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Insbesondere für Toilettestifte, z. B. Lippenstifte, Angenstifte d. dgl. bestimmter
Behälter.
Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere für Toilettebtifte, z. B. Lippenstifte, Augenstifte u. dgl. bestimmte Behälter mit einer beweglichen Spiegelfläche, die bei Nichtgebrauch im Innern des Behälters liegt.
Gemäss der Erfindung ist die spiegelnde Fläche in dem Behälter längsverschiebbar derait ange- bracht, dass die Behälterhülse beim Gebrauch den Griff des Spiegels bildet.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Spiegel durch das Herausziehen des Toilettestiftes aus der Hülse freigegeben wird, was einen wesentlichen Vorteil bedeutet, da man den Toilettestift nicht beiseite zu legen braucht, um die Hand für das Herausziehen des Spiegels freizumachen. Des weiteren hat der Erfindungsgegen, tand gegenüber Bekanntem den Vorteil, dass der Spiegel eine verhältnismässig grosse Breite bei geringer Höhe aufweist, wodurch erreicht wird, dass nur die betreffenden Partien, z. B. im Falle eines Lippenstiftes der Mund, im Spiegel erscheint und nicht andere Gesichtsteile die Aufmerksamkeit ablenken.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel in perspektivischer Darstellung, zum Teil im Schnitt, einen Behälter für Rotstifte im geschlossenen Zustande, Fig. 2 den gleichen Behälter, wobei der Rotstift aus dem Behälter herausgezogen ist, und Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1.
Der Behälter besteht aus einem rohrförmigen Stück, welches an einem Ende offen und am ändern
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werden kann, die man vollständig von dem Behälter abnehmen kann.
In dem Behälter kann ein Rotstift b von beliebigem Querschnitt befestigt sein, beispielsweise von kreisförmiger, rechteckiger od. dgl. Form, welcher fest angebracht und verschiebbar zum Behälter angeordnet sein kann, damit das wirksame Ende des Stiftes so weit herausgezogen werden kann, dass eine genügende Menge zur Bedienung vorhanden ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiele hat der Behälter einen gleichseitig dreieckigen Querschnitt, und der Rotstift b ist in einer Scheide c von beispielsweise dreieckigem Querschnitt angeordnet.
Diese Scheide ist an einen D3ckel a1 befestigt, wobei der Rotstift nach Massgabe seines Verbrauches
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welchem das nicht verwendete Ende des besagten Rotstifte ; untergebraeht ist, wobei dieser Knopf in einem Schlitz ( ; 0 verschiebbar ist.
Der Spiegel ist durch eine metallische Platte e gebildet, bei welcher mindestens eine Fläche poliert ist und die frei in einem Lager angebracht ist, welches durch den Zwischenraum einer Behälterfläehe und der benachbarten Scheide c gebildet wird. Hiebei kann dieser Metallspiegel mittels seiner Ränder in seitlichen Nuten gleiten, die in dem Behälter angebracht sind. Auf diese Weise kommt die polierte Fläche der Platte nicht mit der Wandung des Behälters a oder der Scheide c in Berührung.
Die Siegelplatte e ist derart angeordnet, dass sie automatisch aus ihremAufbewahiungn'aum heraus-
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Diese zeitweilige Verbindung der Platte e mit dem Deckel kann auf eine beliebige geeignete Weise erreicht werden, -beispielsweise wie gezeigt, indem man an der Aussenseite der Platte gegenüber dem Deekel einen oder zwei Längsschlitze e1 vorsieht und dabei die Kanten derart abspreizt, dass die Elastizität des Materials eine genügende Abstutzung der Seitenkanten gegen die entsprechende Innenfläche des Deckels a1 sichert. Vorsprünge e2 verhindern hiebei, dass die Platte e zu tief in den Behälter beim Zurückschieben des Rotstiftes eindringt.
Um zu vermeiden, dass die Platte e sich von dem Behälter trennt, wenn sie aus diesem herausgezogen wird, kann man an den entgegengesetzten Kanten der Platte e Schlitze e vorsehen, welche auf
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stützen können, dienen dann dazu, die Platte in ihrer vollständig herausgeschobenen Lage festzuhalten. In dem vorerwähnten Falle ragt der Knopf dl in den leeren Raum der Ecke, welche durch den Behälter a und die Scheide c gebildet wird, hinein ; auf diese Art ist eine Vergrösserung des Apparates nicht nötig.
Aus dem vorstehenden ergibt sich, dass, wie auch immer die Form und die Lage des beweglichen Spiegels sein möge, dieser so geführt sein kann, dass er, eventuell auch unabhängig von der Bewegung des Stiftes, in die Gebrauchsstellung herausgebracht werden kann, beispielsweise durch die automatische Wirkung einer Feder oder durch eine mechanische Verbindung, durch Verschieben, durch Schwenken
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gung, beispielsweise. durch Auslösung, Zug, Druck, allmähliches Verschieben durch eine Sehnecke oder unter der Wirkung seines Eigengewichtes durch Schüttelnusw. oder aber durch die Bewegung des Behälters selbst, die notwendig ist, um ihn zu öffnen.
Schliesslich kann man auch in den leeren Eckräumen des Behälters irgendwelche Toilettebehelfe, z. B. eine Nagelfeile, einen Zahnstocher od. dgl. unterbringen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Insbesondere für Toilettestifte, z. B. Lippenstifte, Augenstifte u. dgl. bestimmter Behälter mit einer bewegliehen Spiegelfläche, die bei Nichtgebraueh im Innern des Behälters liegt, dadurch gekenn- zeichnet, dass die spiegelnde Fläche (e) aus dem Behälter axial bis zu einem Anschlage derart herausgebracht werden kann, dass der Behälter (a) beim Gebrauch den Griff des Spiegels (e) bildet.