AT141750B - Einrichtung zum Abblasen von Heizflächen von Kesseln, Vorwärmern od. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Abblasen von Heizflächen von Kesseln, Vorwärmern od. dgl.

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AT141750B
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Ruths Internat Accumulators Lt
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Description


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   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Abblasen von Russ für Kessel,   rberhitzer,  
Vorwärmer u. dgl., bei der in bekannter Weise durch Dampf oder Pressluft betriebene, an Rohren ange- brachte Flachstrahldüsen Verwendung finden. Die bekannten   Einrichtungen   dieser Art weisen den
Nachteil auf, dass die Reinigung nur unvollkommen   möglich   ist und die Russabblasevorrichtungen nach kurzer Zeit verbrennen und unbrauchbar werden. 



   Erfindungsgemäss werden die Düsen im Mauerwerk feststehend angeordnet, und zwischen den
Düsen und den abzublasenden   Heizflächen   ist eine feuerfeste Schicht (Mauerwerk od. dgl.) angeordnet, die mit Schlitzen für den Durchtritt des Dampfstrahles versehen ist. 



   Gegenüber den bekannten Anordnungen sind also die Düsen weiter in das Mauerwerk zurück- verlegt, und es wird erreicht dass der von den Düsen gebildete flache, fächerförmige Strahl in grösserer
Breite die ersten zu reinigenden Rohrreihen erfasst, als dies bei den bekannten   Düsenanordnungen   der
Fall ist.   Die Wirkung der Abblasevorriehtung wird also gesteigert. Ausserdem ergibt sich aber der weitere  
Vorteil, dass durch die feuerfeste Schicht zwischen der   Heizfläche   und den Düsen letztere vor der Ein- wirkung der heissen Verbrennungsgase besser   geschützt   sind. 



   Eine besondere Schonung der Düsenrohre kann dadurch erreicht werden, dass sie durch   natürlichen  
Zug gekühlt werden, indem man sie in einen Kanal oder ein Rohr einbaut, wobei der Kanal oder das
Rohr mit zwei Öffnungen versehen ist, die in verschiedener Höhe liegen, so dass die Kühlluft unten ein- und oben austreten kann. 



   Besonders zweckmässig ist es, einzelne Düsen oder Gruppen von Düsen von den restlichen Düsen unabhängig bedienen zu können, um einzelne Stellen des abzublasenden Kessels kräftiger bestreichen zu können. Hiebei ist es   wünschenswert,   das Verteilungsrohr und das Zuleitungsrohr zu diesen gesondert gegen allzu hohe Erwärmung zu schützen. Es geschieht dies dadurch, dass die Verteilungsrohre durch besondere   Luftkanäle   gekühlt werden oder dass diese Rohre durch eine Isolierung vor zu grosser Erhitzung   geschützt   werden. Wünschenswert ist es, die Kühlwirkung dadurch zu   unterstützen,   dass   der Düsen-   schaft mit Kühlrippen versehen wird. 



   Bei der erfindungsgemässen Anordnung der Düsen ist es besonders wichtig, dass der Strahl des
Blasmittels möglichst genau die   gewünschte   Form besitzt, damit er durch den verhältnismässig engen
Schlitz hindurch tritt, ohne das Mauerwerkzu berühren und zu zerstören. Auch für die reinigende Wirkung des Strahles ist es wesentlich. dass der Strahl auch bei grösseren   Entfernungen     möglichst   flach bleibt und nicht auseinanderflattert. Dies wird   erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Austrittsquersehnitt   der Düsen bogenförmig um den Scheitelpunkt des Austrittswinkels des Strahles gekrümmt ist. Diese Ausbildung der Düsen unterstützt auch die Bildung des   fächerförmigen   Strahles und die Ausbreitung des Strahles nach der Seite.

   Für diesen Zweck ist es auch wesentlich, dass die seitlichen Begrenzungslinien der Düsen nach aussen   zurückgebogen sind.   da bei einer gradlinigen   Begrenzung eine Einschnürung   des Strahles auftritt. 



   In dem Ausführungsbeispiel Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Kesselabschnitt dargestellt, wobei verschiedene Ausführungsformen der Düsen gezeigt werden. Es sei angenommen, dass die Strömung der   Feuergase   in der Zeichenebene von oben nach unten geht. In der rechten senkrechten   Mauer   ist das   Blaselemrnt 1 mit   vier Düsen 2 und ein weiteres Blaselement 3 mit zwei Düsen 2 ange- 

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 ordnet. Die Düsen sind in einem Kühlrohr 4 untergebracht, das von einer   Isolierschicht   5 umgeben ist. die auch die Verteilungsrohre 1 und   3 mitschützt.   Die Kühlluft strömt durch die untere Öffnung 6 ein und tritt durch die obere Öffnung 7 aus.

   Im Mauerwerk sind an der Austrittsstelle der Düsen 2 Schlitze angebracht, durch welche die Düsen an den Kesselrohren 9 entlang blasen, um diese von den Russanhäufungen 10 zu befreien. 



   In der linken senkrechten Mauer befindet sieh im oberen Teil ein ungekühltes Blaselement 11 mit vier Düsen und im unteren Teil ein Blaselement 12 mit drei Düsen, das in einem   Mauerkanal M eingebaut   ist. Dieser ist so   ausgeführt.   dass die Luft bei 28 eintritt und bei 29 austritt. Bei dieser   Ausführungsform   ist also das Verteilerrohr 12 ebenfalls luftgekühlt. 



