AT142662B - Sicherung für die Brennstoffleitung von Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Sicherung für die Brennstoffleitung von Brennkraftmaschinen.

Info

Publication number
AT142662B
AT142662B AT142662DA AT142662B AT 142662 B AT142662 B AT 142662B AT 142662D A AT142662D A AT 142662DA AT 142662 B AT142662 B AT 142662B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
valve
line
fuse according
suction
fuse
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hanns Winkler
Fritz Zapletal
Original Assignee
Hanns Winkler
Fritz Zapletal
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hanns Winkler, Fritz Zapletal filed Critical Hanns Winkler
Application granted granted Critical
Publication of AT142662B publication Critical patent/AT142662B/de

Links

Landscapes

  • Check Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherung für die Brennstoffzuleitung von   Brennkraftmasehinen,   welche ein Ventil aufweist, dessen Absperrorgan durch   Unter-oder Überdruck   gesteuert wird und mit seiner   Unter- oder Überdruckkammer   an die Saug-oder Auspuffleitung des Motors angeschlossen ist, um die Brennstoffleitung bei   Unterbrechung   des   Unter-oder Überdruckes   selbsttätig abzusperren ; durch diese Sicherung wird erreicht, dass im Augenblick der Abschaltung des Motors die Brennstoffzufuhr zum
Vergaser selbsttätig abgesperrt und dadurch ein Überschwemmen desselben verhindert wird. 



   Zur Verwendung gelangen hiebei Sicherheitsventile, bei welchen das Absperrorgan entweder durch eine Membrane oder durch einen Kolben gesteuert wird, der durch eine Feder od. dgl. das Absperrorgan in der   Schliessstellung   hält und beim Auftreten eines   Über-oder Unterdruckes   in seiner Luftkammer das Ventil öffnet. 



   Ein solches Sicherheitsventil ist bei dem erfindungsgemässen Einbau in die Brennstoffleitung einer   Brennkraftmasehine   mit besonderem Vorteil mit einem in der Bewegungsbahn des das Absperrorgan des Ventiles durch   Unter-oder Überdruck   steuernden Kolbens, Membrane od. dgl. verstellbar angeordneten Schaltorgan ausgestattet, mittels welchem die Bewegungsbahn dieser Membrane od. dgl. von Hand aus zum Feststellen des SpelTorganes der Brennstoffleitung sowohl in der Offen-als auch in der Schliessstellung und zum Freigeben dieses Sperrorganes für die selbsttätige Funktion einstellbar ist.

   Durch dieses Schaltorgan ist es dem Fahrer möglich, das Sicherheitsventil beispielsweise zum Prüfen des Motors in der Offenstellung festzuhalten, für die Fahrt auf die selbsttätige Funktion einzustellen und vor dem Verlassen des Fahrzeuges in der   Schliessstellung   zu sperren, wodurch gleichzeitig eine Sicherung gegen unbefugtes Fahren mit dem Fahrzeug erreicht wird. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zum raschen   Unschädlichmachen   von Vergaserbränden od. dgl. die Sicherung derart ausgebildet, dass zweckmässig die Verbindungsleitung, welche in die Saugbzw. Auspuffleitung führt, eine oder mehrere durch eine leicht entzündliche oder schmelzende Brandsicherung gesperrte Belüftungsöffnungen aufweist, um beim Auftreten eines Brandes oder übermässiger Hitze am Vergaser oder Motor durch Schmelzen oder Abbrennen der Sicherung eine Verbindung mit der Aussenluft herzustellen, und hiedurch ein selbsttätiges   Schliessen   des Ventiles zu erzielen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform, u. zw. bei Verwendung von Unterdruck dargestellt. Fig. 1 stellt einen Schnitt durch das Ventil mit der erfindungsgemässen Sicherung dar ; Fig. 2 zeigt eine Einzelheit. 



   Im Ventilgehäuseunterteil 1 sind Bohrungen 2 und 6 für den   Brennstoffzu-und-abfluss angeordnet.   



