AT141111B - Schlaghammer. - Google Patents

Schlaghammer.

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AT141111B
AT141111B AT141111DA AT141111B AT 141111 B AT141111 B AT 141111B AT 141111D A AT141111D A AT 141111DA AT 141111 B AT141111 B AT 141111B
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hammer
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Henschel & Sohn Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sehlaghammer. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in die Muffenaussparung vor dem Bund des Dorns eine zusätzliche, regelbare Frischluftmenge zu leiten und ist derart mit dem normalenSteuerorgan gekuppelt, dass die Zusatzluft erst nach voller   Eröffnung   des Hauptorgans freigegeben wird. Die miteinander   gekuppelten Steuerorgane können durch einen   Bedienungshebel od. dgl.   betätigt werden, wobei   man aussen am Hammer den Zeitpunkt der Freigabe der verschiedenen Luftwege kenntlich machen kann. 
 EMI2.1 
   längsachse   drehbaren Handgriff zu versehen. Dieser Handgriff erleichtert das Halten des Hammers in   acisrechter   Lage und besonders das   Zurückziehen   des Hammers vor dem   endgültigen Losen   des Dorns ans dem Werkstück. 



   Ferner wird   erfindungsgemäss   vorgeschlagen, insbesondere bei Verwendung des   Schlaghammers   zum Aufweiten von Hohlkörpern, den Dorn am rückwärtigen Ende der in das Werkstück eindringenden   Treibfläche   mit einem nach   rückwärts   zu ansteigenden Kegel zu versehen, dessen   Neigung stärker   ist als die der davor befindlichen   Treibfläche.   Diese Einrichtung erleichtert das Lösen des Dorns nach   endgültigem Aufweiten   des Hohlkörpers, besonders wenn die Höhlung sehr lang ist und es sich um einen Körper von hoher Festigkeit handelt.

   Durch das Eintreiben des stärkeren Kegels erhält die gesamte   Auf dornbohrung vorübergehend   eine elastische Aufweitung und der Dorn löst sich dann leicht aus dem   Werkstück.   Der Kegel braucht nicht geradlinig anzusteigen, muss aber eine Steigung besitzen, die mindestens dem Reibungswinkel zwischen Dorn und   Hohlkörper entspricht.   



   Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt die   Fig. l   einen Längsschnitt durch den in Frage kommenden Teil des   Schlaghammers,   Fig. 2 eine teilweise im Schnitt wiedergegebene Ansicht des ganzen Hammers. Die Fig. 3-5 stellen verschiedene Stufen des   Arbeitsverfahrens dar. Fig.   6 zeigt in einem Längsschnitt durch den Hammer eine Ausbildungsmöglichkeit für die Zuleitung der zusätzlichen, regelbaren Frischluftmenge vor den   Hammer-   schlagkolben od. dg., Fig. 7 in einem   vergrösserten     Teillängsschnitt   eine zweite Ausbildungsform dafür. 



  Fig. 8 gibt einen Teillängsschnitt durch das vordere Ende eines   Schlaghammers   wieder, bei dem ein   um   die   Hammerlängsachse drehbarer Handgriff   vorgesehen ist. Fig. 9 veranschaulicht einen Dorn mit an die   übliche Treibfläche anschliessendem,   steilerem Kegel. 



   In allen Darstellungen bezeichnet 1 den Schlarghammer bzw. dessen   Gehäuse,   2 die Prallplatte am   rückwärtigen Ende   des Arbeitszylinders, 3 die z. B. aufgeschraubte   Bückziehmuffe   am vorderen Hammerende mit darin vorgesehener   Aussparung 4. Mit. 5   ist der einzutreibende Dorn bezeichnet, auf den der Schlagkolben 6 einwirkt. 



   Gemäss der Anordnung nach Fig. 1 ist der Schlagkolben 6 am   rückwärtigen   Ende mit einem abgesetzten Ansatz 6'versehen, der auf die Prallplatte 2 auftrifft, während bei der Ausbildungsform nach Fig. 2 der Kolben 6 keinen solchen Ansatz aufweist und statt dessen die Prallplatte 2 einen entsprechenden Fortsatz 2'trägt. 



