AT143722B - Rückkopplungsschaltung für Kathodenstrahlröhren mit Steuerelektrode für die Zwecke der Lichttonaufzeichnung, des Fernsehens od. dgl. - Google Patents
Rückkopplungsschaltung für Kathodenstrahlröhren mit Steuerelektrode für die Zwecke der Lichttonaufzeichnung, des Fernsehens od. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Rückkopplungsschaltung für Kathodenstrahlröhren mit Steuerelektrode fiir die Zwecke der Licht- tonausfzeichnung, des Fernsehens od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Rückkopplungsschaltung für Kathodenstrahlröhren, wie sie für die Zwecke der Tonaufzeichnung, des Fernsehens od. dgl. Verwendung finden. Derartige Schaltungen sind an sich bekannt ; so ist z. B. schon eine Rückkopplungssehaltung für EMI1.1 diese mit einer Verstärkerröhre rückgekoppelt ist. Die neue Schaltung ermöglicht es, durch Wechselspannungen, z. B. Schallschwingungen gegebener Grösse, eine erhöhte Aussteuerung des Elektronenstrahles und damit des Leuchtflecks auf dem Fluoreszenzschirm zu erreichen. Gemäss der Erfindung werden für die Zwecke der Tonaufzeiehnung die im Anodenschliessungskreis einer Kathodenstrahlröhre auftretenden Schwingungen dem Steuerkreis der Kathodenstrahlröhre so zugeführt, dass die im Steuerkreis vorhandenen Schwingungen und damit die auf dem Fluoreszenzschirm auftretenden Intensitätsschwankungen des Leuehtflecks verstärkt werden. Der Vorteil einer derartigen Anordnung gegenüber den bekanntgewordenen Rückkopplungen liegt unter anderem darin, dass der Umweg über eine Glimmlichtröhre bzw. eine Photozelle erspart wird EMI1.2 Im folgenden soll ausserdem noch dargelegt werden, dass es sich nicht um eine ohne weiteres naheliegende Anwendung des allgemein bekannten Rückkopplungsprinzips handelt. Es musste nämlich zunächst nachgewiesen werden, dass bei Kathodenstrahlröhren der gewünschte Zweck durch die Rückkopplung erreicht wird. Dieser Zweck besteht bei Kathodenstrahlröhren im Gegensatze zu Verstärkerrohren darin, die Helligkeit des Fluoreszenzlichtflecks zu steuern, während es sich bei normalen Elektronenröhren um die Steuerung des Anodenstroms handelt. Es musste also erst durch exakte Untersuchungen und insbesondere durch Aufnahme von Liehtkennlinien und elektrischen Kennlinien der Kathodenstrahlröhre nachgewiesen werden, dass eine solche Steuerung überhaupt möglich ist. Dabei hat sich herausgestellt, dass eine solche Steuerung in bestimmten Bereichen vorgenommen werden kann. Praktisch wird die beobachtete Erscheinung in der Weise zur Erhöhung der durch eine gegebene Wechselspannung erzielbaren Aussteuerung der Kathodenstrahlröhre ausgenutzt, dass die im Anodenkreis auftretenden Schwingungen die ursprüngliche Wechselspannung durch Rückkopplung verstärken. Dies geschieht erfindungsgemäss dadurch, dass in der Kathodenstrahlröhre in dem Raum zwischen Kathode und Steuerzylinder eine positiv vorgespannte Hilfselektrode vorgesehen ist, deren Schliessungkreis mit dem Steuerkreis der Röhre rückgekoppelt ist. In der Zeichnung ist eine Anordnung gemäss der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es bedeutet M ein Mikrophon, das über einen Übertrager U mit dem Steuerzylinder Z einer Kathodenstrahlröhre El verbunden ist. Die Röhre El enthält eine Glühkathode A, einen Steuerzylinder Z, eine Anode 12 und einen Fluoreszenzschirm Fl. Zwischen Kathode K2 und Steuerzylinder Z ist noch eine Hilfselektrode H angeordnet, die über einen Schutzwiderstand 7i",, an eine positive Spannung angelegt ist. Von dieser Elek- EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> die Widerstände R" und R.., von denen der Widerstand R,. regelbar ist, zugeführt. Durch das Verhältnis von ss,. zu B, lässt sich der Grad der Rückkopplung auf den Steuerkreis der Röhre El einstellen. Die Röhre besitzt zweckmässigerweise eine Gasfüllung, z. B. Edelgasfüllung, von geringem Druck. Die Anode ist über einen Schutzwiderstand R, an eine Spannung von beispielsweise 500 bis 800 Volt gelegt. Die dem Steuerzylinder vom Mikrophon her zugeführten Spannungsschwankungen rufen entsprechende Schwankungen der Intensität des aus der Kathode austretenden Elektronenstrahles und damit des auf dem Fluoreszenzschirm erzeugten Leuchtfleeks hervor. Die im Sehliessungskreis der Hilfselektrode H auftretenden elektrischen Schwingungen sind gleichphasig mit den dem Steuerzylinder Z aufgedrückten Spannungen und erzeugen bei Rückkopplung auf den Steuerkreis die gewünschte Erhöhung der Aussteuerung der Röhre EL Statt die Spannung vom Anodenschliessungskreis durch eine Kapazität c2 zuzuführen, kann grund- EMI2.1 im allgemeinen den Vorzug, da sie leichter frei von Resonanzlagen gehalten werden und dadurch die Gefahr einer Selbsterregung vermieden werden kann. Die Gefahr des Auftretens von Kippschwingungen bei kapazitiver Kopplung lässt sich durch entsprechende Dimensionierung der Widerstände und Wahl der Spannungen ausschalten.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Rückkopplungsschaltung für Kathodenstrahlröhren mit Steuerelektrode für die Zwecke der Lichttonaufzeichnung, des Fernsehens od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass in der Kathodenstrahlröhre El zwischen Kathode K2 und Steuerzylinder Z eine positiv vorgespannte Hilfselektrode H angeordnet ist, deren Schliessungskreis mit dem Steuerkreis der Kathodenstrahlröhre rückgekoppelt ist. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE143722X | 1932-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT143722B true AT143722B (de) | 1935-11-25 |
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ID=5669845
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT143722D AT143722B (de) | 1932-05-27 | 1933-05-20 | Rückkopplungsschaltung für Kathodenstrahlröhren mit Steuerelektrode für die Zwecke der Lichttonaufzeichnung, des Fernsehens od. dgl. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT143722B (de) |
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1933
- 1933-05-20 AT AT143722D patent/AT143722B/de active
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