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Brann'sche Rohre mit Gasfiillung fuir den Empfang von Fernsehsendungen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Braunsche Röhre, welche für den Empfang von Fernsehsendungen bestimmt ist. Man hat bereits vorgesehlagen, zu diesem Zweck die gleichen Braunschen Röhren mit Gasfüllung zu verwenden, die für oszillographische Zwecke benntzt werden. Die Gasfüllung wirkt der Divergenz des Katl'odenstrahlbüschels entgegen und erzeugt somit einen scharfen Leucht-
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fleeks auf dem Schirme der Röhre sowohl von der Höhe des Gasdrucks als auch von der Stromstärke im Kathodenstrahl abhängt.
Da nun die Kathodenstrahlstromstärke, um die Helligkeit des Leuchtflecks
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bei einem einzigen Wert der Helligkeit eine scharfe Bildaufzeichnung erhalten, während bei andern Werten der Helligkeit der Leuchtfleck einen grösseren Durchmesser annimmt und daher kein scharfes Bild zustande kommt.
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kommenden Kathodenstrahlstromstärken der Leuchtfleck den kleinsten Durchn esser erhählt. Die Ver- grösserung des Leuchtfleckdurchmessers tritt zwar auch daun noch unvermindert auf, macht sich jedoch micht mehr entfernt in den selben Masse störend bemerkbar.
Ein anderes Mittel, um den erwähnten Nachteil gasgefüllter Fernsehempfangsröhrcn zu vermeiden, besteht darin, dass eine magnetische oder eine elektrisch wirkende Sammelvorrichtung neben der bereits
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rührt, unabhängig von der Kathodenstrahlstromstärke ist.
Die Abhängigkeit des Leuchtfleckdurchmessers von der Kathodenstrahlstromstärke lässt sich erfindungsgemäss fast vollständig zum Verschwinden bringen, wenn man die Sammelvorrichtung im Takte der Helligkeitsmodulation des Leuehtflecks steuert. Dies soll im folgenden an Hand der Fig. 1 und 2 der Zeichnung, die sich auf zwei verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beziehen, erläutert werden.
In der Fig. 1 ist eine Braunsehe Röhre mit der Kathode 10, dem Steuerzylinder 11, der Anode 12,
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spule 15 dargestellt. Zwischen dem Steuerzylinder 11 und der Kathode 10 wird die zur Helligkeitsmodulation des Leuchtflecks dienende Spannung zugeführt, was in der Fig. 1 durch ein Wechselstromzeichen
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von einem Gleichstrom und von einem in tbereinstimmung mit der Helligkeitsmodulation befindlichen Wechselstrom durchflossen, was in der Fig. 1 durch ein Gleiehstromzeichen und ein Wechselstromzeichen zwischen den Zuleitungen zur Sammelspule angedeutet ist.
Es sei angenommen, dass der Gasdruck und der Sammelspulenstrom so bemessen seien, dass bei der grössten Strahlstromstärke der Leuchtfleck den gewünschten kleinen Durchmesser aufweist. Wenn die Spannung am Steuerzylinder sich im Sinne einer Verminderung der Helligkeit ändert, sinkt die Kathodenstrahlstromstärke und der Leuchtfleckdurchmesser nimmt gleichzeitig zu. Der Sammelspulenstrom muss dann zunehmen, um wieder den bei grösster StrahlstromstärkeauftretendenkleinenLeuchtfleckdurchmesserzuerhalten.
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In der Fig. 2 ist eine Braunsche Röhre dargestellt, welche im Gegensatz zu derjenigen nach Fig. l eine elektrisch wirkende Sammelvorrichtung besitzt. Diese wird durch drei Elektroden 16-18 dar-
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wirken auf das Kathodenstrahlbüschel in derselben Weise konzentrieren, wie eine optische Bikonvexlinse auf ein Lichtstrahlenbüschel wirken würde. Die Potentialdifferenz zwischen der mittleren Elektrode und den äusseren muss, ebenso wie bei Fig. 1 erläutert, zunehmen, wenn die Helligkeit des Leuchtfleeks vermindert wird. Es sei noch erwähnt, dass an der mittleren Elektrode 17 auch ein gegenüber den äussere Elektroden 16 und 18 negatives Potential liegen kann.
Diese Anordnung wirkt ebenfalls sammelnd auf die Kathodenstrahlen. Auch in diesem Falle muss die Potentialdifferenz bei Verminderung der Helligkeit des Leuchtflecks zunehmen.
Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung ist in der Fig. 3 veranschaulicht, in welcher nur der mittlere Teil der Rohre dargestellt ist. Die Elektroden der elektrischen Sammelvorrichtung sind hier ausserhalb der Glaswand der Röhre angeordnet und bestehen aus Ringen 29-2. Diese Ringe können auch verstellbar angeordnet sein. Die Anordnung der Sammelelektroden ausserhalb der Röhre ist im Gegensatz zu Hochvakuumröhren bei Röhren mit Gasfüllung deshalb möglich, weil sich bei diesen keine oder keine nennenswerten Wandladungen bilden können.
Die Elektroden können auch unmittelbar auf der Aussenwand der Röhre aufliegen. Derartige Elektroden lassen sich besonders leicht dadurch herstellen, dass die Aussenwand der Röhre mit einem Metall, vorzugsweise mit Zink bespritzt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bra. unsehe Röhre für Fernsehzweeke mit Gasfüllung, gekennzeichnet durch eine im Takte der
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der Elektronenstrahlstromstärke verursachte Vergrösserung des Leuehtfleekdurchmessers vermindert wird.