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Aus einem hohlen AnscbluBkörper und einem damit verschraubten Schlittenteil bestehende Anschluss- vorrichtung für die Öler von Druckschmieranlagen.
Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung der AnscMussvorrichtung für die Öler von Druck- schmieranlagen nach dem Patente Nr. 137941. Bei der Ansclussvorrehtung nach dem Stammpatente bleibt die Membrane auch nach Abnahme der Vorrichtung vom Ölerkopf durch die Anpressfeder ständig belastet, wodurch sie sowie auch die Dichtungsmanschette einer vorzeitigen Abnutzung ausgesetzt sind.
Es sind bereits selbstdichtende Ansehlussvorrichtungen für die Öler von Druckschmieranlagen bekanntgeworden, bei welchen die Membrane nur während der Schmierung unter Druck steht. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist das Ventilgehäuse mit seitlichen Durchtrittsöffnungen ver- sehen, durch die das Schmiermittel nach Öffnung des Ventils auf die Innenfläche der Membrane ein- tritt, bevor es dem Ölerkopf zugeführt wird, und dadurch die Membrane an den Ölerkopf anpresst. Gemäss der Erfindung wird die geschilderte Aufgabe auf eine einfachere und wirksamere Weise durch eine be- sondere Ausbildung und Anordnung des Schmiermittelventils gelöst.
Die Erfindung besteht darin, dass in den Anschlusskörper ein Ventil beweglich eingebaut ist, dessen Gehäuse unter die Wirkung des Schmier- mitteldruckes gelangt und die Membrane gegen den Ölerkopf presst, worauf erst das federbelastete Ventil den Öldurchgang zum Ölerkopf freigibt. Durch diese Einrichtung ist es ermöglicht, grösser differenzierte Ölerköpfe mit Schmiermittel zu versorgen, wobei die Membrane sowie Dichtungsmanschette keinerlei ungünstiger Beanspruchung unterliegen, so dass sie eine längere Verwendungsdauer als bisher erhalten.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. l die Anschluss'vorrichtung im Längsschnitt bei in normaler Lage befindlichem Ventil, Fig. 2 den gleichen Schnitt bei in Druckstellung gezeichnetem Ventilgehäuse und Fig. 3 das Ventil in Draufsicht.
Bei der Ansehlussvorrichtung nach Fig. 1 und 2 ist der Anschlusskorper 1 mit dem Schlitten 2 versehraubt, wobei die nach aussen gewölbte Membrane 8 mit ihrem Rand zwischen dem nach innen vorspringenden Flansch 12 des Schlittens 2 und der Stirnfläche 13 des Gewindeteiles 11 eingespannt ist.
In die Bohrung 3 des Anschlusskörpers 1 ist die Ledermanschette 6 eingesetzt, welche sich an die Membrane 8 anschliesst. In die Ledermanschette greift ein Ventilgehäuse 18 ein, in dessen durchgehender Bohrung 20 eine Druckfeder 21 untergebracht ist. Diese sitzt an dem nach innen vorspringenden Mündungsrand der Bohrung 20 auf und drückt die Ventilkugel 19 auf ihren Sitz, wodurch die Einflussöffnung der Bohrung 20 abgeschlossen ist. Das Ventilgehäuse 18 ist mit einer Einhalsung 22 versehen und der verbleibende Gehäusekopf 2. 3 mehrkantig, zweckmässig sechskantig, ausgebildet. An die Ventilbohrung 20 schliesst sich die zentrische Öffnung 24 der Manschette 6 und an diese die Öffnung 10 der Membrane 8 an.
Die Anschlussvorrichtung wird in der üblichen Weise an den in der Zeichnung nicht dargestellten Ölerkopf angeschlossen. Das Druckschmiermittel gelangt durch den Einlasskanal 4 in die Bohrung 3 und wirkt auf das Ventil ein. Zunächst wird aber, da die Ventilfeder 21 entsprechend abgestimmt ist, bloss das Ventilgehäuse 18 gegen die Manschette 6 und Membrane 8 gedrückt, bis diese an dem Rand der Ölerkopfmündung dicht aufliegt.
Hiebei wirkt der Druck des Schmiermittels nicht nur auf die Stirnfläche des Kopfes 23 ein, sondern es wird gleichzeitig auch durch die von den Sechskantflächen des Kopfes 23 und der runden Bohrung 3 begrenzten Spalten Druckschmiermittel in den durch die Einhalsung 22 gebildeten Raum eindringen und die Manschette 6 dicht gegen ihre Abstützungsflächen drücken. Ist auf diese Weise die Anpressung der Membrane 8 gegen den Ölerkopf erfolgt und daher das
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Ventilgehäuse 18 gegen weiteres Verstellen behindert, so wird durch den Druck des Sehmiermittels e Druck der Feder 21 überwunden, dadurch das Ventil 19 geöffnet und Schmiermittel durch die Bohrung 20 und Öffnungen 24,
10 in den Ölerkopf und von diesem durch Druckverstärkung zu den Schmierstellen gepresst.
Diese Druckerhöhung übermittelt sich auch auf den Rand der Manschette 6 und versucht, diesen zu deformieren. Durch die Einhalsung 22 ist dies ermöglicht, und der Manschettenrand wird gestaucht, so dass er, wie Fig. 2 zeigt, den unteren Ventilgehäuseabsatz ein wenig übergreift und so eine gute Ab. dichtung bewirkt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus einem hohlen Anschlusskörper und einem damit verschraubten Schlittenteil bestehende Anschlussvorrichtung für die Öler von Druckschmieranlagen nach dem Patente Nr. 137941, dadurch
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dessen Gehäuse (18) durch den Druck des Schmiermittels die Membrane (8) dicht gegen den Ölerkopf presst, worauf erst das Ventil (I9) durch den Schmiermitteldruek geöffnet und der Durchgang (20) für das Schmiermittel zum Ölerkopf freigegeben wird.