AT142U1 - Vorgefertigtes raumelement zum anbau an bestehende bauten - Google Patents

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Herbert Dipl Ing Mag Tkadletz
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Herbert Dipl Ing Mag Tkadletz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  BESCHREIBUNG. 



  Die Erfindung betrifft vorfabrizierte Raumelemente   1,   im allgemeinen in Metallkonstruktion ausgeführt, welche übereinandergesetzt und mit einem bestehenden Gebäude 3, meist an dessen gangseitiger Fassade fugendicht verbunden, erkerartige Anbauten (Ausfluchten) ergäben, wobei nur durch das Ausbrechen des Parapettes eines Gangfensters, also ohne Eingriff in das statische Gefüge des Gebäudes, die Verbindung mit dem Korridor hergestellt werden könnte. 



  In den meisten alten Spitälern und Altersheimen wird der Gang 5 vor den Schlafsälen tagsüber meist auch zum Aufenthaltsraum der Patienten bzw. Pfleglinge, während das dazu speziell gewidmete Zimmer oft leer bleibt. Um Arztvisiten und Kontrolluntersuchungen nicht zu versäumen, wagen viele Pfleglinge es nicht, sich von ihren Zimmern alllzuweit zu entfernen. Sie verbringen einen grossen Teil des Tages auf Bänken, entlang der Gangwände, in einer von Spitalsgerüchen und dem geschäftlichen Treiben der Pfleger erfüllten Atmosphäre. 



  Es wäre im Interesse der Patienten bzw. Pfleglinge, dass sich in unmittelbarer Nähe ihrer Schlafsäle-am besten gegenüber deren   Eingangstüren-ein.   kleiner Raum befände, der wohl durch eine Glastüre vom Gang getrennt ist, gleichzeitig aber den Blickkontakt zu dem Zimmereingang ermöglichte. Dieser Raum sollte an seinen Aussenfronten verglast sein um den Blickkontakt mit dem Spitals- oder Heimgarten zu ermöglichen. Die   Värmedämmung   seiner Umwandungen soll derart sein, dass seine Benützung bei Installierung einer Heizung ganzjährig möglich sei. 



  Da in den alten Schulen meist keine Pausenräume vorhanden sind, könnten diese   "Erkerzimmer"sowohl   zum Aufenthalt in den Pausen, als auch für den Unterricht in Kleingruppen wie auch als Klassengarderoben genutzt werden. 



  Da in alten Spitälern, Altersheimen, Schulen usw. die Raumhöhen ungefähr gleich sind, könnte man die oben erwähnten Raumelemente   1,   in verschiedenen Grundriss- und Fassadenvarianten Fig. 4. in der Fabrik auf Vorrat erzeugen. Die in der Höhe variablen Zwischenelemente 2 im Bereich der Deckenkonstruktion der Altbauten, müssten speziell gefertigt und im Zuge der Montage, zwischen den vorgefertigten Raumelementen angebracht werden um die Differenzen der Geschosshöhen der Altbauten auszugleichen. In diesen Zwischenelementen könnten auch die nötigen Leitungen für die Heizung und den elektrischen Strom montiert werden. 



  Da die Gänge 5 sich fast immer an der Hofseite befinden, würden die in verschiedenen Materialien und Farben herstellbaren erkerartigen Anbauten die meist ungegliederte Fassade architektonisch reizvoll beleben Fig. 4. Wären die Raumelemente im Erdgeschoss nicht erwünscht oder sollte ein Gehweg entlang der Aussenwand führen, könnte man das unterste Raumelement auf Stützen stellen 4. Bei geringeren Raumtiefen wäre auch die Ausbildung von Kragkonstruktionen möglich, so dass auch einzel ne Raumelemente an der Fassade montiert werden könnten.

   Da es noch immer eine grosse Zahl alter Spitäler, Altersheime und Schulen gibt, so könnte mit Hilfe dieser 

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 an die Aussenwand montierter Raumelemente relativ rasch und billig eine Verbesserung der Situation ihrer Benützer herbeigeführt und dadurch oft ein Neubau   überflüssig   gemacht werden. 



  Im übrigen wird zur näheren Erläuterung der Erfindung auf die nachfolgenden Zeichnungen verwiesen. Dabei zeigt Fig. l den Grundriss eines Raumelementes im Anschluss an ein bestehendes Spital oder Altersheim. 



  Fig. 2 Vertikaler Schnitt durch zwei Raumelemente (1) und eines   Zwischenelementes (2   fig. 4 Die Ansicht der Fassade eines Altbaues mit zwei Varianten übereinander montierter Raumelemente, wobei im linken Beispiel, das unterster Raumelement von Stützen getragen wird. 



  Fig. 3 Axonometrische Ansicht zweier Raumelemente mit von diesen räumlich getrenntem Zwischenelement. 



  ANSPRÜCHE. 



   

Claims (5)

1. Vorgefertigtes Raumelement (1), im allgemeinen in Metallkonstruktion errichtet, welches zum Aufenthalt von Personen, v. a. für bestehende Spitäler, Altersheime und Schulen gedacht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Raumelementes ungefähr den Raumhöhen der Altbauten entspricht, mit denen dieses Element fugendicht, oder über einen kurzen Gang (Brücke) verbunden ist.
2. Raumelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Elemente übereinandergesetzt werden und das Oberste mit einem Dach versehen wird. (Fig4)
3. Raumelement nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Höhendiffera zen zu den Geschosshöhen des Altbaues durch, in der Höhe variable Zwischenelemente in welchen sich auch die nötigen Leitungen für die Heizung und den elektrischen Strom befinden können, ausgeglichen werden.
4. Raumelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Falle da die Anbringung dieser Elemente im Erdgeschoss nicht gewünscht ist, das unterste Element auf Stützen ruht (4).
5. Raumelement nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass man mit diesem auch, frei vor der Fassade des Altbaues stehende, turmartig Konstruktionen bilder kann, wobei jedes Element mit einem als Brücke ausgebildeten Stichgang mit letzte EMI2.1
AT0003194U 1994-04-25 1994-04-25 Vorgefertigtes raumelement zum anbau an bestehende bauten AT142U1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3705961A1 (de) * 1986-05-06 1987-11-12 Armo Bauelemente Nachtraeglich anbaubarer balkon
EP0331197A1 (de) * 1988-03-03 1989-09-06 Dieter Kohlmus Vorbau für Gebäudefassaden
US5174085A (en) * 1988-12-13 1992-12-29 Chinese Building Technology Services Corp. Ltd. Method of adding additional stories to an existing storied building

Patent Citations (3)

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