AT124784B - Vorrichtung zum Regeln des Triebachsendruckes an Zugmaschinen durch Einstellen einer Anhängerdeichsel vom Führersitz aus. - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Triebachsendruckes an Zugmaschinen durch Einstellen einer Anhängerdeichsel vom Führersitz aus.

Info

Publication number
AT124784B
AT124784B AT124784DA AT124784B AT 124784 B AT124784 B AT 124784B AT 124784D A AT124784D A AT 124784DA AT 124784 B AT124784 B AT 124784B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
driver
seat
tractors
lifting device
regulating
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
J A Maffei A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J A Maffei A G filed Critical J A Maffei A G
Application granted granted Critical
Publication of AT124784B publication Critical patent/AT124784B/de

Links

Landscapes

  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Regeln des   Triebachsendruckes an Zugmaschinen durch Einstellen   einer Anhängerdeichsel vom Führersitz aus. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wie bisher umwenden oder sogar den Führersitz verlassen zu müssen. Die Erfindung tragt ferner noch dem Umstand Rechnung, dass selbst bei   fahrlässiger   Bedienung der Hubvorrichtung eine   tberbean-   
 EMI2.2 
 auf die   Hubvorrichtung   einwirkende Antriebselement eine Sicherheitsvorrichtung erhält. 



   Auf der Zeichnung ist eine vom Führersitz aus zu betätigende Belastungsregelvorrichtung gemäss der Erfindung in beispielsweiser. ausführungsform näher dargestellt ; es zeigt hierin : Fig. 1 eine   schaubild-   
 EMI2.3 
 als Hubvorrichtung beispielsweise eine Spindelsäule Verwendung findet, die z. B. unter   Zuhilfenahme eines   mit dem Wechselgetriebe in Verbindung stehenden Hilfsgetriebes beeinflusst wird. Fig. 2 den auf die Spindelsäule einwirkenden Mechanismus im Längsschnitt. 



   Nach der Zeichnung ist die Kupplung der   Zugmaschine mit   dem Anhängerfahrzeng gegeben durch den auf dem Vorderende der Anhängerdeiehsel l vorgesehenen, die feste Kupplungssäule 2 umfassenden 
 EMI2.4 
 der Spindelmutter   4   erfolgt vom Führersitz aus durch   Betätigung   der Fusshebel 7 und 8. die auf ein besonderes mit dem   Motorgetriebe   in Verbindung stehendes Hilfsgetriebe 9 einwirken. Das Hilfsgetriebe 9 überträgt seine Leistung auf die Hohlwelle 10, die die Schraubenspindel 6 mittel-bzw. unmittelbar über ein Schneckengetriebe 11 od. dgl. antreibt.

   Die Drehung der Sehraubenspindel 6 und damit die Höhen- 
 EMI2.5 
 auf dieser angeordnete Hebel 20 unter Vermittlung des Gestänges 21 und des gabelartig ausgebildeten Hebels 22 entsprechend gedreht, wobei gleichzeitig ein   Verschieben   des   Getrieberades 23 (Fig. 2) nach   rechts bewirkt wird. Bei diesem Vorgang wird der   Eupplungsteil 21 an   die Kupplungsfläche   2J des   stets 
 EMI2.6 
 paar 28, 29, das Schraubengetriebe 11 und somit auf die Schraubenspindel 6 fortgepflanzt. Der Kupplungsteil 31 und das mit ihm fest verbundene Getrieberad 23 sowie die weiteren Übersetzungsräder 32, 33 laufen hiebei leer mit. Bei diesem geschilderten Vorgang erfolgt   ein Aufspindeln   der   Spindelmutter   4 und damit Anheben der   Anhängerdeiehsel I.

   Je nach   Höhenlage der   Spindelmutter   4 wird die Antriebsachse der Zugmaschine entsprechend zusätzlich belastet. Nach Freigabe des Pedals 7 wird die Schalt- 
 EMI2.7 
 auf die Hohlwelle 10, die nunmehr entgegengesetzt umläuft. Der   Kupplungsteil     21 und das mit diesem   zusammengegossene Eraftübertragungsrad sowie das weitere, mit dem letzteren in Eingriff stehende Zahnrad 27 laufen bei dieser Schaltung leer mit. Die Energie wird hiebei in   gleielher Weise, wie bereits   bei Betätigung des Pedals 7 geschildert worden ist, auf die Schraubenspindel 6 übertragen. Die   Schrauben-   
 EMI2.8 
 Mutter 4 eintritt.

