AT141843B - Verfahren zur Herstellung eines Eisens mit guter magnetischer Stabilität. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Eisens mit guter magnetischer Stabilität.Info
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Description
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EMI1.1
Es ist bereits vorgeschlagen worden. Eisenpulver. das durch Zersetzung von Eisenearbonyl gewonnen wurde, mit Wasserstoff nachzubehandeln; dieses Pulver kann beispielsweise zur Herstellung von Pupinspulen benutzt werden. Ferner ist es bekannt, das Eisenpulver einer Nachbehandlung bei verschiedenen Temperaturen zu unterziehen, wobei z. B. in der ersten Temperaturstufe (bis etwa 500 (') Wasserstoff und gegebenenfalls in der zweiten Stufe (oberhalb 500 C, jedoch unterhalb des Schmelzpunktes) ebenfalls Wasserstoff oder indifferente Gase, wie Stickstoff, zur Einwirkung gebracht werden.
Wie sich nun gezeigt hat, sind für die magnetischen Eigenschaften, insbesondere die magnetische Stabilität solcher Spulen, Bedingungen, die schon bei der Herstellung des verarbeiteten Pulvers durch Zersetzung der Karbonylverbindung eingehalten wurden, von erheblichem Einfluss. Überraschenderweise gelangt man nämlich erfindungsgemäss zu einem Material, das sieh besonders gut zur Herstellung von Pupinspulen eignet und eine vorzügliche magnetische Stabilität gewährleistet, wenn man von einem Eisenpulver ausgeht, das gemäss dem deutschen Patent 500692 aus Eisenearbonyl durch Erhitzen im freien Raum und in Gegenwart von gasförmigen Stoffen, vorzugsweise Ammoniak, gewonnen ist. und dieses einer Behandlung mit Stickstoff oder andern indifferenten Gasen oder im Vakuum in der Wärme, jedoch unterhalb des Schmelzpunktes, unterwirft.
Vor oder nach dieser Behandlung wird erforderlichenfalls eine reduzierende Behandlung, z. B. mit Wasserstoff, vorgenommen, um einen Gehalt an Kohlenstoff oder Sauerstoff herabzusetzen oder zu beseitigen.
Es empfiehlt sieh, bei diesen verschiedenen Behandlungen nach den Angaben des deutschen Patentes 528463 zu verfahren, indem man zwei Temperaturstufen anwendet und allzu hohe Temperaturen. die zu einer schädlichen Sinterung des Pulvers führen können, im allgemeinen solche oberhalb 500 0 ( vermeidet. Beim Erhitzen in indifferenter Atmosphäre arbeitet man durchweg nicht unterhalb 3000 C.
Die Herstellung des als Ansgangsmaterial zu verwendenden Eisenpulvers kann beispielsweise so erfolgen, dass man das Eisenkarbonyl mittels einer Düse oder eines Verdampfers von oben in ein vertikales. von aussen auf geeignete Temperatur, z. B. 260 C, geheiztes, verhältnismässig weiten Rohr einführt, wobei der Streukegel der Düse bzw. des Verdampfers zweckmässig so eingestellt wird, dass die einzelnen FlÜssigkeits-bzw. Dampfteilchen nicht nach den Wandungen hin, sondern in Richtung der Rohrachse beschleunigt werden. In das Rohr wird ständig eine geringe Menge Ammoniagas eingeführt.
Beispiel l. Durch Zersetzung von Eisencarbonyl in Gegenwart von Ammoniak gemäss dem deutschen Patent 500692 erhaltenes Eisenpulver mit einem Kohlenstoffgehalt von 0'73 und einem Stickstoffgehalt von 0'64% wird 12 Stunden lang bei 500G C im Stickstoffstrom und hierauf 24 Stunden lang bei 3200 C im Wasserstoffstrom behandelt. Ein aus diesem Pulver hergestellter Kern mit einer Permeabilität von etwa 50 zeigte nach Belastung der Kernwieklung mit einem Gleichstrom zwischen 0 und 80 AW/cm, eine Minute nach Stromdurchgang gemessen. eine Stabilität, d. h. eine maximale Änderung seiner Permeabilität von zu Ein Kern aus demselben, jedoch nur mit Wasserstoff bei 340" C behandelten Pulver wies bei sonst gleichen elektrischen und magnetischen Eigenschaften eine maximale Änderung der Permeabilität von 1'96% auf.
Wurde das mit Wasserstoff behandelte Pulver noch 12 Stunden lang einem Stickstoffstrom bei 345 C ausgesetzt, so zeigte ein daraus hergestellter Kern (Permeabilität von etwa 50) nach der angegebenen Belastung mit Gleichstrom eine maximale Änderung der Permeabilität von nur 1%.
Beispiel 2 : Ein durch Zersetzung von Eisenkarbonyl in Gegenwart von Ammoniak erhaltenes Eisenpulver, das mit Wasserstoff bei 340 C 12 Stunden lang behandelt worden war, lieferte einen Kern. der bei einer Permeabilität von etwa 50 eine maximale Änderung der Permeabilität von 1-50,'zeigte.
Wurde das Pulver noch 1 Stunde lang im Vakuum auf 400 C erhitzt, so wurde an dem daraus hergestellten Kern eine Permeabilität von 54 und eine maximale Änderung der Permeabilität von 0'8% gemessen.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Eisens mit guter magnetischer Stabilität, durch Erhitzen von Eisenpulver in Gegenwart von Stickstoff oder andern indifferenten Gasen oder im Vakuum auf Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes, gegebenenfalls nach oder vor einer reduzierenden Behandlung, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Eisenpulvers als Ausgangsmaterial, das durch Zersetzung von Eisenearbonyl im freien Raum und unter Zusatz von Gasen, vorzugsweise von Ammoniak, gewonnen wurde. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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