AT142034B - Schaltung für die Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen. - Google Patents

Schaltung für die Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen.

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AT142034B
AT142034B AT142034DA AT142034B AT 142034 B AT142034 B AT 142034B AT 142034D A AT142034D A AT 142034DA AT 142034 B AT142034 B AT 142034B
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  Schaltung für die Verstärkung von   Hochfrequenzschwingungen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Schaltungen für die Verstärkung von Hoehfrequenzschwingungen, bei denen thermionische Röhren mit mehr als einem Gitter, z. B.   Schutzgitterröhren,   verwendet werden. 



   Bekanntlich kann bei thermionischen Röhren mit mehr als einem Gitter eine Rückwirkung des
Anodenkreises auf den Steuergitterkreis und der übrigen Gitterkreise auf den Steuergitterkreis auftreten. 



     Diese Rückwirkung   ist die Folge der Kapazitäten, welche die verschiedenen Elektroden der thermionischen Röhre in bezug aufeinander haben. Sie macht sich um so mehr bemerkbar, je grösser die Frequenz der zu verstärkenden   Hochfrequenzsehwingungen   ist, und kann schliesslich so gross werden, dass die Schaltung zu schwingen anfängt. Wenn die Anoden-Steuergitterkapazität sehr gering gemacht wird, wie es z. B. bei   Schutzgitterröhren   der Fall ist, so wird die durch diese Kapazität verursachte Rückwirkung des Anodenkreises auf den Steuergitterkreis   vernachlässigbar   klein.

   Dennoch wird auch bei Schutzgitterröhren, falls die Frequenz der zu   verstärkenden Wechselspannungen   sehr hoch ist, immer eine gewisse Rückwirkung der Anode auf den Steuergitterkreis auftreten, u. zw. durch die Anoden-Schutzgitterkapazität und die   Schutzgitter-Steuergitterkapazität.   Freilich wäre dies unmöglich, wenn das Schutzgitter   hochfrequent   mit der Kathode kurzgeschlossen wäre.

   Die zur Verbindung des Schutzgitters mit der Kathode   erforderlichen Verbindungsdrähte,   die zum Teil innerhalb und zum Teil ausserhalb der Röhren-   hülle liegen,   haben aber eine gewisse Selbstinduktion, so dass zwischen dem Schutzgitter und der Kathode immer eine hochfrequente Wechselspannung entstehen wird, die in dem Masse, als die Frequenz höher und die Impedanz im Anodenkreis grösser wird, mehr und mehr über die   Scbutzgitter-Steuergitterkapazität   auf den Steuergitterkreis einwirkt. 



   Ausser durch die   Schutzgitter-Steuergitterkapazität   sind der Schutz-und der Steuergitterkreis noch durch die gegenseitige Selbstinduktion des Schutzgitters und des Steuergitter miteinander gekoppelt, wodurch gleichfalls eine   Rückwirkung   des erstgenannten auf den letztgenannten Kreis herbeigeführt wird. 



   Nicht nur bei   Schutzgitterröhren,   sondern auch bei sonstigen Mehrgitterröhren sind sowohl elektrostatische als auch induktive Kopplungen anderer Elektroden mit dem Steuergitter vorhanden. Die Erfindung bezweckt, nunmehr Mittel zu schaffen, durch welche die die Folge der erwähnten Ursachen darstellende Rückwirkung bei Mehrgitterröhren beseitigt wird. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass das von der Anode abgekehrte Ende der Impedanz in dem Anodenkreis hochfrequent mit einem nicht als Steuergitter verwendeten Gitter derart verbunden wird, dass der Teil dieser Verbindung, der der Verbindung des genannten Gitters mit der Kathode gemeinsam ist, eine für Hochfrequenzströme geringe Impedanz hat. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Schaltung für die Verstärkung von   Hochfrequenzsehwingungen,   bei der eine   Schutzgitterröhre   benutzt wird. 



   Die   Schutzgitterröhre   enthält eine Anode A, ein Schutzgitter S, ein Steuergitter G und eine Kathode K. Letztere kann sowohl direkt als auch indirekt geheizt sein. Der Übersichtlichkeit halber sind in Fig. 1 sämtliche Gleichspannungsquellen fortgelassen, da ausschliesslich Hochfrequenzströme betrachtet werden. In dem Anodenkreis der Sehutzgitterröhre ist eine Impedanz Za enthalten, die z. B. aus einer Selbstinduktion La und einem Kondensator   C* besteht,   die zusammen einen Resonanzkreis bilden. Im 

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 Steuergitterkreis liegt eine z.

   B. aus einer Selbstinduktion L ;, und einem Kondensator   C* bestellende   Impedanz   Z".   Ferner ist in der Figur die    Anoden-Schutzgitterkapazität Cas   und die Schutzgitter- 
 EMI2.1 
 gestellten Fall, in dem'Z aus einem Resonanzkreis besteht, kann der durch die Kapazität   Cs und   die SelbstinduktionLs fliessende Strom gross werden und sogar den Anodenstrom der Röhre an Grösse übertreffen. Wenn die Frequenz der zu verstärkenden Wechselspannungen gross und der Verbindungsdraht, z. B. bei Schutzgittersenderöhren, lang ist, wird der Spannungsabfall, den der Strom über die Selbstinduktion Ls des Verbindungsdrahtes herbeiführt, ebenfalls gross werden.