  Der Brennstoff tritt von der   Bohrung'2 bei geöffnetem Ventil 3 in   den Kommunikationsraum 5 ein und gelangt von hier durch die Bohrung 6 zum Vergaser. Dieser Kommunikationsraum 5 ist in seinem oberen Teil durch eine Membrane 4, die mit dem eigentlichen Ventil 3 verbunden ist, gegenüber der Unter-bzw. Überdruckkammer 24 abgeschlossen. Die Membrane ist zwischen   Gehäuseunterteil   1 und Kammerdeckel 7 unter Vermittlung eines Beilagringes 8 eingespannt. Mit der Membrane fest verbunden ist der Federteller 10 und der Ventilschaft   11,   der an seinem oberen Ende zu einem kugelförmigen Kopf 25 ausgebildet ist.

   Der Ventilschaft ist in einer Hülse 12 mit Spiel geführt, die am einen Ende als Sehlauchnippel für den Verbindungsschlauch mit der Saug-respektive Auspuffleitung des Motors ausgebildet ist und weiters die entsprechende Leitung   : 33   des Motors mit der Kammer   24   verbindet. Diese Hülse 12 wird durch die Feder 14, die sich einerseits an dem mit der Hülse verbundenen Federteller   13   und anderseits am Deckel 7 abstützt, ständig mit ihrem Ansatz 15 an die durch eine Erweiterung gebildete Stufe der im Deckel 7 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 befindlichen Bohrung gepresst. Auf der Hülse 12 ist eine Kappe 18 drehbar gelagert, die Nocken 19 trägt, die in im Kammerdecke 7 vorgesehene Kerben 16,   17   verschiedener Tiefe eingreifen.

   Eine federnde Beilage 22 verhindert ein eventuelles Klappern der Kappe 18. 



   Durch Verdrehen der Kappe 18 und die dadurch bedingte Veränderung der Eingriffsstellung kann die Hülse 12 axial bewegt und festgestellt werden, wodurch sie entweder das Ventil ; in der abgehobenen Lage bzw. am Ventilsitz festhält oder für eine Verstellung unter Einwirkung des Unter-bzw. 



  Überdruckes freigibt. 



   Die jeweilige Eingriffsstellung gibt ein gegenüber am Deckel 7 angebrachten Marken einstellbarer Zeiger 20 der Kappe 18 an. 



   Die Wirkungsweise der ganzen Anordnung ist folgende : Da die Saugleitung des Motors mit der Kammer 24 verbunden ist, erzeugt sie auch hier einen Unterdruck. Die Membrane 4 wird entgegen der Wirkung der Feder 9 angehoben und das Ventil 3 von seinem Sitz abgehoben. Der Brennstoff kann ungehindert durch das Ventil treten. Die Kappe 18 ist in ihrer Mittelstellung festgehalten. Wird nun 
 EMI2.1 
 Hitze besonders gefährdeten Stelle angebrachten Brandsicherung der Unterdruck unterbrochen, so kommt die Feder 9 zur Wirkung, die Membrane wird nach abwärts gedrückt und das   Ventil.'3 schliesst   sich selbsttätig, so dass ein weiterer Brennstoffdurchtritt ausgeschlossen ist. Ebenso ist der freie Durchfluss des Brennstoffes unterbrochen, sowie der Motor abgestellt wird, da in diesem Falle die   Saugwirkung   des Motors aufhört.

   Bei Motoren, deren Vergaser mit einer Förderpumpe gespeist werden, wird das Sicherheitsventil vorteilhaft zwischen Brennstoffbehälter und Pumpe angeordnet, so dass die Saugwirkung der Pumpe selbst die Membrane 4 in die   Schliessstellung   des Ventiles zieht, wenn der Unterdruck in der Leitung   23 eine Unterbeehung erfährt.   



   Ist es nötig, das Sicherheitsventil auf eine bestimmte Zeit, beispielsweise während des Nichtlaufens des Motors, in der Offenstellung festzuhalten, so wird die Kappe 18 derart verdreht, dass ihre Nocken in diejenigen Kerben des Kammerdeckels 7 eingreifen, die die geringste Tiefe haben. Dadurch wird die Hülse 12 axial nach aufwärts bewegt und in ihrer höchsten Stellung festgehalten. Mit Hilfe des kugelförmigen Kopfes 25 des Ventilschaftes wird auch dieser und weiters auch die Membrane 4 und das Ventil 3 
 EMI2.2 
 Brennstoffdurchtritt ist auf jeden Fall gesichert. 



