AT141429B - Schmierpumpe. - Google Patents

Schmierpumpe.

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AT141429B
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Friedmann Alex Fa
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  Schmierpumpe. 



   Bei   Sehmierpumpen   ist es vielfach üblich, die Pumpenantriebsteile im Ölbehälter anzuordnen und die Ansaugöffnungen der unterhalb der Antriebsteile gewöhnlich am Boden der Pumpe befestigten Zylinderelemente in einem gesonderten Raum vorzusehen, welcher gereinigtes Öl enthält und mit   Reinölkammer"bezeichnet wird.   Diese Reinölkammer kann aus folgendem Grunde nur eine geringe Höhe erhalten :
Die Trennung des   Ölbehälters   von der Reinölkammer wird durch eine horizontale Zwischenwand, welche Bohrungen besitzt, gebildet. Durch diese Bohrungen ragen die Pumpenelemente von   unten   her in den Ölbehälter hinein. Diese Wand kann   naturgemäss   nicht höher liegen als der oberste Teil der Pumpenelemente.

   Aus Herstellungsgründen können die Pumpenelemente nur eine geringe Bauhöhe aufweisen, weil die notwendige Genauigkeit der Zylinderbohrungen um so leichter erreicht wird, je kürzer dieselben sind. Es folgt daraus, dass die vertikale Höhenabmessung der Reinölkammer begrenzt und relativ klein ausfällt. 
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 gewissen Abstand über dem Boden derselben angeordnet sein, damit der auch in die   Reinölkammer   gelangende feine Schmutz und Bodensatz des Öles nicht eingesaugt werden kann. Die   Ansaugöffnungen   der Pumpenelemente haben daher einen verhältnismässig geringen vertikalen Abstand von der Trennungwand zwischen Reinölkammer und Ölbehälter. 



   In die   Reinölkammer   tritt das 01 über den   Hohlraum   eines ungefähr in gleicher Höhe wie sie angeordneten gewöhnlich zylindrischen Siebes ein, das seitlich   herausnehmbar   ist und dessen Durchmesser der lichten Höhe der   Reinölkammer   entspricht. 



   Die oberen Teile der Pumpenelemente füllen die Öffnungen in der Decke der   Reinölkalmer   so dicht aus, dass Schmutz aus dem Ölbehälter in die   Reinölkammer   durch diese Öffnungen nicht eintreten kann. 



   Bei   Schmierpumpen   obiger Bauart, welche auch   dickflüssigen   01 fördern sollen, tritt beim Einfüllen von Frischöl folgende Erscheinung auf :
Wird das Schmieröl in den leeren   Schmierpumpenbehälter   von oben her eingegossen, so bedeckt es alsbald den ganzen Boden und rinnt auch nach unten über das hohlzylindrische Sieb in die Reinöl-   kammer.   Der Durchtritt des Öles durch die Maschen des Siebes ist dabei erschwert, weil die Luft aus der   Reinölkammer nicht entweichen kann, denn   die oberen Teile der   Zylinderelemente   füllen, wie oben bereits erwähnt wurde, die Öffnungen in der Decke der   Reinolkammer, welche gleichzeitig   den Boden des Ölbehälters bildet, bis auf einen ganz kleinen Ringspalt aus, welcher, vom Öl bedeckt,

   die Luft nicht durchlässt. Die Luft kann auch nicht durch die Maschen des Siebes und durch dessen   Zutrittsöffnungen   in den Ölbehälter zurück entweichen, weil das   nachströmende   Öl dies verhindert. Die in der Reinöl-   kammer   vor dem Einfüllen vorhandene Luft, welche keinen Ausweg mehr findet, wird sieh also im oberen Teil der Reinölkammer ansammeln. Zu der in der Reinölkammer bereits vorhandenen Luft kommt noch jene dazu, welche in Form von Luftblasen vom Einfüllöl mitgerissen wird. 



   Nach dem Einfüllen mit Frischöl ist also die Reinölkammer nur bis zu einer gewissen Höhe mit Öl gefüllt, während ihr oberer Teil Luft enthält. Der Ölspiegel in der   Reinölkammer   kann demnach mit   Rücksieht   auf ihre kleine Gesamthöhe nur um ein geringes höher zu liegen kommen als die Ansaug- öffnungen der Zylinderelemente, 

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Ansaugens der   Pumpenelemente   sich keine Luftkegel aus dem Ölspiegel herab bis zu den   Sauglöchern 5   bilden können. Ist eine   Öffnung 10 mit   der freien Luft oben am Hohlraum 9 vorhanden, so stellt sich der Ölspiegel im Hohlraum 9 so hoch wie der Ölspiegel im Ölbehälter 1.

   Den Hohlraum 9 kann man aber auch statt mit der freien Luft durch eine Öffnung 10, wie dies in der Fig. 3 gezeichnet ist, durch eine Öffnung 15 mit dem Luftraum oberhalb des Ölspiegels im Behälter 1 verbinden. 



   Um sich über den Ölstand in der   Reinölkammer 3   jederzeit unterrichten zu können, wird vorteilhafterweise, wie dies in der Fig. 2 dargestellt ist, ein Kontrollstift 16 in den Hohlraum 9 eingeführt, den man nach Abheben des Deckels 11 am oberen Knopf 17 herauszieht und dessen benetzte Länge den Ölstand in der   Reinölkammer   sicher anzeigt. 



   Statt eines solchen Kontrollstiftes.   16 könnten   aber auch an den   Aussenwänden   des Hohlraumes 9
Glasfenster angebracht sein oder es kann überhaupt der Hohlraum 9 in seiner ganzen Länge von einem dicht eingesetzten Glasrohr gebildet sein, so dass man sieh durch direkte Sicht stets über die Höhe des Olstandes in der Reinölkammer unterrichten kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schmierpumpe mit einem Ölbehälter, der die Pumpenantriebsteile enthält und mit einer darunter-   liegenden Reinolkammer   von so kleiner lichter Höhe, dass die aus Herstellungsgründen mit nur kurzen Zylinderbohrungen versehenen Pumpenelemente geringer Länge von unten her in die Reinölkammer eingebracht, mit den oberen Enden, aus welchen die Kolbenschäfte herausragen, durch Löcher der Decke der Reinölkammer in den Ölbehälter ragen, und weiters versehen mit einem seitlich ausbaubaren, im Hohlraum der Reinölkammer angeordneten Hohlsieb, über dessen Höhlung das Öl aus dem Hauptbehälter in die   Reinolkammer   eintritt, dadurch gekennzeichnet, dass ein   Hohlraum   vorgesehen ist, welcher sich von einem Punkt der Reinölkammer (3) nach aufwärts erstreckt,

   der mindestens so hoch über den Ansauglöchern   (5)   der Pumpenelemente   (4)   liegt wie jener Ölspiegel, aus welchem die Pumpenelemente   (4)   Luft nicht mehr ansaugen können.

Claims (1)

  1. 2. Schmierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (9) oben an einer über den höchsten Ölspiegel des Hauptbehälters der Pumpe gelegenen Stelle (15) zum Abführen der Luft in den Luftraum des Hauptbehälters mündet (Fig. 3).
    3. Schmierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Olstandskontrolle ein an sich bekannter, nach oben herausziehbarer Kontrollstift (16) von oben her in den Hohlraum (9) eingeführt ist, der bis zum Boden der Reinölkammer (3) reicht.
    4. Schmierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (9) zur Gänze oder zum Teil mit einer durchsichtigen Wand versehen ist. EMI3.1
AT141429D 1934-07-04 1934-07-04 Schmierpumpe. AT141429B (de)

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