<Desc/Clms Page number 1>
Leichtmetallkolben, insbesondere für Brennkraftmaschinen.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
in der Büchse b gelagerten Zapfenende, die möglichst kleine Flächenpressung zu erhalten, muss das Längsspiel d des Zapfens so gering wie unbedingt erforderlich bemessen werden. Hiezu sind die Längsab-
EMI2.2
augen unterworfen sind.
Dieser Nachteil wird durch die Ausführungsform nach Fig. 3 beseitigt. Die Büchse b1 ist in der Richtung nach dem gegenüberliegenden Lagerauge a1 verlängert und greift in die Bohrung der Schubstange e bzw. der Schubstangenbüchse f. Diese Verlängerung der Büchse verhindert auf jeden Fall ein unmittelbares Berühren und Pressen des Zapfens gegen die Lageraugenfläehe. Dieser Vorteil ist schon dann erreicht, wenn die Verlängerung der Büchse nur wenige Millimeter beträgt. Die Verlängerung kann sich jedoch bis annähernd zum gegenüberliegenden Lagerauge al erstrecken. Die Verlängerung der Büchse verringert die Flächenpressung des in ihr gelagerten Zapfenteils.
Das zwischen der Absetzkante des Zapfens und der Randkante der Büchse zwecks Ermöglichung der freien Längsausdehnung des Zapfens erforderliche Spiel d ist normalerweise kreisförmig, und die kreisförmigen Begrenzungskanten des Spiels könnten Billenbildung in der Schubstangenbohrung oder deren Büchse verursachen.
Dies ist dadurch vermieden, dass die Begrenzungskanten schräg oder unregelmässig gestaltet sind, z. B. klauenförmig übereinandergreifend, wie in Fig. 3 bei d1 strichliert angedeutet ist. Ebenso erfüllt eine zickzackförmige oder wellenförmige Ausbildung der Kanten den gleichen Zweck.
EMI2.3
Zapfenende zwecks gemeinsamer Montage der beiden Teile. Der Zapfen c ist mit der Büchse , 3. durch Verbindungsmittel g, gl, gZ-g3 vereinigt oder gekuppelt. Nach den Fig. 4 und 5 ist das Verbindungsglied ein Zapfen g, g1, der in der Büchse festsitzt und einen Schlitz des Zapfens durchdringt. An Stelle des Zapfens g, g1 könnten auch je zwei Stiftschrauben treten.
Nach Fig. 6 ist das Verbindungsglied ein Zapfen g2 und ein im hohlen Zapfenende festsitzender pilzartig geformter Körper g3 mit Keilnuten i,
EMI2.4
gegen Drehung in der Büchse. Anderseits verdrehen sie, wenn sich der Zapfen im Lagerauge a1 infoJge überhoher Temperatur löst und verdreht, in gleicher Weise auch die Büchse und verhindern dadurch einen einseitigen Verschleiss der Büchse und des Zapfens in der Büchse.
Bei der gemeinsamen Montage des Zapfens mit der Büchse kann infolge ungenügender Erwärmung des Kolbenkörpers der Fall eintreten, dass sich der Zapfen und die Büchse schon vorzeitig in den Lager-
EMI2.5
auf den Zapfen oder auf die Büchse beendet werden, was zur Folge hätte, dass das zum Schrumpfen des Kolbenkörpers erforderliche Spiel tl verlagert und der Kolbenkörper beim Abkühlen verspannt würde. Um diesen Nachteil zu verhindern, sind nach den Fig. 4 und. 5 in den hohlen Zapfen Druck-
EMI2.6
Zapfen oder die Büchse gedrückt oder geschlagen, so überträgt sich der Druck oder Schlag auf den Druckkörper, und die Montage kann beendet werden, ohne dass sich das Spiel d, dz, d3 verlagert.
Durch den Druck wird entweder der Zapfen in das Lagerauge a1 eingetrieben und durch das Verbindungsmittel y bzw. g1 die Büchse in das Lagerauge a nachgezogen oder umgekehrt.
Um das erforderliche Spiel d, dJ, d3 auch dann einzuhalten, wenn sich der Zapfen und die Büchse
EMI2.7
Zapfen und die Büchse in ihrer Achsrichtung gegeneinander ab. Sie verhindern dadurch ein Wandern des Zapfens in der Büchse und verhüten ein Verlagern des Längsspiels des Zapfens. Wenn bei normaler Temperatur oder nach beendetem Betriebe der Kolben wieder abkühlt und der Zapfen und die Büchse infolge des grösseren Schrumpfens des umgebenden Leichtmetalls in den Lageraugen wieder festsitzen, kann der Kolbenkörper in der Achsrichtung des Zapfens ungehindert schrumpfen. Die elastischen Zwischenstücke werden von den auftretenden grösseren Kräften beim Schrumpfen des Kolbens leicht zusammengepresst.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist das elastische Zwischenstück m1 als Kegelfeder, in den Fig. 5 und 6 als Schraubenfeder en.. bzw. in, ausgebildet. Die Kegelfeder m1 sitzt zwischen dem Druck- körper k1 und dem Büchsenboden o, der, wie dargestellt, auswechselbar sein kann.
Nach Fig. 5 sitzt die Schraubenfeder ne zwischen einem im hohlen Zapfen festsitzenden pilzartigen Körper p und dem DruckkörpeI k2. In beiden Fällen dienen die Druckkörper als Widerlager für die elastischen Zwischen-
EMI2.8
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
wird der pilzförmige Körper g3 in den hohlen Zapfen hineingezogen und legt sieh mit seinem Kopfe an die Stirnfläche des Zapfens an, wobei sich gleichzeitig der Querbolzen g2 an das eine Ende des Langloches im Kolbenzapfen anlegt.
Da dieser Querbolzen g. in der Büchse b4 festsitzt, so wird zwangsläufig die
EMI3.2
Die abgerundeten Stirnflächen des Biichsenbodens o, des pilzartigen Körpers 11 und des ebenso geformten Kupplungskörpers g3 können am Motorzylinder gleiten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI3.3
auge unmittelbar festsitzt und in dem andern Lagerauge in einer fest bzw. lose angeordneten Büchse lose bzw. festsitzt., nach dem Patente Nr. 140443, dadurch gekennzeichnet, dass durch Verdickung des
EMI3.4
des Zapfens die Aussendurchmesser des Zapfens (c) und der Büchse (b) in beiden Lageraugen (a1, a) gleich gross gehalten sind (Fig. 1, 2).
EMI3.5