AT141370B - Absperrvorrichtung für Gasgeräte. - Google Patents

Absperrvorrichtung für Gasgeräte.

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AT141370B
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Wilhelm Kleidorfer
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Wilhelm Kleidorfer
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  AbsperrvorrichtungfürGasgeräte. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf Absperrvorrichtungen für Gasgeräte, bei welchen die   Gaszufuhr   unterbrochen wird, wenn die Flamme erlischt. Es sind   Absperrvorrichtungen   für   Gasgeräte   bereits bekannt, deren von Hand aus bewirkte Offenstellung durch den Anker einer elektromagnetischen Einrichtung verriegelt gehalten wird. solange die Brennerflamme brennt. Bei dieser bekannten Anordnung 
 EMI1.1 
 benutzt. 



   Es sind bereits   Anordnungen   vorgeschlagen worden, welche ein   Thermoelement verwenden,   das im Bereiche der Brennerflamme liegt und, solange der Brenner brennt, durch einen Elektromagneten od. dgl. das Absperrorgan   offenhält,   bei Verlöschen der Brennerflamme jedoch durch   Stromlosmachen   seines Stromkreises das selbsttätige Schliessen der Gaszufuhr bewirkt. 



   Um diese bekannten   Gasgerätr   als Vollautomaten auszubilden, ist gemäss der Erfindung die Anordnung derart getroffen, dass das   Thermoelement   im Bereiche sowohl des Brenners wie auch einer   Zündflamme   angeordnet ist. Hiedurch wird der Vorteil erreicht, dass ausser dem bekannten, durch die Brennerflamme bewirkten Offenhalten bzw. selbsttätigen Schliessen des Absperrorgans, überdies durch die ständig brennende Zündflamme das selbsttätige Öffnen des Absperrorgans sowie das Offenhalten desselben bei alleinigem Verlöschen der Brennerflamme bewirkt wird. 



   Die Anordnung kann auch so getroffen sein. dass der Anker der im Stromkreis des Thermostaten liegenden, elektrischen Einrichtung mit dem Ventil einer Steuergasleitung verbunden ist, welche die Hoehdruckseite des Hauptgasventils mit einer Steuerkammer in an sich bekannter Weise verbindet und welche Steuergasleitung in bekannter Weise von der   Steuerkammer   zum Sallgquersehnitt eines in der Abflussleitung des Hauptgasventils   vorgesehenen Venturirohres geführt   ist. 



   In dem Stromkreis des Thermoelementes   können   auch in Hintereinanderschaltung mit dem das Hauptgasventil   unmittelbar   oder mittelbar beeinflussenden Elektromagneten od. dgl. ein oder mehrere Stromunterbrecher angeordnet sein, die von Hand aus oder selbsttätig durch von dem Zustand des zu beheizenden oder beheizten Raumes oder   Gegenstandes beeinflusste Organe,   wie z. B. von der Temperatur des zu beheizenden Raumes beeinflusste Thermostaten, vom   Wasserdruck eines gasbeheizten Heiss-   wasserbereiters od. dgl. abhängige Organe betätigt werden. 



   In der Zeichnung sind schematisch zwei Ausführungsbeispiele von Absperrvorrichtungen für Gas-   geräte   gemäss der Erfindung zur Darstellung gebracht. 



   Bei der in Fig. 1. dargestellten   Ausführungsform   wird das Hauptgasventil unmittelbar beeinflusst. 
 EMI1.2 
 Anker. 9 vermittels einer   zwischengeschalteten Membran M   mit der Spindel 11 des   Hauptgasventils 2   verbunden ist. In dem Stromkreis des thermoelementes 7 ist bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weiters ein Thermostat 12 eingebaut, welcher mittels eines Armes   73 bei   der bei   Erwärmung   eintretenden Längenänderung des thermostatischen Körpers   12   durch Öffnen eines Kontaktes 14 den Stromkreis unterbricht. 



   Wird bei geschlossenem   Hauptgasventil2   der Hahn 4 geöffnet und die   Zündflamme entzündet,   so wird durch   Erwärmung   des   Thermoelementes   7 der   hiedurch   erregte elektrisehe Strom durch den Elektro- 

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 EMI2.1 
 und durch die Zündflamme entzündet wird.

   Wird die Gaszufuhr bzw. die Flamme durch irgendeinen Grund unterbrochen und erlischt hiebei auch die Zündflamme 6, so wird durch Abkühlung des Thermoelementes 7 die Stromzufuhr zum Elektromagneten 8 aufhören und sich das   Hauptgasventil   2   schliessen.   Erlischt nur die Brennerflamme allein, so wirkt die weiterbrennende   Zündflamme   weiter auf das Thermoelement 7 ein, so dass das Hauptgasventil. 2 offenbleibt und sich die Brennerflamme wieder entzündet. 



