AT142602B - Sperrbare Freilaufanordnung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Sperrbare Freilaufanordnung für Kraftfahrzeuge.

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AT142602B
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Description


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  Sperrbar Freilaufanordnung für Kraftfahrzeuge. 



   Es ist bekannt, bei Kraftfahrzeugen, ähnlich wie beim Fahrrad, in der   Kraftübertragung-einen   solchen Freilaufmechanismus anzuordnen, dass die   kraftschlüssige   Verbindung zwischen Motor und Hinter- achse dann unterbrochen wird, wenn der Wagen durch den eigenen Schwung oder durch die Schwerkraft bei Talfahrt die Neigung hat, den Motor anzutreiben. Wenn die Gaszufuhr zum Motor vom Fahrer unter- brochen wird, wirkt der Motor durch seine innere Reibungsarbeit beabsichtigt oder unbeabsichtigt als
Bremse, soferne nicht der oben erwähnte Freilauf den Kraftfluss von der Hinterachse zum Motor unterbricht. 



   Ein solcher Freilaufmechanismus bringt wohl den Vorteil, dass bei Fahrt in der Ebene die unfreiwillige Motorbremse entfällt, wodurch Benzin gespart wird und das Hinterachsgetriebe ohne Beanspruchung arbeitet, bringt aber auch den schweren Nachteil, dass die bei Talfahrt immer notwendige Motorbremse nicht zur Verfügung steht. 



   Die gegen diesen Nachteil allgemein angewendete Sperrvorrichtung für den Freilauf benötigt einen Betätigungshebel, der vom Führer nach Wunsch oder im Falle der Gefahr bedient werden muss. 



  Das gelingt aber nur dann, wenn die Motordrehzahl annähernd derjenigen der Kardanwelle gleich ist, da im gegenteiligen Falle der mit Leerlaufdrehzahl langsam laufende Motor durch die Sperrvorrichtung plötzlich je nach der Wagengesehwindigkeit auf das   5-10fache   seiner Drehzahl beschleunigt werden muss. Ein derartiger Vorgang ist nicht nur wegen der hohen Beanspruchung für das Triebwerk gefährlich, sondern auch wegen der damit verbundenen gewaltigen Bremswirkung für die Insassen des Wagens. 



   Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass in die Kraftübertragung zwischen Motor und Hinterachse nicht nur ein an sich bekannter Freilaufmechanismus mit Sperrvorrichtung, sondern auch eine an sich bekannte nachgiebige bzw. sehr nachgiebige Kupplung, insbesondere eine hydraulische Kupplung, eingeschaltet wird. Solche Kupplungen haben die Eigenschaft, dass sie den Kraftfluss zwischen treibender und getriebener Welle nicht durch eine starre mechanische Verbindung, sondern unter Vermittlung nachgiebiger Organe bzw. bewegter Flüssigkeitsmassen herstellen. Sie haben weiter die Eigenschaft, grosse, im Moment des Einkuppelns bestehende Drehzahldifferenzen nicht plötzlich, sondern allmählich durch den ihnen eigentümlichen Schlupf auszugleichen. 



   Es ist daher einleuchtend, dass die Verbindung einer solchen hydraulischen Kupplung mit einem sperrbaren Freilauf dem Fahrer die gefahrlose Möglichkeit gibt, den Freilauf auch dann zu sperren, wenn der Wagen mit hoher Geschwindigkeit läuft, der Motor sich aber langsam dreht oder gar stehen bleibt. Die sonst auftretende plötzliche Überbeanspruchung wird durch diese Kombination vermieden, weil der Schlupf der hydraulischen Kupplung die Verbindung von der Hinterachse über den gesperrten Freilauf zum Motor nur allmählich bewerkstelligt, so dass eine sanfte Bremswirkung entsteht. 



   Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist 1 der Antriebsmotor, 2 das Gehäuse für das Geschwindigkeitswechselgetriebe, 3 ein bekannter Freilaufmechanismus mit Hebel 4 zum Sperren des Freilaufs, 5 die zur Hinterachse führende Kardanwelle und 6 die zwischen Motor und Freilaufmechanismus angeordnete nachgiebige z. B. hydraulische Kupplung. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Sperrbar Freilaufanordnung in der Kraftübertragung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kraftübertragung eine nachgiebige, z. B. hydraulische Kupplung eingeschaltet ist, die beim Sperren des Freilaufes eine allmähliche Verbindung zwischen den treibenden und getriebenen Teilen der Kraftübertragungsorgane herstellt. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT142602D 1931-04-14 1931-04-14 Sperrbare Freilaufanordnung für Kraftfahrzeuge. AT142602B (de)

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