   Die Folge dieser zwischen dem Schutzgitter und der Kathode bestehenden Spannung ist eine   Rückwirkung   des Schutzgitters über die   Schutzgitter-Steuergitterkapazität Csg auf   den Steuergitterkreis. Bei steigender Frequenz der zu verstärkenden Weehselspannungen macht sieh diese   Rückwirkung   mehr und mehr bemerkbar, so dass schliesslich die Verstärkerschaltung eine Neigung zur   Selbsterregung   hat. 



   Diese Gefahr ist bei der in Fig. 2 dargestellten   erfindungsgemässen Schaltung vermieden.   In dieser Figur ist das von der Anode abgekehrte Ende der Impedanz Z im Anodenkreis nicht unmittelbar hochfrequent mit der Kathode K, sondern mit einer Klemme P verbunden. Diese ausserhalb der Röhrenhiille liegende Klemme ist derart   angeordnet, dass zwischen   ihr und dem Schutzgitter nur eine sehr kurze Verbindung besteht. Es ist ersichtlich, dass bei der in Fig. 2 dargestellten Schaltung die durch den Verbindungsdraht von der Klemme P, also von dem Schutzgitter, zu der Kathode K fliessenden Wechselströme viel kleiner sind, da dieser Verbindungsdraht nicht mehr einen Teil des Resonanzkreises   ?"bildet,   was bei der in Fig. 1 dargestellten Schaltung wohl der Fall war.

   Der   hindurchfliessende   Strom wird der Summe des Anodenweehselstromes und des Sehutzgitterwechselstromes entsprechen.. Wenn der Resonanzkreis Z" auf die Frequenz der zu verstärkenden Wechselspannungen abgestimmt ist, so wird der Anodenstrom mit den dem Steuergitter   aufgedruckten   Wechselspannungen in Phase sein. Dies gilt auch für den Schutzgitterwechselstrom. Der Spannungsabfall über die Selbstinduktion L, des Verbindungsdrahtes der Klemme P mit der Kathode K, der, wie bereits gesagt, viel kleiner als bei der Schaltung nach Fig. 1 ist, hat ausserdem noch eine solche Phase, dass die dadurch   verursachte Rückwirkung   über die Schutzgitter- 
 EMI2.2 
 



   Bisher wurde von der zwischen Steuer-und Schutzgitter infolge der gegenseitigen Selbstinduktion dieser beiden auftretenden Kopplung abgesehen. Auch diese Kopplung wird sich aber bei genügend hoher Frequenz der durch die Röhre zu verstärkenden Wechselspannungen bemerkbar machen und die   Neigung   zur Selbsterregung von   Verstärkerschaltungen   erhöhen können. 



   Durch Anwendung der in Fig. 3 dargestellten Schaltung ist es möglich, auch diese   Rückwirkung   
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 geschlossen, so dass die durch die Anode-Schutzgitterkapazität fliessenden Ströme in den links und rechts von dem Punkte R liegenden Teilen des Schutzgitters ein entgegengesetztes Magnetfeld verursachen, durch das die induzierende Wirkung des Schutzgitters auf das Steuergitter nahezu behoben wird. 



   Dadurch, dass der Punkt R nicht genau in der Mitte des Schutzgitters, sondern abseits davon angeordnet wird, ist es möglich, die mittlere Spannung des Schutzgitters in bezug auf das Steuergitter konstant zu halten, wodurch auch die   elektrostatische Rückwirkung durch   die Kapazität   Gy,   geringer wird. 



   Wenn   nämlich   in jedem Punkte des Schutzgitters dieselbe Stromstärke herrschen wurde, müsste der Punkt R genau in der Mitte des Gitters angeordnet sein. Diese Voraussetzung   trifft jedoch nicht zu,   
 EMI2.5 
 in dem links von R gelegenen Teil. Dementsprechend muss der Punkt R ausserhalb der Mitte liegen, damit die Induktionswirkung auf das Steuergitter aufgehoben wird. 



   Obwohl in der Beschreibung und in der Zeichnung die Anwendung der Erfindung auf Schutzgitter- 
 EMI2.6 
   gitterröhren,   z. B.   Penthoden,   anwenden lässt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung für die   Verstärkung   von Hochfrequenzsehwingungen, bei der thermionische Röhren mit zwei oder mehreren Gittern verwendet werden und bei der im Anodenkreis eine Impedanz enthalten ist. dadurch gekennzeichnet, dass das von der Anode abgekehrte Ende dieser Impedanz hoehfrequent mit einem Gitter, unter Ausschluss des Steuergitters, auf dem kürzesten Wege verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Anode abgekehrte Ende EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Anode abgekehrte Ende der Anodenimpedanz mit einem Punkt des nicht als Steuergitter verwendeten Gitters derart verbunden ist, dass die mittlere Spannung dieses Gitters in bezug auf das Steuergitter nahezu konstant ist.
    4. Thermionische Röhre mit mehr als einem Gitter zur Verwendung in einer Schaltung nach den Ansprüchen 1. bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei verschiedene Punkte in wenigstens einem der Gitter je mit einem ausserhalb der Hiille liegenden Anschluss verbunden sind. EMI3.1
AT142034D 1933-04-07 1934-03-21 Schaltung für die Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen. AT142034B (de)

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