   Wird die Kappe 18 derart verdreht, dass ihre Nocken in die tiefsten Kerben des Kammerdeckels eingreifen, so drückt die Hülse 12 vermöge der Feder 14 den Federteller 10 und mit diesem die Membrane 4 
 EMI2.3 
 Dadurch ist auch eine Sicherung gegen unbefugtens Fahren mit dem Fahrzeug erreicht. 



   Für das automatische Öffnen und   Schliessen   des Sicherheitsventiles könnte auch der Kompressionoder Auspuffüberdruek oder ein elektrisches Relais herangezogen werden. 



   Die aus beliebigem Material, beispielsweise aus synthetischem Gummi, gebildete Membrane ist, 
 EMI2.4 
 in an sieh bekannter Weise mit Rillen versehen sein. Durch diese Ausbauchung gegen die Ventilseite wird der Vorteil erreicht, dass die Membrane einerseits stets das Bestreben hat, das Ventil zu   schliessen,   anderseits ein rascheres Schliessen selbst bei ganz geringer Federspannung bewirkt. 



   Gegebenenfalls kann von der Verbindungsleitung   23   oder von der Luftkammer 24 eine in die Nähe des Fahrers führende Leitung abgezweigt sein, mittels welcher eine Belüftung der Leitung   2J bzw.   der Kammer 24 von Hand aus erfolgen kann. 



   Wenn die Brennstofförderung durch eine Pumpe erfolgt, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung an Stelle des automatischen Absperrorgans die auch hier wieder mit Brandsicherungen versehene, an die Saugleitung des Motors angeschlossene Leitung   23 unter   Einbau eines Rücksehlagventiles an die Saugseite der Benzinförderpumpe angeschlossen sein, wodurch ebenfalls bei Durchbrennen einer Sicherung die Saugseite der Brennstofförderpumpe belüftet und die Brennstofförderung unterbrochen wird. 
 EMI2.5 
 
1.

   Sicherung für die Brennstoffleitung von Brennkraftmaschinen, welche ein Ventil aufweist, dessen Absperrorgan   durch Unter-oder Überdruck   gesteuert wird und mit seiner   Unter- oder Überdruck-   kammer an die Saug-oder Auspuffleitung des Motors angeschlossen ist, um die Brennstoffleitung bei   Unterbrechung   des   Unter- oder Überdruckes   selbsttätig abzusperren, gekennzeichnet durch ein in der Bewegungsbahn der das Absperrorgan des Ventiles steuernden Membrane, Kolben od. dgl. verstellbar angeordnetes, beispielsweise vom Führersitz aus betätigbares   Sehaltorgan,   mittels welchem die Bewegungbahn der Membrane od. dgl.

   von Hand aus zum Feststellen des Sperrorgans der Brennstoffleitung sowohl in der Offen-als auch in der   Schliessstellung   und zum Freigeben des Sperrorganes für die selbsttätige Funktion einstellbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Saug-bzw. Auspuffleitung eine oder mehrere durch eine leicht entzündliche oder schmelzende Brandsicherung gesperrte Belüftung- <Desc/Clms Page number 3> öffnungen vorgesehen sind, um beim Auftreten eines Brandes oder übermässiger Hitze am Vergaser oder Motor durch Schmelzen der Sicherung eine Verbindung mit der Aussenluft herzustellen und hiedurch ein selbsttätiges Schliessen des Ventiles zu erzielen.
    3. Sicherung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Sehaltorgan aus einem zwischen zwei Anschlägen des Ventilschaftes axial bewegliehen Schieber besteht, der mittels einer Einstellvorrichtung in drei Lagen feststellbar ist, wodurch er entweder das Sperrorgan in der abgehobenen Lage bzw. am Ventilsitz festhält oder für eine Verstellung unter Einwirkung des Unter- bzw. Überdruckes freigibt.
    4. Sicherung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber aus einer den Ventilschaft mit Spiel umgebenden, am Ende als Schlauchnippel ausgebildeten Hülse besteht, welche die Saug- bzw. Auspuffleitung mit der Saug-oder Druckkammer des Ventiles verbindet und durch Federdruck od. dgl. an den Deckel gepresst wird.
    5. Sicherung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Hülse eine Kappe, Scheibe od. dgl. drehbar gelagert ist, welche Nocken trägt, die in im Kammerdeekel vorgesehene Kerben verschiedener Tiefe eingreifen und durch eine Feder od. dgl. in der jeweiligen Eingriffsstellung erhalten werden, wobei ein gegenüber Marken einstellbarer Zeiger die jeweilige Eingriffsstellung angibt.
    6. Sicherung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von der Verbindungsleitung (23) oder von der Luftkammer C) abzweigende, in die Nähe des Führersitzes führende Leitung, welche eine Belüftung von Hand aus ermöglicht.
    7. Sicherung nach Anspruch 1, bei Brennstofförderung mittels Pumpe, dadurch gekennzeichnet dass die Saugseite der Pumpe unter Einschaltung eines Rückschlagventiles mit der Saugseite des Motors durch eine mit Brandsicherungen versehene Leitung verbunden ist. EMI3.1
AT142662D 1934-05-04 1934-05-04 Sicherung für die Brennstoffleitung von Brennkraftmaschinen. AT142662B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT142662T 1934-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142662B true AT142662B (de) 1935-08-26

