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Vorrichtung zum Regeln des Triebachsendruckes an Zugmaschinen durch Einstellen einer Anhängerdeichsel vom Führersitz aus.
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wie bisher umwenden oder sogar den Führersitz verlassen zu müssen. Die Erfindung tragt ferner noch dem Umstand Rechnung, dass selbst bei fahrlässiger Bedienung der Hubvorrichtung eine tberbean-
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auf die Hubvorrichtung einwirkende Antriebselement eine Sicherheitsvorrichtung erhält.
Auf der Zeichnung ist eine vom Führersitz aus zu betätigende Belastungsregelvorrichtung gemäss der Erfindung in beispielsweiser. ausführungsform näher dargestellt ; es zeigt hierin : Fig. 1 eine schaubild-
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als Hubvorrichtung beispielsweise eine Spindelsäule Verwendung findet, die z. B. unter Zuhilfenahme eines mit dem Wechselgetriebe in Verbindung stehenden Hilfsgetriebes beeinflusst wird. Fig. 2 den auf die Spindelsäule einwirkenden Mechanismus im Längsschnitt.
Nach der Zeichnung ist die Kupplung der Zugmaschine mit dem Anhängerfahrzeng gegeben durch den auf dem Vorderende der Anhängerdeiehsel l vorgesehenen, die feste Kupplungssäule 2 umfassenden
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der Spindelmutter 4 erfolgt vom Führersitz aus durch Betätigung der Fusshebel 7 und 8. die auf ein besonderes mit dem Motorgetriebe in Verbindung stehendes Hilfsgetriebe 9 einwirken. Das Hilfsgetriebe 9 überträgt seine Leistung auf die Hohlwelle 10, die die Schraubenspindel 6 mittel-bzw. unmittelbar über ein Schneckengetriebe 11 od. dgl. antreibt.
Die Drehung der Sehraubenspindel 6 und damit die Höhen-
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auf dieser angeordnete Hebel 20 unter Vermittlung des Gestänges 21 und des gabelartig ausgebildeten Hebels 22 entsprechend gedreht, wobei gleichzeitig ein Verschieben des Getrieberades 23 (Fig. 2) nach rechts bewirkt wird. Bei diesem Vorgang wird der Eupplungsteil 21 an die Kupplungsfläche 2J des stets
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paar 28, 29, das Schraubengetriebe 11 und somit auf die Schraubenspindel 6 fortgepflanzt. Der Kupplungsteil 31 und das mit ihm fest verbundene Getrieberad 23 sowie die weiteren Übersetzungsräder 32, 33 laufen hiebei leer mit. Bei diesem geschilderten Vorgang erfolgt ein Aufspindeln der Spindelmutter 4 und damit Anheben der Anhängerdeiehsel I.
Je nach Höhenlage der Spindelmutter 4 wird die Antriebsachse der Zugmaschine entsprechend zusätzlich belastet. Nach Freigabe des Pedals 7 wird die Schalt-
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auf die Hohlwelle 10, die nunmehr entgegengesetzt umläuft. Der Kupplungsteil 21 und das mit diesem zusammengegossene Eraftübertragungsrad sowie das weitere, mit dem letzteren in Eingriff stehende Zahnrad 27 laufen bei dieser Schaltung leer mit. Die Energie wird hiebei in gleielher Weise, wie bereits bei Betätigung des Pedals 7 geschildert worden ist, auf die Schraubenspindel 6 übertragen. Die Schrauben-
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Mutter 4 eintritt.
Xach Freigeben des Fusshebels 8 gelangen die Kupplungsflächen 30 und 31 sofort wieder ausser Berührung, so dass eine Übertragung eines Drehmoments vom Rad 26 nicht mehr stattfindet und die hinter demselben befindlichen Getriebeteile ausser Wirksamkeit gesetzt sind.
Wie Fig. 2 näher zeigt, ist die Hohlwelle 10 unterteilt ausgeführt. Die beiden die Hohlwelle 10 bildenden Teile werden in Art einer Rutschkupplung miteinander verbunden. Die zwischen beide Teile eingeschaltete Druckfeder 31 verursacht ein wirksames Anpressen der Reibungsflächen. Die Ausbildung der Verbindungsstelle als Rutschkupplung verfolgt den Zweck, dass bei eventueller tberbeanspruchung der Spindelmutter 4 in der höchsten bzw. tiefsten Lage ein Rutschen zwischen den beiden Hohlwellen-
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teilen eintritt, so dass die auf die Hubvorrichtung einwirkendell Kräfte ausser Wirksamkeit gesetzt werden.
Die Zerstörung irgendwelcher Teile der Hubvorrichtung wird auf diese Weise ausser Gefahr gesetzt.
Selbstverständlich kann derselbe Zweck gemäss der Erfindung auch dadurch erreicht werden, dass man statt der auf der Zeichnung zur Ausführung des Erfindungsgedankens beispielsweise gewählten rein mechanisch betätigten Hubvorrichtung diese elektrisch, hydraulisch oder in einer sonst geeigneten Weise vom Zugwagenmotor aus betätigt.
Bei Zugmaschinen, denen eine Seilwinde beigeordnet ist. kann die Einrichtung derart getroffen sein, dass man ausser der zur Adhäsionsregelung dienenden, vom Zugwagenmotor über ein Hilfsgetriebe angetriebenen Hubvorrichtung auch die Seilwinde im Bedarfsfalle. d. i. in Zeiten, wo die Hubvorrichtung nicht benötigt wird, durch den Zugwagenmotor über das vom Führersitz aus einstellbare Hilfsgetriebe betätigen kann. Liegt dieses Bedürfnis vor, so wird bei Bedienung des lose auf der Schaltwelle 16 sitzenden Handhebels 17 das Schieberad 35 (Fig. 2) nach links verschoben, so dass es mit dem Getrieberad 26 zum Eingriff gelangt und die Welle 19, welche durch das Innere der Hohlwelle 10 hindurchführt, in Drehung versetzt.
Das auf dem äussersten Ende der Welle 19 fest angeordnete Schraubenrad 36 wirkt auf die Seiltrommel 18 ein und versetzt diese in Drehung. Soll die Seilwindenvorriehtung wieder ausser Tätigkeit gesetzt werden, so werden durch Bedienung des Handhebels 17 die Räder 26 und.'35 wieder ausser Eingriff gebracht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum regelbaren Belasten der Zugmaschine eines Wagenzuges durch einen Teil des Gewichtes eines mehrachsigen Anhängers mittels einer zum Einstellen der Anhängerdeiehsel bzw. des Anhängervorderteiles dienenden, am Hinterende des Zugwagens gelagerten Hubvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung über eine das Heben und Senken des Anhängervorderteiles sowohl während des Stillstandes als auch während der Fahrt des Wagenzuges bewirkende Kraftüber- tragungseinrichtung vom Zugwagenmotor angetrieben wird und durch Schaltmittel, z. B. Fusshebel, vom Führersitz aus bequem bedienbar ist.