   Xach Freigeben des Fusshebels 8 gelangen die Kupplungsflächen 30 und 31 sofort wieder ausser Berührung, so dass eine Übertragung eines Drehmoments vom Rad 26 nicht mehr stattfindet und die hinter demselben befindlichen Getriebeteile ausser Wirksamkeit gesetzt sind. 



   Wie Fig. 2 näher zeigt, ist die   Hohlwelle   10 unterteilt   ausgeführt.   Die beiden die Hohlwelle 10 bildenden Teile werden in   Art   einer   Rutschkupplung   miteinander verbunden. Die zwischen beide Teile eingeschaltete   Druckfeder 31 verursacht   ein   wirksames   Anpressen der Reibungsflächen. Die Ausbildung der Verbindungsstelle als   Rutschkupplung verfolgt den Zweck, dass   bei eventueller tberbeanspruchung der Spindelmutter 4 in der höchsten bzw. tiefsten Lage ein Rutschen zwischen den beiden Hohlwellen- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 teilen eintritt, so dass die auf die   Hubvorrichtung einwirkendell Kräfte ausser Wirksamkeit gesetzt werden.   



   Die Zerstörung irgendwelcher Teile der Hubvorrichtung wird auf diese Weise ausser Gefahr gesetzt. 



   Selbstverständlich kann derselbe Zweck gemäss der Erfindung auch dadurch erreicht werden, dass man statt der auf der Zeichnung zur Ausführung des Erfindungsgedankens beispielsweise gewählten rein mechanisch betätigten Hubvorrichtung diese elektrisch, hydraulisch oder in einer sonst geeigneten Weise vom Zugwagenmotor aus betätigt. 



   Bei Zugmaschinen, denen eine Seilwinde beigeordnet ist. kann die Einrichtung derart getroffen sein, dass man ausser der zur   Adhäsionsregelung dienenden,   vom Zugwagenmotor über ein Hilfsgetriebe angetriebenen Hubvorrichtung auch die Seilwinde im Bedarfsfalle. d. i. in Zeiten, wo die Hubvorrichtung nicht benötigt wird, durch den Zugwagenmotor über das vom Führersitz aus einstellbare Hilfsgetriebe betätigen kann. Liegt dieses Bedürfnis vor, so wird bei Bedienung des lose auf der Schaltwelle   16   sitzenden Handhebels 17 das Schieberad   35   (Fig. 2) nach links verschoben, so dass es mit dem Getrieberad 26 zum Eingriff gelangt und die Welle 19, welche durch das Innere der Hohlwelle 10   hindurchführt,   in Drehung versetzt.

   Das auf dem äussersten Ende der   Welle 19   fest angeordnete   Schraubenrad   36 wirkt auf die Seiltrommel 18 ein und versetzt diese in Drehung. Soll die Seilwindenvorriehtung wieder ausser Tätigkeit gesetzt werden, so werden durch Bedienung des   Handhebels 17   die Räder   26     und.'35   wieder ausser Eingriff gebracht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum regelbaren Belasten der   Zugmaschine   eines Wagenzuges durch einen Teil des Gewichtes eines mehrachsigen   Anhängers mittels   einer zum Einstellen der Anhängerdeiehsel bzw. des Anhängervorderteiles dienenden, am Hinterende des Zugwagens gelagerten Hubvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubvorrichtung über eine das Heben und Senken des Anhängervorderteiles sowohl während des Stillstandes als auch während der Fahrt des Wagenzuges bewirkende Kraftüber-   tragungseinrichtung vom Zugwagenmotor   angetrieben wird und durch   Schaltmittel,   z. B. Fusshebel, vom Führersitz aus bequem bedienbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zum regelbaren Belasten von Zugmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Antriebeinrichtung der Hubvorrichtung eine Sicherung gegen Überbeanspruchung, beispielsweise eine Rutschkupplung, eingebaut ist.
    3. Vorrichtung zum regelbaren Belasten von Zugmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Instrumentenbrett oder an einer sonst geeigneten Stelle des Führerhauses eine die jeweilige Höhenlage der einstellbaren Anhängerdeichsel anzeigende Ablesevorrichtung angeordnet ist, die durch eine biegsame Welle od. dgl. mit der Hubvorrichtung in Verbindung steht.
    4. Vorrichtung zum regelbaren Belasten von Zugmaschinen nach Anspruch 1 mit durch den Zugwagenmotor über ein Hilfsgetriebe angetriebener Hubvorriehtung, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle der Beiordnung einer Seilwinde diese in Zeiten, wo die Hubvorrichtung nicht benötigt wird, ebenfalls durch den Zugwagenmotor über das vom Führersitz aus entsprechend einstellbare Hilfsgetriebe (9) betrieben werden kann.
AT124784D 1928-11-07 1929-10-18 Vorrichtung zum Regeln des Triebachsendruckes an Zugmaschinen durch Einstellen einer Anhängerdeichsel vom Führersitz aus. AT124784B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE124784X 1928-11-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT124784B true AT124784B (de) 1931-10-10

