AT204413B - Einrichtung zur Verringerung der Fahrgeschwindigkeit von Kraftschleppern, insbesondere Ackerschleppern - Google Patents

Einrichtung zur Verringerung der Fahrgeschwindigkeit von Kraftschleppern, insbesondere Ackerschleppern

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AT204413B
AT204413B AT103858A AT103858A AT204413B AT 204413 B AT204413 B AT 204413B AT 103858 A AT103858 A AT 103858A AT 103858 A AT103858 A AT 103858A AT 204413 B AT204413 B AT 204413B
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  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)
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Description


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  Einrichtung zur Verringerung der Fahrgeschwindigkeit von   Kraftschlepperns   insbesondere Ackerschleppern 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verringerung der Fahrgeschwindigkeit von Kraftschleppern, insbesondere Ackerschleppern, bis zum Stillstand bei eingerücktem Getriebegang, bei welchen dem Ge-   schwindigkeits-Wechselgetriebe   eine hydraulische Kupplung vorgeschaltet ist. 



   Bei landwirtschaftlichen Arbeiten, wie Heu- oder Getreideladen, Düngerverteilen   u. dgl., wird   bei den bekannten Einrichtungen ein Einmannbetrieb ohne wiederholtes Besteigen des Fahrzeuges zumWeiterrücken dadurch erreicht, dass den Ackergängen des Wechselgetriebes eine unabhängig von der Hauptkupplung wirkende Lamellenkupplung zugeordnet ist. Mit Hilfe eines neben dem Getriebeschalthebel angebrachten Stellhebels kann   durch Schleifenlassen   der Lamellenkupplung die Fahrgeschwindigkeit bis zum vollständigen Stillstand des Schleppers herabgesetzt werden.

   Da die Arbeit einer Lamellenkupplung stets mit Verschleiss verbunden ist, so ist, abgesehen von der in kurzen Zeitabständen erforderlichen Nachstellung, die Lebensdauer der Einrichtung gering,   u. zw.   umsomehr, als eine Regelung der Maschinendrehzahl mit der Einrichtung nicht vorgesehen ist. Die dadurch an der Kupplung anfallende Wärmeentwicklung kann unter Umständen erheblich sein. Durch die Lage des Stellhebels muss ausserdem die Bedienungsperson zur Änderung der Fahrgeschwindigkeit in den Bereich zwischen die Vorder- und Hinterräder des fahrenden Schleppers treten, wodurch schon eine geringe Unachtsamkeit zu Unfällen führen kann. 



   Es ist auch ein Vorschlag bekannt, wonach der Schlepper zur Fernsteuerung durch Zügel nach Art der Lenkung von Pferden eingerichtet ist. Diese Einrichtung besitzt einen komplizierten, vielteiligen Aufbau und arbeitet mit einer für den rauhen Schlepperbetrieb ungeeigneten Fliehkraftkupplung. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass eine der getriebenen Wellen des Triebwerks im Getriebegang zwischen der Brennkraftmaschine und den Antriebsrädern durch eine von einem neben dem Schlepper Gehenden zu betätigende Bremse feststellbar ist und der Handhebel für diese Bremse mit dem Drehzahlregelgestänge verbunden ist. Dadurch wird eine weitgehend unempfindliche und verschleissfrei arbeitende Einrichtung geschaffen, bei der zugleich die Brennkraftmaschine in einen günstigen Leistungsbereich eingeregelt wird. Die Einrichtung erfordert keine grösseren Aufwendungen und kann auch an schon vorhandenen Schleppern angebracht werden ; da der zusätzliche Hebel am Schlepper vorsteht, ist auch die Unfallgefahr beseitigt.

   Der zusätzliche Hebel ist auf der Drehachse des Handbremshebels schwenkbar gelagert und durch einen parallel dazu verlaufenden Arm mit diesem gekoppelt. Eine weitere Vereinfachung wird erzielt, wenn der zusätzliche Hebel und der Handbremshebel eine gemeinsame Sperrklinke besitzen. 



   In den Zeichnungen, welche eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulichen, sind Fig. 1 eine Ansicht eines Ackerschleppers mit der erfindungsgemässen Einrichtung, wobei der Getriebezug zwischen der Brennkraftmaschine und den Antriebsrädern schematisch angedeutet ist, Fig. 2 eine Ansicht der Bremsbetätigung teilweise im Schnitt in grösserem Massstab und Fig. 3 eine Seitenansicht der Bremse nach Fig. 2. 