   Das Schliessen des Hauptgasventils 2 tritt auch ein, wenn durch zu grosse Erwärmung des zu beheizenden Raumes der Thermostat 12 eine solehe   Längenzunahme   erfährt, dass der Kontakt 14 unterbrochen wird. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung wirkt der Anker 9 des Elektromagneten 8 nicht un- 
 EMI2.2 
 welche das durch die Zuleitung J in den Raum 18 eingetretene und durch das Rohr 17 in den Raum 21 übergetretene Gas oberhalb des Ventils   15   gelangt. Das Ventil 15   versehliesst   ein Rohr 24. welches in das an den Ventilsitz 2 sich   anschliessende   und zum Brenner 1 führende Venturirohr   2.') führt.   



   Wird nach Eröffnung des Hahnes 4 die Zündflamme 6 entzündet, so wird durch die Erwärmung des Thermoelementes 7 der Elektromagnet 8, wie bei der Anordnung nach Fig. 1. erregt und durch Anziehen des Ankers 9 das Ventil 15 der Steuergaszuleitung geöffnet. Das Gas strömt nun durch das Rohr 24 und das Venturirohr 25 zum Brenner   1,   wobei infolge der Drosselstelle 26 eine Druckerniedrigung im Raum 21 gegenüber dem Raum 18 eintritt, was bewirkt, dass das Hauptventil19 durch den   vordruck   im Raum 18 geöffnet und der Brenner 1 durch die Ziindflamme 6   entzündet   wird.

   Der durch das Venturirohr 2.   5 fliessende Hauptgasstrom   hält in weiterer Folge durch die auf die   Mündung   des Rohres 24 ausgeübte Saugwirkung den erniedrigten Druck des Raumes 21 aufrecht und sichert auf diese Weise die Offenhaltung des Hauptventils 19 so lange, als die Erregung des Elektromagneten 8 andauert. Bei dieser Anordnung kann. wie bei Fig. 1, ein Thermostat 12 vorgesehen sein, der den Kontakt 14 geschlossen hält bzw. bei   übermässiger   Erwärmung öffnet.

   In beiden Anordnungen kann aber auch die Vorrichtung derart eingerichtet sein, dass an Stelle des Thermostaten 12 oder neben diesem auch andere Organe in den Stromkreis des Thermoelementes 7 eingeschlossen sind. welche von Hand aus den Strom unterbrechen können oder   selbsttätig wirken, indem   sie von dem Zustand des beheizten bzw. zu beheizenden Raumes oder Gegenstandes. von dessen Temperatur, Druck od. dgl. abhängig sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Absperrvorrichtung für Gasgeräte mit einem Thermoelement. das durch einen Elektromagneten od. dgl. das Absperrorgan offenhält, dadurch gekennzeichnet. dass   das Thermoelement   ausser im Bereiche der Brennerflamme   (1).   auch im Bereiche einer ständig brennenden Ziindflamme   (6)   angeordnet ist. um durch die   Wärmewirkung   der   Zrindflamme   einerseits das selbsttätige Öffnen des Absperrorgans   (2)   und damit die Entzündung der Brennerflamme zu bewirken und anderseits auch beim Verlöschen der Brennerflamme allein das Offenhalten   des Absperrorgans zu sichern,   so dass sieh diese wieder entzündet.

Claims (1)

  1. 2. Absperrvorriehtung nach Anspruch l mit mittelbarer Beeinflussung des Hauptgasventils. dadurch gekennzeichnet. dass der Anker (9) des im Stromkreis des Thermoelementes (7) liegenden Elektro- EMI2.3 druekseite (18) des Hauptgasventils mit èiner Steuerkammer (21) in an sich bekannter Weise verbindet und welche in bekannter Weise von der Steuerkammer zum Saugquerschnitt eines in der Abflussleitung des Hauptgasventils (2) vorgesehenen Venturirohres (25) geführt ist.
    3. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass in dem Stromkreis des Thermoelementes (7) in Hintereinanderschaltung mit dem das Hauptgasventil (2) unmittelbar oder mittelbar beeinflussenden Elektromagneten od. dgl. ein oder mehrere Stromunterbrecher (14) angeordnet sind, die von Hand aus oder selbsttätig durch von dem Zustand des zu beheizenden oder beheizten Raumes oder Gegenstandes beeinflusste Organe. wie z. B. Thermostaten (12). druckgesteuerte Organe od. dgl. betätigt werden.
AT141370D 1933-03-15 1933-03-15 Absperrvorrichtung für Gasgeräte. AT141370B (de)

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