Family

ID=5658395

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT124784D AT124784B (de) 1928-11-07 1929-10-18 Vorrichtung zum Regeln des Triebachsendruckes an Zugmaschinen durch Einstellen einer Anhängerdeichsel vom Führersitz aus.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT124784B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0272570A2 (de) Antriebssystem für die Räder zweier Radpaare
DE551058C (de) Bremseinrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE1034988B (de) Schleppzugantrieb
DE102006052660A1 (de) Lenkvorrichtung
AT124784B (de) Vorrichtung zum Regeln des Triebachsendruckes an Zugmaschinen durch Einstellen einer Anhängerdeichsel vom Führersitz aus.
DE3920934A1 (de) Anhaengereigene antriebseinrichtung
DE2852277A1 (de) Vollselbsttaetige, durch die deichselkraft betaetigte bremsanlage fuer anhaengefahrzeuge
DE611310C (de) Schaltvorrichtung fuer Kraftuebertragungsanlagen, insbesondere bei Kraftwagen
DE502990C (de) Vorrichtung fuer das Einstellen einer Anhaengerdeichsel zum UEbertragen eines Teiles des Anhaengergewichtes auf die Hinterachse von Zugwagen
DE905230C (de) Rostfoermige Bodenbremse fuer schwere Kraftfahrzeuge
DE727544C (de) Kraftfahrzeug mit einem Wechsel- oder sonstigen Getriebe, das mit einem Nebenantrieb fuer ein Hilfsgeraet versehen ist
DE446007C (de) Beim Lenken wirkende Vorrichtung zum Ausschalten des Antriebs des einen der lenkbaren Treibraeder von Kraftfahrzeugen
AT247553B (de) Traktorseilwinde
AT68701B (de) Einrichtung an Kraftwagen zur Verhinderung des Einsinkens derselben auf weichem Boden.
AT209373B (de) Bremse für elektrische Lokomotiven mit zweiachsigen Triebdrehgestellen
DE526841C (de) Vorrichtung zum Einstellen des auf die Hinterachse des Zugwagens einwirkenden Anhaengergewichtes
DE653283C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Belasten einachsiger Zugwagen durch einen Teil des Anhaengergewichtes
DE1920509A1 (de) Bremsanordnung fuer Kraftfahrzeuge
AT133567B (de) Beim Lenken wirkende Vorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motorwelle und den beiden Hinterrädern durch je eine Konuskupplung ein- und ausschaltbar ist.
AT204413B (de) Einrichtung zur Verringerung der Fahrgeschwindigkeit von Kraftschleppern, insbesondere Ackerschleppern
DE550894C (de) Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung
DE392146C (de) Seilmotorpflug mit auf der Triebradachse gelagerter Seiltrommel
DE941712C (de) Umsteuer- und Bremsvorrichtung fuer Fahrzeuge
DE856411C (de) Achshebevorrichtung zum Heben der Achsen von drei- oder mehrachsigen Strassenfahrzeugen
DE699354C (de) Bremseinrichtung fuer Kraftwagenzuege