Family

ID=3642270

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142662D AT142662B (de) 1934-05-04 1934-05-04 Sicherung für die Brennstoffleitung von Brennkraftmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142662B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1476234B1 (de) * 1964-11-06 1970-12-17 Pierburg Kg A Absperrventil im Brennstoff-Foerdersystem einer Brennkraftmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1476234B1 (de) * 1964-11-06 1970-12-17 Pierburg Kg A Absperrventil im Brennstoff-Foerdersystem einer Brennkraftmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3008652C2 (de) Luftzuführungs-Steuereinrichtung für eine Brennkraftmaschine
DE3151970A1 (de) &#34;einrichtung zum steuern des treibstoffstromes in einem verbrennungsmotor&#34;
DE3202796C2 (de) Rückschlagventil, insbesondere Verzögerungsventil zu einer durch den Saugrohrunterdruck gesteuerten Schließbewegung der Vergaser-Drosselklappe von Verbrennungskraftmaschinen
DE2622106C2 (de) Kraftstoffeinspritzeinrichtung für Brennkraftmaschinen
AT142662B (de) Sicherung für die Brennstoffleitung von Brennkraftmaschinen.
DE855186C (de) Selbsttaetig wirkendes Rohrabriss-Sperrventil
DE507159C (de) Vorrichtung zum Regeln von Brennkraftmaschinen mit Brennstoffeinspritzung
DE2927110A1 (de) Kraftstoff-einspritzanlage
DE713434C (de) Druckventilschieber fuer Brennstoffeinspritzpumpen
DE2058153A1 (de) Vergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE625628C (de) Anlassvorrichtung bei einer Brennkraftmaschine mit einem Saugvergaser und einer im Luftstutzen des Vergasers angeordneten Startklappe
DE60216075T2 (de) Kraftstoffeinspritzanordnung
AT118939B (de) Vergaser.
AT113903B (de) Brennstoffventil für Brennkraftmaschinen.
DE890607C (de) Vorrichtung zur Einstellung der Arbeitsweise von Fluessigkeits-Stossdaempfern
AT96726B (de) Zusatzluftregler, insbesondere für Fahrzeugkraftmaschinen.
DE959957C (de) Vergaser fuer Brennkraftmaschinen
DE19525397C2 (de) Entlüftungsventil
AT224389B (de) Einrichtung zur Umschaltung der Kraftstoffzufuhr einer Brennkraftmaschine
AT93313B (de) Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrände für Viertaktverbrennungskraftmaschinen.
AT113911B (de) Brennstoffventil für Brennkraftmaschinen.
DE810555C (de) Steuervorrichtung zur Regelung der Zufuehrung von Zusatzluft zum Brenngemisch von Brennkraftmaschinen
DE356861C (de) Schutzvorrichtung gegen Vergaserbraende fuer Viertaktverbrennungskraftmaschinen
DE683589C (de) Einrichtung zur Regelung der Gaszufuhr zu gasbeheizten Geraeten
DE948103C (de) Vergaser mit Zusatzluft- oder Brennstoffsperrventile