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Zigarettenbehälter od. dgl. mit Einzelausgabe.
Die Erfindung bezieht sieh auf einen Zigarettenbehälter od. dgl. mit Einzelausgabe, dessen als
Vorschuborgan eingerichteter Träger des Zigarettenstapels als durch Zug zu betätigendes Band ausgebildet ist, und hat eine solche Ausgestaltung des Zugbandes zum Gegenstande, dass eine besonders einfache Betätigung der Dose und ein sicher wirkender Vorschub der Zigaretten in die Entnahmestellung herbeigeführt werden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass ein eine Schleife zur Aufnahme des Zigarettenstapels bildendes endloses Band im Behälter derart geführt ist, dass sich die Schleife durch einen auf das Band ausgeübten Zug verkürzt und dadurch den Zigarettenstapel vorschiebt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform in Ansicht, Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 77-77 der Fig. 1, Fig. 3 zeigt im Querschnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Vorschubband an einem besonderen Einsatz vorgesehen ist, Fig. 4 veranschaulicht hiezu den herausgezogenen Einsatz in der Einfüllstellung und Fig. 5 stellt eine Einzelheit dieser Ausführungsform schaubildlich dar.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 besteht der Behälter aus einem fischen Gehäuse 1 von rechteckigem Querschnitt, an das durch Scharniere 2 ein Deckel 3 angelenkt ist, der mit einem beliebigen Verschluss versehen sein kann und vorzugsweise als Auffangtasche für die zu entnehmende Zigarette ausgebildet ist. Ah den Seitenwänden 6 des Behälters 1 sind zwei Plättchen 14 befestigt, deren oberen Enden zu Verdickungen oder Wülsten 14'ausgebildet sind.
Als Zigarettenträger dient ein endloses Band 4, das durch waagrechte Schlitze 5 in den Plätteben 14 und durch Schlitze 7 im Boden 8 des Gehäuses geführt und mit einem Betätigungsorgan, z. B. einer Quaste oder einem Ring 9, versehen ist. Die mittleren Teile 1. 3 des Bandes bilden eine Schleife 10, in welche die Zigaretten 11 eingelegt werden. Die Bandteile 13 sind über die Wülste 14'geführt und das Band sodann durch die Schlitze 5 durchgesteckt. Die Endteile 12 des Bandes verlaufen längs der Seitenwandungen 6 des Behälters nach abwärts.
Wird der Zigarettenbehälter mit der einen Hand gehalten und mit der andern Hand das Band 4 am Griff 9 erfasst und annähernd um eine Zigarettenbreite nach unten gezogen, dann verschieben sich die äusseren Bandpartien 12 um das gleiche Stück nach unten, die inneren Bandteile 13 jedoch nach oben, so dass die Schleife 10 um die Breite einer Zigarette verkürzt wird. Bei offenem Deckel 3 wird daher die oberste Zigarette des Stapels über den Behälterrand hinausgeschoben und rollt in den Deckel hinein.
Bei Entnahme der nächsten Zigarette wird das Band 4 wieder um ein Stück weiter herausgezogen usf.
Der aus dem Behälter nach Entnahme einiger Zigaretten frei herabhängende Teil des Bandes 4 kann nach Benützung der Dose seitlich umgeschlagen und an einem an der Seitenwand des Behälters vorgesehenen Druckknopf od. dgl. befestigt werden. Nach Entnahme der letzten Zigarette ist das Band 4 so weit aus dem Behälter herausgezogen, dass die Schleife 10 verschwindet. Zur Einfüllung eines frischen Zigarettenstapels wird der auf den Wülsten 14'aufliegende Bandteil mit dem Finger einer Hand ein wenig einwärtsgedrückt, so dass wieder eine Schleife gebildet wird, und nun werden die Zigaretten stückweise eingelegt.
Durch die Verdickungen 14', die den freien Durchgang für die Zigaretten verengen, wird dem Vorschub der Zigarette bei Betätigung des Zugbandes 4 ein gewisser Widerstand entgegengesetzt, so dass die Zigaretten die Verengung mit Reibung passieren, wodurch verhindert wird, dass beim Anziehen des Bandes mehrere Zigaretten aus dem Behälter herausgeschleudert werden.
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besteht. Die oberen Ränder der Teile 17, 18 sind in der Mitte in einer der Bandbreite entsprechenden Länge zu Wülstn 19 eingerollt, welche die gleiche Funktion haben wie die Verdiekungen 14'bei der Ausführungsform naeli den Fig. l und 2.
Die zu beiden Seiten des auf dem Teil-M vorgesehenen Wulstes M verbleibenden Randteile-M (Fig. 5) dienen zur Führung des Bandes und verhindern ein seitliches Ver-
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die beschriebene Weise verkürzt. Die umgebogenen randteile 22 des Einsatzes legen lich gegen den oberen Rand der entsprechenden Seitenwand des Gehäuses 15 an (Fig. 3), so dass der Einsatz beim Anziehen des Bandes nicht mitgenommen wird.
Zum Einlegen eines frischen Zigarettenstapels wird der Einsatz aus dem Gehäuse herausgezogen.
Zu diesem Zwecke wird zuerst der Einsatzteil17 durch den in eine entsprechende Ausnehmung 24 im
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nach innen bewegt und den oberen Rand der Gehäusewand, auf dem sie vorhel aufruhte, freigibt ; der Einsatz 17, 18 kann unu nach unten zur Gänze aus dem Gehäuse 15 herausgezogen werden. Hierauf wird der Einsatz aufgeklappt (Fig. 4), so dass das Band 4 sich um den Einsatz herumlegt. Sodann wird auf dem entsprechenden Bandteil ein Zigarettenstapel aufgelegt, der Einsatz wieder zugeklappt, so dass wieder die Schleife-M gebildet wird, und in das Gehäuse 15 eingeschoben.
Nach erfogltem Einschub des Einsatzes springt die Nase, ? wieder über den Rand der einen Seitenwand des Gehäuses 15 vor.
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form nach den Fig. 3-5 bei um 180 zurückgeklappter Wand gespannt oder nahezu gespannt ist.
Der Zigarettenbehälter gemäss der, Erfindung ist aus beliebigen Materialien, wie Metall, Kunst-
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Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke, den Zigarettenstapel durch Verkürzung einer Bandsehleife in die Entnahmestellung vorzuschieben, kann auf die verschiedenste Weise verwirklicht werden. So kann beispielsweise das untere Ende der Schleife (auf welchem der Stapel aufruht) durch
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Eine weitere Ausführungsmoglichkeit der Erfindung besteht darin, dass das. Auflageplättchen mit stift- förmigen Fortsätzen versehen ist, welche in Schlitzen eines Einsatzes lotrecht geführt sind.
Hiebei sind die Bandteile 13 an den aus den Schlitzen vorragenden stiftförmigen Ansätzen befestigt.
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nicht frei herabhängt. Dieser Effekt kann auch auf die Weise erzielt werden, dass das Bandende aus einem waagreehten Schlitz in der Nähe des oberen Randes einer Seitenwand des Gehäuses hinausragt und bei jeder Entnahme längs der Seitenwand herabgezogen wird, so dass es stets auf dieser aufliegt.
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des Deckels herbeigeführt werden kann.
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