   Das Triebwerk 1 des Ackerschleppers besteht aus einer Brennkraftmaschine 2, einem Wechselgetriebe 3 und dem Achsgetriebe 4. Zwischen der Maschine 2 und dem Getriebe 3 ist in bekannter Weise eine hydraulische Kupplung 5 angeordnet. Mit dem Tellerrad 6 des Achsantriebes 4 ist das Antriebsritzel 7 einer fahrabhängigen Zapfwelle 8 in Eingriff, welche gleichzeitig eine die Handbremse bildende Band- 

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 bremse 9 trägt. Die Bremse 9 wird durch einen   Handbiemshebel10   vom Fahrersitz 11 aus betätigt. Auf dem Drehzapfen 12 (Fig. 2) des Handbremshebels 10 ist ein zusätzlicher Hebel 13 schwenkbar gelagert, der im stumpfen Winkel zu ersterem angebracht ist und über den Umriss des Schleppers vorsteht. Der Hebel 13 weist einen Arm 14 auf, der parallel zum Handbremshebel 10 verläuft und durch Ansätze 15 mit diesem gekoppelt ist.

   Der Arm 14 besitzt eine Rastplatte 16 für eine Sperrklinke 17. Die Sperrklinke 17 ist am Handbremshebel 10 angelenkt und wird über ein Gestänge 18 von einem Klinkengriff 19 aus betätigt. Der zusätzliche Hebel 13 besitzt gleichfalls eine Klinke   19'und   steht über das Gestänge   18'mit   der Klinke 17 in Verbindung. Am Hebel 13 ist ferner ein Drehgaszug 20 bekannter Bauart angebracht, dessen Zug 21 unter Vermittlung einer Führung 22 mit dem Kraftstoffördermengenstellglied 23 der Einspritzpumpe 24 in Eingriff steht. 



   Läuft der Schlepper z. B. bei Verladearbeiten mit einem der niederen Getriebegänge über das Feld, so wird die Maschinenleistung durch den Getriebezug 1-6 auf die Hinterräder übertragen. Soll die Fahrgeschwindigkeit vermindert werden, so tritt die Bedienungsperson seitlich an den Schlepper und löst durch den   Klinkengriff     19'die   Klinke 17 aus und drückt den Hebel 13 nieder, wodurch die Bandbremse 9 angezogen wird. Das Anzugsmoment wirkt über den Getriebezug 3   4   auf die hydraulische Kupplung 5 zurück, wodurch diese mit Schlupf umläuft, so dass sich die Fahrgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Anzugsmoment mehr oder weniger verringert. Gleichzeitig wird durch die Lageänderung des Stellhebels 13 der Gaszug 21 im Sinne einer Verringerung der   Maschinenc1rehzahl   verstellt.

   Die Verringerung der Fahrgeschwindigkeit erfolgt stufenlos und kann bis zum vollständigen Stillsetzen des Fahrzeuges betrieben werden. Ist das Fahrzeug stillgesetzt, so kann dabei mittels des Drehgaszuges 20 die Brennkraftmaschine auf Leerlauf eingeregelt werden, so dass eine übermässige Erwärmung des Hydrauliköles in der Kupplung vermieden ist. 



  Nach dem Lösen des Hebels 13 läuft der Schlepper mit der ursprünglichen Geschwindigkeit weiter. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zur Verringerung der Fahrgeschwindigkeit von Kraftschleppern, insbesondere Acker- 
 EMI2.1 
    bisselgetriebe   eine hydraulische Kupplung vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine der getriebenen Wellen (8) des Triebwerks   (1)   im Getriebegang zwischen der Brennkraftmaschine (2) und den Antriebsrädern durch eine von einem neben dem Schlepper Gehenden zu betätigende Bremse (9) mittels eines zusätzlich vorgesehenen und über den Umriss des Fahrzeuges vorstehenden Hebels (13) feststellbar ist und der beispielsweise an den gebräuchlichen Handbremshebel (10) angelenkte Hebel (13) für diese Bremse mit dem Drehzahlregelgestänge (20) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Hebel (13) auf der Drehachse (12) des Handbremshebels (10) schwenkbar gelagert und durch einen parallel dazu verlaufenden Arm (14) mit diesem gekoppelt ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen und2, dadurch gekennzeichnet, ( ? ass der zusätzliche Hebel (13) und der Handbremshebel (10) eine gemeinsame Sperrklinke (17) besitzen.
AT103858A 1957-03-23 1958-02-13 Einrichtung zur Verringerung der Fahrgeschwindigkeit von Kraftschleppern, insbesondere Ackerschleppern AT204413B (de)

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