AT143946B - Braun'sche Röhre mit Gasfüllung für den Empfang von Fernsehsendungen. - Google Patents

Braun'sche Röhre mit Gasfüllung für den Empfang von Fernsehsendungen.

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AT143946B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Brann'sche Rohre   mit Gasfiillung fuir den Empfang von   Fernsehsendungen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Braunsche Röhre, welche für den Empfang von Fernsehsendungen bestimmt ist. Man hat bereits   vorgesehlagen, zu diesem Zweck   die gleichen Braunschen Röhren mit Gasfüllung zu verwenden, die für oszillographische Zwecke benntzt werden. Die Gasfüllung wirkt der Divergenz des Katl'odenstrahlbüschels entgegen und erzeugt somit einen scharfen Leucht- 
 EMI1.1 
 fleeks auf dem   Schirme   der Röhre sowohl von der   Höhe   des Gasdrucks als auch von der Stromstärke im Kathodenstrahl abhängt.

   Da nun die Kathodenstrahlstromstärke, um die Helligkeit des Leuchtflecks 
 EMI1.2 
 bei einem einzigen Wert der Helligkeit eine scharfe Bildaufzeichnung erhalten, während bei andern Werten der Helligkeit der Leuchtfleck einen   grösseren Durchmesser annimmt und   daher kein   scharfes   Bild zustande kommt. 
 EMI1.3 
 kommenden Kathodenstrahlstromstärken der   Leuchtfleck   den kleinsten Durchn esser erhählt. Die Ver-   grösserung des Leuchtfleckdurchmessers tritt zwar auch daun noch unvermindert auf, macht sich jedoch   micht mehr entfernt in den   selben Masse störend bemerkbar.   



   Ein anderes Mittel, um den erwähnten Nachteil gasgefüllter Fernsehempfangsröhrcn zu vermeiden, besteht darin, dass eine magnetische oder eine elektrisch wirkende Sammelvorrichtung neben der bereits 
 EMI1.4 
 rührt, unabhängig von der Kathodenstrahlstromstärke ist. 



   Die Abhängigkeit des Leuchtfleckdurchmessers von der Kathodenstrahlstromstärke lässt sich erfindungsgemäss fast vollständig zum Verschwinden bringen, wenn man die Sammelvorrichtung im Takte der Helligkeitsmodulation des Leuehtflecks steuert. Dies soll im folgenden an Hand der Fig. 1 und 2 der Zeichnung, die sich auf zwei verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beziehen, erläutert werden. 



   In der Fig. 1 ist eine Braunsehe Röhre mit der Kathode 10, dem Steuerzylinder 11, der Anode 12, 
 EMI1.5 
 spule 15 dargestellt. Zwischen dem Steuerzylinder 11 und der Kathode 10 wird die zur Helligkeitsmodulation des Leuchtflecks dienende Spannung   zugeführt,   was in der Fig. 1 durch ein Wechselstromzeichen 
 EMI1.6 
 von einem Gleichstrom und von einem in tbereinstimmung mit der Helligkeitsmodulation befindlichen Wechselstrom durchflossen, was in der Fig. 1 durch ein Gleiehstromzeichen und ein   Wechselstromzeichen   zwischen den Zuleitungen zur   Sammelspule angedeutet   ist.

   Es sei   angenommen,   dass der Gasdruck und der Sammelspulenstrom so bemessen seien, dass bei der   grössten     Strahlstromstärke   der Leuchtfleck den gewünschten kleinen Durchmesser aufweist. Wenn die Spannung am Steuerzylinder sich im Sinne einer Verminderung der Helligkeit ändert, sinkt die Kathodenstrahlstromstärke und der Leuchtfleckdurchmesser nimmt gleichzeitig zu. Der Sammelspulenstrom muss dann   zunehmen, um   wieder den bei grösster StrahlstromstärkeauftretendenkleinenLeuchtfleckdurchmesserzuerhalten. 

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   In der Fig. 2 ist eine   Braunsche   Röhre dargestellt, welche im Gegensatz zu derjenigen nach   Fig. l   eine elektrisch wirkende   Sammelvorrichtung   besitzt. Diese wird durch drei Elektroden   16-18   dar- 
 EMI2.1 
 wirken auf das Kathodenstrahlbüschel in derselben Weise konzentrieren, wie eine optische Bikonvexlinse auf ein Lichtstrahlenbüschel wirken würde. Die Potentialdifferenz zwischen der mittleren Elektrode und den äusseren muss, ebenso wie bei Fig. 1 erläutert, zunehmen, wenn die Helligkeit des Leuchtfleeks vermindert wird. Es sei noch erwähnt, dass an der mittleren Elektrode 17 auch ein gegenüber den   äussere   Elektroden 16 und 18 negatives Potential liegen kann.

   Diese   Anordnung   wirkt   ebenfalls sammelnd   auf die Kathodenstrahlen. Auch in diesem Falle muss die Potentialdifferenz bei Verminderung der Helligkeit des Leuchtflecks zunehmen. 



   Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung ist in der Fig. 3 veranschaulicht, in welcher nur der mittlere Teil der Rohre dargestellt ist. Die Elektroden der elektrischen Sammelvorrichtung sind hier ausserhalb der Glaswand der Röhre angeordnet und bestehen aus Ringen   29-2.   Diese Ringe können auch verstellbar angeordnet sein. Die Anordnung der Sammelelektroden ausserhalb der Röhre ist im Gegensatz zu   Hochvakuumröhren   bei Röhren mit Gasfüllung deshalb möglich, weil sich bei diesen keine oder keine nennenswerten Wandladungen bilden können. 



   Die Elektroden können auch unmittelbar auf der Aussenwand der Röhre aufliegen. Derartige Elektroden lassen sich besonders leicht dadurch herstellen, dass die Aussenwand der Röhre mit einem Metall, vorzugsweise mit Zink bespritzt wird. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1.   Bra. unsehe Röhre für Fernsehzweeke   mit Gasfüllung, gekennzeichnet durch eine im Takte der 
 EMI2.2 
 der   Elektronenstrahlstromstärke verursachte   Vergrösserung des Leuehtfleekdurchmessers vermindert wird.

Claims (1)

  1. 2. Röhren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch elektrostatisch wirkende Sammelvorrichtungen, die an der Aussenseite der Röhre angeordnet sind.
    3. Röhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese Sammelvorrichtungen durch gegebenenfalls verstellbare Ringe gebildet sind.
    4. Verfahren zur Herstellung von Röhren nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch Bespritzen der Aussenwand der Röhre mit einem Metall, vorzugsweise mit Zink, zwecks Bildung der Sammelvorrichtungen, z. B. der Ringe. EMI2.3
AT143946D 1933-08-02 1934-07-25 Braun'sche Röhre mit Gasfüllung für den Empfang von Fernsehsendungen. AT143946B (de)

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