AT143340B - Verfahren zur Herstellung von Schleudergußstücken mit weicher Außenhaut, besonders Rohren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schleudergußstücken mit weicher Außenhaut, besonders Rohren.

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AT143340B
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Max Langenohl
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 solche metallische oder nichtmetallische Stoffe beizumengen, welche die metallurgischen Eigenschaften der Gussstücke günstig beeinflussen und gegebenenfalls als korrosionshindernder Überzug auf ihnen verbleiben, wie beispielsweise Silizium, Nickel, Chrom, Aluminium, Zink. 



   Die verwendeten Stoffe dürfen selbstverständlich nicht in erheblichem   Masse   Gase entwickeln. 



  Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich,   gegebenenfalls   die Stoffe vor ihrer Verwendung einem Glühprozess zu unterwerfen. 



   Die Schichtdicke der Auskleidungsstoffe muss dabei entsprechend ihrer Wärmeleitfähigkeit und den Erstarrungsbedingungen so   bemessen   sein, dass selbst in den äussersten Schichten der   Gussstücke   eine heterogene Gefügebildung nicht auftreten kann. Wesentlich ist, dass die Stoffe keine körnige, sondern eine filzartige   schwammförmige   Schicht bilden. 



   Als Anmachflüssigkeit kann in bekannter Weise Wasser benutzt werden, jedoch ist es in vielen Fällen vorteilhaft, zu diesem Zweck auch Flüssigkeiten von niederem Verdampfungspunkt zu benutzen, die unter der Wirkung der Eokillenwärme restlos verdampft sind, bevor das Giessmetall mit ihnen in 

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 Berührung kommt. Im übrigen kann das Auspudern der Form in beliebiger, bekannter Weise erfolgen, beispielsweise durch Verteilung des Pulvers unter der Wirkung der Schleuderkraft über die Kokillenwand. 



   Es ist aber auch möglich, die   Gussstücke   bei einer Temperatur zu ziehen, die oberhalb des für die Bildung einer harten Schicht massgebenden   Umwandlungspunktes   liegt, und dann die hocherhitzten Gussstücke in die erfindungsgemäss zu verwendenden Stoffe einzubetten oder mit diesen zu bestreuen. 



   Die Widerstandsfähigkeit der Auskleidungsschicht gegenüber einfliessenden Metallen kann auch dadurch erhöht werden, dass den Stoffen ein zementartiges, schnell abbindendes Bindemittel zugesetzt wird, das bei der Giesstemperatur zu keinerlei Dampfentwicklung Anlass gibt. 



   Ausser den anfangs genannten Stoffen sind mit besonderem Vorteil für das erfindungsgemässe Verfahren auch Stoffe wie Asbestfasern und Kieselgur allein oder in Mischung mit andern Stoffen anwendbar. Die Kokillenauskleidung kann unter Umständen auch aus mehreren Schichten verschiedener Stoffe aufgebaut sein, auch unter dem Gesichtspunkt, dass die Aussenseite der   Gussstücke   eine mechanische, das Haften der sonst   üblichen   bituminösen Überzüge unterstützende Ausgestaltung erfährt. 



   Je nach den Bodenverhältnissen kann man bei im Boden zu verlegenden Schleuderguss, insbesondere bei gusseisernen Röhren, die Zusammensetzung der Auskleidungsmasse so wählen, dass sie mit den Agenzien des Erdbodens Reaktionen eingehen, welche die Korrosionsbeständigkeit sicherstellen oder noch erhöhen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren eignet sich insbesondere zum Herstellen von Rohren aus Eisen und Stahl in   künstlieh gekühlten Kokillen   unter Benutzung des Briede-Verfahrens, da das kostspielige 
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 gekühlten Kokillen unmittelbar   Gussstücke   von vollkommen homogener innerer und äusserer Struktur herzustellen, was bei der bekannten Verwendung metallischer Auskleidungsstoffe, wie Silizium, nur mit sehr unsicherem Erfolg und unter Aufwendung erheblicher grösserer Kosten möglich ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Herstellen von   Schleudergussstücken   mit weicher Aussenhaut, besonders Rohren. dadurch gekennzeichnet, dass sie in einer Kokille vergossen werden, die mit einer Auskleidungsmasse aus nichtmetallischen Stoffen von geringem Wärmeleitvermögen versehen ist, u. zw. vor allem solchen, die bei der Giesstemperatur des Giesswerkstoffes keinen hohen Dampfdruck besitzen bzw. deren Verdampfungstemperatur oberhalb der Giesstemperatur des Giessmetalls liegt und die, wie z. B. Zinkoxyd, Bariumsulfat, Calciumsulfat, Asbest oder Kieselgur, auch in Verbindung mit einer Anmaehflüssigkeit oder einem Bindemittel einen filzartigen schwammförmigen Überzug geeigneter Stärke bilden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auskleidungsmasse verwendet wird, die Silizium, Nickel, Chrom, Aluminium, Zink oder einen andern Stoff enthält, der auf dem fertigen Gussstück als gegen Korrosion schützender Überzug verbleibt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidungsstoffe gemäss den Ansprüchen l und 2 in Verbindung miteinander verwendet werden.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidungsstoffe gemäss den Ansprüchen 2 und 3 in Verbindung miteinander verwendet werden. EMI2.2 den Gussstücken erleichtert wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen zur Herstellung von in Erdböden zu verlegenden Schleudergussstücken, insbesondere Rohren, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung des Auskleidungsstoffes entsprechend der Bodenbeschaffenheit so gewählt wird, dass die Korrosionsbeständigkeit erhöht wird.
    7. Kokille zum Herstellen von Schleudergussstücken mit weicher Aussenhaut, besonders Rohren. die mit einer Auskleidungsmasse gemäss Anspruch 1 oder Unteransprüchen versehen ist.
AT143340D 1934-05-28 1934-05-28 Verfahren zur Herstellung von Schleudergußstücken mit weicher Außenhaut, besonders Rohren. AT143340B (de)

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