AT142264B - Wippenfalle für Nagetiere, besonders Ratten. - Google Patents

Wippenfalle für Nagetiere, besonders Ratten.

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AT142264B
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rocker
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Inventor
Franz Branschowsky
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Franz Branschowsky
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  Wippenfalle für Nagetiere, besonders Ratten. 



   Die Erfindung betrifft eine Wippenfalle für Nagetiere, besonders Ratten, bestehend aus einem oben offenen Fangbehälter und einem aufgesetzten Köderkasten mit von einwärts gerichteten Fangstacheln gebildetem Einschlupf und von diesem zum Köder führender, abwärts ausschwingbarer Bodengleitwippe. 



   Die neue Erfindung ist darin gelegen, dass die Bodengleitwippe aus einer unterhalb des Fangstachel- einschlupfes befestigten, glatten Metall-od. dgl. Federzunge besteht, die durch ihre Biegsamkeit und
Glätte ein rasches Abgleiten des darauf tretenden Tieres ermöglicht. Bei den bisher bekannten Fallen- konstruktionen, bei welchen das Tier auf eine über dem Fangbehälter angeordnete abwärts ausschwingbare Bodengleitwippe trat, bestand die Gleitwippe aus einer federnd angelenkten Steifplatte, welche zuweilen als   Holzbrettchen   ausgeführt war und dem Tier vielfach Gelegenheit bot, sich daran anzuklammern. 



  Dies soll gemäss der Erfindung durch die Ausführung der Gleitwippe als glatte, biegsame Federzunge verhindert werden. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt der Anordnung. 



   Die Falle besteht aus einem nach oben offenen mit Wasser gefüllten Fangbehälter 1 von länglicher
Gestalt. Ungefähr in der Mitte ist ein den Behälter   überbrückender   Steg 2 angeordnet, welcher zwei   Spiesse.   3 trägt, die zur Befestigung des Köders 4 dienen. Der Behälter besitzt einen den Köderkasten bildenden gewölbten Deckel 5, der an eine Längsseite des   Behälters   mittels Scharnieren 6 angelenkt ist und in dessen Wölbung die Spiesse mit dem Köder hineinragen. Durch eine Schliesse 7 kann der Deckel in zugeklappter Stellung gesperrt werden. 



   Der Zugang zur Falle wird den Tieren durch zwei Brettchen 8 ermöglicht, die von einer gewölbten Kappe 9 überdacht sind und in die an den Schmalseiten des Behälters vom Deckel freigelassenen Öffnungen führen. 



   Der Einschlupf in den von Fangstacheln gebildeten Köderkasten wird von in das Falleninnere gerichteten   Fangstacheln   11 gebildet. Unterhalb des Fangstacheleinschlupfes ist eine zum Köder laufende federnde Zunge angeordnet, die am Brettchen 8 befestigt ist. Die Federzunge 12 wird vorteilhaft aus Metall ausgeführt, so dass sich das Tier mit seinen Krallen nicht daran anklammern kann. Gelangt das Tier auf die Zunge 12, so gibt diese nach und das Tier fällt in das Wasser. Die von ihrer Last befreite Zunge schnellt wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück. 



   Soll die Falle für Feldmäuse verwendet werden, so vergräbt man den vorteilhaft runden Behälter im Erdboden und führt mehrere radiale Zulaufrinnen von der Oberfläche abwärts zur Falle, so dass sie in ihrer Neigung und Grösse den natürlichen Gängen dieser Tiere ähneln. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Wippenfalle für Nagetiere, besonders Ratten, bestehend aus einem oben offenen Fangbehälter und einem aufgesetzten Köderkasten mit von einwärts gerichteten Fangstacheln gebildetem Einschlupf und von diesem zum Köder führender, abwärts ausschwingbarer Bodengleitwippe, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodengleitwippe aus einer unterhalb des Fangstacheleinschlupfes (11) befestigten glatten Metallod. dgl. Federzunge (12) besteht, die durch ihre Biegsamkeit und Glätte eine rasches Abgleiten des darauf tretenden Tieres ermöglicht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT142264D 1934-07-06 1934-07-06 Wippenfalle für Nagetiere, besonders Ratten. AT142264B (de)

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