AT142089B - Lauf- und Triebwerk, insbesondere elektrischer, dieselelektrischer oder ähnlicher Triebfahrzeuge. - Google Patents

Lauf- und Triebwerk, insbesondere elektrischer, dieselelektrischer oder ähnlicher Triebfahrzeuge.

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AT142089B
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AT
Austria
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running gear
axles
frame
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electric
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Inventor
Ernst Dozler
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Aeg Union Elek Wien
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  Lauf-und Triebwerk, insbesondere elektrischer,   dieselelektrischer   oder   ähnlicher   Triebfahrzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Lauf-und Triebwerk für Triebfahrzeuge mit elektrischem, dieselelektrischem oder ähnlichem Antrieb, bei dem die mittleren Triebachse im Rahmen gelagert und die am Fahrzeugende angeordneten Lenkachsen axial oder radial verstellbar sind und eigenen motorischen Antrieb besitzen. Die Erfindung besteht darin, dass das Treibendachsenlenkgestell jeder Lenktreibachse durch den Rahmen des Wagens an zwei in der Fahrzeuglenkachse liegenden Punkten, u. zw. mittels eines Führungs (bzw. Dreh) zapfens und mittels eines auf der andern Seite der Lenktreibachse liegenden Stützzapfens, belastet ist. 



   Die Erfindung hat den Vorteil, dass das Gestell sich um den Führungs-bzw. Drehzapfen gegen- über dem Hauptrahmen frei einstellen kann, so dass eine solche   Lenktreibachse   in der Kurve die gleichen Laufeigenschaften wie eine einzelne Lenklaufachse hat. Dabei wird infolge der Lage der Belastungspunkte das volle Dienstgewicht auf die Treibendachse übertragen und fast gleichmässig auf die Räder verteilt. 



  Das Treibendachsenlenkgestell besitzt nur einen Radsatz, Antrieb und Motor nebst Lagerungskonstruktion, so dass seine Masse nur halb so gross ist wie eines normalen zweiachsigen Treibdrehgestelles. Infolgedessen sind zur Erteilung der erforderlichen Winkelgeschwindigkeit beim Einlauf in Kurven nur etwa halb so grosse seitliche Beschleunigungskräfte für die Schwenkungen der Treibendachse erforderlich. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind nachfolgend beschrieben. 



   In den Fig. 1 und 2 sind je hälftig nach der Erfindung aufgebaute Lokomotivlaufwerke schematisch dargestellt, wobei als Beispiele eine vier-und eine sechsachsige Anordnung gewählt wurde. 



   Der Antrieb erfolgt beispielsweise durch Tatzenlagermotoren a. Für die Führung der Lenktreib- achse wurde ein Deichselgestell b bekannter Bauart gewählt, das mit den zur Aufnahme des Antriebs- motors a erforderlichen konstruktiven Abweichungen von der üblichen Ausführungsart versehen ist.
Die Unterbringung des Motors a bedingt z. B. einen Aussenrahmen c auch für das Lenkgestell. Der Achs- druck wird teils an den Hauptrahmen d, teils an die Ausgleichshebel e oder f in zwei Punkten übertragen, nämlich im Drehzapfen g der Deichsel b und im Stützzapfen h auf der vor der Lenktreibachse   i   liegenden
Lenkgestellstirnverbindung k. Die   Stütz-und Drehzapfen   werden vorzugsweise kugelig ausgebildet. 



   Der Lenkgestellrahmen wird selbst als Ausgleichshebel herangezogen. Diese Massnahme ergibt sich zwangsläufig aus der Zweipunktabstützung und gestattet eine bequeme Eingliederung in das Ausgleichs- system. Bei der sechsachsigen Lokomotive (Fig. 2) greifen die Ausgleichshebel e der benachbarten Treib- achse   I   des Hauptrahmens mittels einer Traverse m an der Deichsel b des Lenkgestelles an. Die kugelige
Lagerung der Deichsel am Führungszapfen g muss daher ausserdem in senkrechter Richtung beweglich sein, oder der Führungszapfen selbst muss in seiner Lagerung am Rahmen senkrecht verschiebbar sein. 



   Bei der vierachsigen Ausführung (Fig. 1) erfolgt der Ausgleich des Raddruckes zwischen dem vordersten
Rad   l   im Hauptrahmen und dem Lenkgestelltreibrad i über den Winkelhebel e, die Zugstange m und die
Welle n mit den   Hebeln f auf   den vorderen Stützzapfen   h   des Lenkgestelles. Die Aufhängung des Lenk- gestellmotors a kann bei entsprechender Abstimmung der Hebelarmverhältnisse des Ausgleichssystems entweder im Rahmen der Lenkachse oder im Hauptrahmen erfolgen. Im letzteren Falle ist die bekannte
Ausführung der Motoraufhängung mittels gleitender Federtöpfe besonders zweckmässig.

   Statt durch
Tatzlagermotoren ist auch ein Antrieb der Achsen mittels Einzelachsmotoren möglich, die ganz im Rahmen aufgehängt sind und ihr Drehmoment durch allseitig bewegliche Kupplungen bekannter Bauart an die
Treibachse   übertragen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Lauf-und Triebwerk, insbesondere elektrischer, dieselelektrischer oder ähnlicher Triebfahrzeuge- mit Treibendachsen, die eine eigene axiale oder radiale Seitenbeweglichkeit oder Lenkbarkeit, z. B. durch eine einachsige Lenkgestellkonstruktion, besitzen, ohne weitere Laufachsen und mit Lagerung sämtlicher übrigen Treibachsen im Rahmen, dadurch ; gekennzeichnet, dass zum Tragen des Wagengewichtes zwei in der Fahrzeuglängsachse in dem Treibendachsenlenkgestell liegende Punkte dienen, ein Führungs- zapfen und ein Stützzapfen.
    2. Lauf-und Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützzapfen auf der stirnseitigen Querverbindung des Lenkgestelles ruht.
    3. Lauf-und Triebwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seiten- beweglichen Treibendachsen an das Achsdruckausgleichssystem der übrigen Achsen angeschlossen sind.
    4. Lauf-und Triebwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen bzw. die Deichsel der Treibendachsen selbst als Ausgleichshebel dient.
    5. Lauf-und Triebwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichs- hebel der den Treibendachsen benachbarten Treibmittelachsen am Deichselende des Treibendachs- gestelles oder an dessen Führungszapfen angreifen.
    6. Lauf-und Triebwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Deichsel des Treibendaehslenkgestelles am Führungszapfen in senkrechter Richtung beweglich ist oder dass der Führungszapfen selbst in seiner Lagerung am Rahmen senkrecht verschiebbar ist.
    7. Lauf. und Triebwerknach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Übertragung des Druckes des Hauptstützzapfens auf das Ausgleichssystem der übrigen Achsen.
    8. Lauf-und Triebwerk nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraft- schluss zwischen dem Achsdruckausgleichssystem der Treibmittelachsen und den angeschlossenen Stütz- punkten des Lenkgestelles durch Traversen oder. Wellen in Verbindung mit Hebeln und Zugstangen hergestellt ist. EMI2.1
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