DE554651C - Elektrische Kathodenglimmlichtlampe - Google Patents

Elektrische Kathodenglimmlichtlampe

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DE554651C
DE554651C DEN31791D DEN0031791D DE554651C DE 554651 C DE554651 C DE 554651C DE N31791 D DEN31791 D DE N31791D DE N0031791 D DEN0031791 D DE N0031791D DE 554651 C DE554651 C DE 554651C
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DE
Germany
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cathode
discharge tube
tube
electric
glow lamp
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Expired
Application number
DEN31791D
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English (en)
Inventor
Herre Rinia
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0064Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)
    • H01J2893/0065Electrode systems

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Glimmentladungsröhre zur Umwandlung elektrischer Stromschwankungen in Lichtschwankungen. Derartige Glimmentladungsröhren finden vielfach Verwendung bei Vorrichtungen für den Empfang von auf telegraphischem oder drahtlosem Wege übermittelten Bildern, z. B. bei Fernsehapparaten. Bei Verwendung solcher Glimmentladungsröhren stößt man oft auf die Schwierigkeit, daß die Röhren nicht vollkommen trägheitsfrei arbeiten, d.h. bei Änderung des durch die Entladungsröhre fließenden Stromes ändert sich die Intensität des ausgestrahlten Lichtbündeis nicht sofort im gleichen Maße wie der Strom. Bei einer Abschwächung des Stromes behält die Lichtintensität ihre frühere Stärke noch während einer kurzen Zeit bei.
Die Erfindung bezweckt, diese den Röhren
ao anhaftende Trägheit zu beseitigen.
In einer Glimmentladungsröhre nach der Erfindung bildet die Kathode einen Teil der Wand der Entladungsröhre. Eine vorzügliche Kühlung dieser Kathode scheint die Herab-Setzung bzw. Unterdrückung des Nachleuchtens günstig zu beeinflussen. Wenn man die Kathode einen Teil der Wand der Entladungsröhre bilden läßt, wird auch die Möglichkeit geschaffen, die Kathode auf einfache Weise künstlich zu kühlen. Zu diesem Zweck wird die Kathode vorzugsweise an der Außenseite mit einer Aushöhlung versehen, durch die eine Kühlflüssigkeit .geführt werden kann. Wenn die Aussparung mit Schraubengewinde versehen ist, so kann in ihr ein Röhrchen zur Zuführung der Kühlflüssigkeit, das vorzugsweise mittels einer Zwischenwand in zwei Kanäle geteilt ist, eingeschraubt werden.
Durch die starke Kühlung der Kathode wird nicht nur die Trägheit und damit das Nachleuchten herabgesetzt, sondern auch, die Möglichkeit gegeben, einen starken Strom durch die Entladungsröhre zu führen, durch den die Intensität des ausgestrahlten Lichts gesteigert wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform " der Entladungsröhre nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Die dargestellte Entladungsrohre weist eine aus Glas oder ähnlichem Stoff bestehende Wand ι auf, an die ein z. B. aus Chromeisen bestehender Metallkörper 2 angeschmolzen ist. Dieser Körper 2 ist an der Außenseite mit einer Aussparung 3 versehen, in der ein Schraubengewinde vorgesehen ist, mit dessen Hilfe ein Röhrchen 4 an dem Metallkörper 2
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Herre Rinia, Eindhoven, Holland.
befestigt werden kann. Dieses Röhrchen 4 ist mittels einer Zwischenwand 5 in zwei Kanäle geteilt, so daß das Röhrchen 4 zur Zuführung und Abführung einer Kühlflüssigkeit dienen kann.
Der Metallkörper 2, der die Kathode der Glimmentladungsröhre bildet, ist mit einer tiefen engen Aussparung 6 versehen und von einer aus Isolierstoff, z. B. Quarz, bestehenden Kappe 7 umgeben. Dieser isolierende Mantel ist seinerseits von einer leitenden Kappe 8 umgeben, die z. B. auch aus Chromeisen bestehen kann und mit dem durch die Wand der Entladungsröhre geführten Stromzuführungsdraht 9 verbunden ist. Der Strom kann der Kathode durch das ans Metall bestehende Röhrchen 4 zugeführt werden. Der Mantel 7 und die Kappe 8 sind mit Durchbohrungen 10 und 11 versehen, die senkrecht über der Aussparung 6 der Kathode angeordnet sind.
Die Entladungsröhre enthält 'eine vorzugsweise aus einem oder mehreren Edelgasen, z. B. aus Helium unter einem Druck von 15 mm, bestehende Gasfüllung. Dieser Gasfüllung können auch ein oder mehrere Metalldämpfe zugesetzt werden. Dies ist in vielen Fällen erwünscht, um das Spektrum des von der Entladungsröhre ausgesandten Lichts zu beeinflussen. Wenn die Röhre z. B. Quecksilberdampf enthält, so werden durch die Entladung ultraviolette Strahlen erzeugt, die durch die Wand der Entladungsröhre austreten, falls diese Wand aus einem für die Strahlen durchlässigen Stoff, z. B. aus Uviolglas oder Quarz, besteht.
Wenn zwischen der Kathode 2 und der Anode 8 eine geeignete ,Spannung angelegt wird, so entsteht zwischen diesen Elektroden in der Aussparung 6 eine Entladung mit negativem Glimmlicht. Es hat sich gezeigt, daß die Lichtintensität den Schwankungen des durch die Röhre hindurchgeführten Stromes sehr schnell folgt, ohne eine Trägheit der Entladung aufkommen zu lassen. Da die durch die Entladung entwickelte Wärme schnell abgeführt wird, kann außerdem die Stärke des durch die Röhre geführten Stromes verhältnismäßig groß gewählt werden, was zur Erhöhung der Intensität des ausgestrahlten Lichtbündels beiträgt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrische Kathodenghmmlichtlampe zur Umwandlung elektrischer in optische Energie, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß der im Lampeninnern angeordneten Kathode an die Entladungsröhre derart angeschmolzen ist, daß die Kathode von außen her zugänglich ist.
2. Elektrische Glimmentladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode an der Außenseite mit einer Aushöhlung versehen ist.
3. Elektrische Glimmentladungsröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushöhlung mit ,Schraubengewinde versehen ist, in die ein Röhrchen zur Zuführung der Kühlflüssigkeit eingeschraubt werden kann, das vorzugsweise mittels einer Zwischenwand in zwei Kanäle geteilt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN31791D 1930-04-15 1931-03-21 Elektrische Kathodenglimmlichtlampe Expired DE554651C (de)

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