   Fig. 1 zeigt insbesondere auch die Wirksamkeit der Abblasevorrichtung. Der Russ setzt sich in erster Linie an den Stellen in den Rohren 10 an, die von den Feuergasen nicht direkt bestriehen werden. 
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 recht zur Zugrichtung in die einzelnen Rohrgassen blasen, so werden die am stärksten mit Russ belegten Stellen in erster Linie erfasst. 



   Fig. 2 zeigt die Anordnung der Düsen bei einem Ekonomiser. Die Strömung der Gase ist wieder in der Zeichenebene von oben nach unten angenommen. Der auf den Rohren   20   abgesetzte Russ wird durch die seitlich und gegeneinander versetzt angeordneten Düsen 16 und 17 einerseits sowie 18 und 19 anderseits abgeblasen. Diese Düsen blasen also senkrecht zur Zugrichtung. Der auf diese Weise von den Rohren entfernte Russ wird alsdann von den Düsen 14 und 15, die in der Zugrichtung angeordnet sind, durch die senkrechten Gassen des Ekonomisers hindurch nach unten in einen dort angeordneten Aschenfall geblasen. 



   Die Fig.   3-5   zeigen ein   Ausführungsbeispiel   der Düse, u. zw. sind die Fig. 3 und 4 senkrechte   Längsschnitte   und Fig.   5   ist eine Ansieht der Düse von oben. Der Düsensehaft 21 ist mit Kühlrippen 22 versehen und besitzt an der   Düsenmündung   einen Flansch   eii   der grösser ist als der Durchmesser der Kühlrippen 22. Dieser Flansch legt sich an das Mauerwerk an und verhindert das Durchstreichen von Luft. Die Düse mündet in einen langen.. schmalen Schlitz 24. Die seitlichen Begrenzungslinien 26 sind nach aussen gekrümmt. Dadurch wird eine Kontraktion des Strahles vermieden. Die Düse erzeugt einen flachen, fächerartigen Strahl. 



   In dem   Ausführungsbeispiel   Fig. 6 ist der Düsenkopf 28 auf einen mit Gewinde versehenen Stutzen 29, der an dem nicht gezeichneten Verteilungsrohr   angeschweisst   ist, einstellbar aufgeschraubt. 



  Die Düse kann daher bei der Montage genau eingestellt werden, so dass der erzeugte Strahl der Lage der abzublasenden Rohre angepasst werden kann. An Stelle des Gewindes kann auch die Düse einfach auf den Stutzen aufgesteckt werden, wobei auch der Stutzen konisch ausgebildet sein kann. Nach der Einstellung der Düse wird diese mit dem Stutzen 29   verschweisst.   



   Fig. 7 und 8 zeigen die Anordnung eines Russbläsers bei Kühlrohren eines Strahlungskessels. 



  Die Rohre sind   mit.'30 und 31 bezeichnet   und   münden   in die unteren   Sammelrohre. 32 und 3 : 3.   



   In dem unteren Mauerwerk 34 ist die   Düse. ?   mittels eines   Rohres.' ?   so eingesetzt, dass sie durch den Schlitz   37   hindurch und an der Rohrreihe   30 und 37   entlang bläst. Die nach dem Kesselinneren zu gelegene Wand des Schlitzes 37 wird durch einen Formstein 38 gebildet. 



   Es ist auch   möglich,   die Düsen in den Ecken einer Seitenwand des Kessels   anzuordnen   und in Richtung der Diagonale dieser Seitenwand die Rohre abzublasen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Abblasen von   Heizflächen   von Kesseln, Vorwärmern od. dgl. durch Dampf oder Druckluft mittels   Flaehstrahldüsen,   dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen im Mauerwerk feststehend angeordnet sind und zwischen den Düsen   (2)   und den abzublasenden   Heizflächen (9   eine feuer- 
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 strahles versehen ist (Fig. 1).

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen in einem senkrechten Kanal (4) oder Rohr eingebaut sind, dessen Enden {6, C) in verschiedener Höhe liegen und offen sind, so dass ein natürlicher Luftzug zur Kühlung der Düsen eintritt (Fig. 1).
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der mehrere Düsen an ein gemeinsames Verteilungsrohr angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilungsrohr (1), die Düsen (2) und gegebenenfalls das Kühlrohr (4) von einer gemeinsamen Isolierschicht (5) umgeben sind und das ganze Aggregat in das mit Schlitzen versehene Mauerwerk eingebaut ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen beiderseits der zu reini- EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3>
    7. Flachstrahldüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenschaft mit Kühl- rippen (22) versehen ist.
    8. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstück der Düsen auf dem Zuführungsrohr derart einstellbar (z. B. mittels Gewinde, Konus od. dgl.) angeordnet ist, dass die Lage des Mundstückes und damit die Neigung des Flaehstrahles bei der Montage eingestellt werden kann. EMI3.1 dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen im Mauerwerk ail1 oberen oder unteren Ende der KÜhlrohre derart eingebaut sind, dass die Strahlen des Blasmittels auf der Feuerseite der Kühlrohre in deren Tangentialebene liegen. EMI3.2 dadurch gekernzeichnet, dass die Düsen im senkrechten Mauerwerk angeordnet sind, das sich an die zu kühlende Mauer seitlich anschliesst. EMI3.3
AT141750D 1932-12-01 1933-04-11 Einrichtung zum Abblasen von Heizflächen von Kesseln, Vorwärmern od. dgl. AT141750B (de)

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