   In der in Fig. 3 wiedergegebenen Phase des Arbeitsverfahrens ist der Dorn 5 bereits um einen Betrag x in das Werkstück 8 eingetrieben. Bei der in Fig. 4 dargestellten Phase ist der Dorn   5   durch das Auftreffen des Kolbens 6 um einen weiteren Betrag y in Richtung des angegebenen Pfeiles eingeschlagen, wobei der Dornbund 9 sich gegen die vordere Fläche der Aussparung 4 legt. Unter der   Rück-   wirkung des ausgeübten Schlages geht der Hammer selbst um den Betrag y'nach hinten entgegen der Bewegungsrichtung des Dorns 5. Bei der in Fig. 5 dargestellten Verfahrensphase ist der Dorn 5 in Richtung des angegebenen Pfeiles um einen - übertrieben gezeichneten - Betrag z unter   Einwirkung   des   Kolbenrückscll1ages   wieder aus dem Werkstück 8 herausgezogen. 



   In den Fig. 6 und 7 bezeichnet 11 den Bedienungshebel für die z. B. Pressluftsteuerung des   Hammers.   



    12, 12'und 12"bzw. 91 und 23   sind die Steuerorgane im Wege der Pressluftzuleitungen 10, 14, 17 und   ; M,   während mit 15 die übliche   Druckluftumsteuerungfür   die Zuführung des Arbeitsmittels über die Leitung 16 vor den Kolben 6 bezeichnet ist.   Mit. M   und 20 bzw. 22 und 24 sind Federn für die Rückführung der Steuerorgane 12, 12'usw. in ihre Ruhelage und mit   A   und B die   Winkelbeträge,   um die der Bedienungshebel 11 bei normaler bzw. zusätzlicher   Pressluftzuführung   niedergedrückt werden muss, bezeichnet. 



   In Fig. 8 bedeutet 24 den Handgriff, der in einer Nut 25 der Muffe 3 drehbar sitzt und der mittels Schrauben 26 in seiner Lage festgestellt werden kann. 



   In Fig. 9 ist die normale   Treibfläche   zum Aufdornen, die zylindrisch, konisch, parabelförmig oder   ähnlich   gestaltet sein kann, mit a-b bezeichnet, während der   anschliessende   steilere Kegel durch   b-c gekennzeichnet   ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Schlaghammer, dessen Dorn von einem Schlagkolben mittels Pressluft od. dgl. vorgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Hammergehäuse für die Übertragung von auf den Dorn in der Gegenrichtung wirkenden Kolbenschlägen ausgestaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Schlaghammer nach Anspruch 1 für den Betrieb mit Pressluft od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass den rückwärtigen Abschluss seines Arbeitszylinders eine Prallplatte (2) bildet, während das vordere <Desc/Clms Page number 3> Ende des Zylinderkörpers (1) eine Muffe (3) trägt, die einen Bund (9) des Dorns (5) umfasst und eine Aussparung (4) aufweist für eine begrenzte Längsverschiebung des Dorns. EMI3.1 normalen Steuerung (15) eine mit dem Hauptlufteinlass verbundene besondere Steuerung (12', 12" bzw.
    23) vorgesehen ist, welche der Zufuhr einer regelbaren Frischluftmenge in den Raum vor dem Kolben (6) oder in die Muffenaussparung vor dem Bund (9) des Dorns (5) dient und derart mit dem Steuerorgan (12, 12' bzw. 21) für die übliche Pressluftzufuhr (10, 14, tel) zum Kolben gekuppelt ist, dass die Zusatzluft erst nach voller Öffnung des Hauptorgans freigegeben wird.
    4. Schlaghammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander gekuppelten.
    Steuerorgane durch einen Bedienungshebel (11) od. dgl. gesteuert werden und dass gegebenenfalls die Freigabe der verschiedenen Luftwege aussen kenntlich gemacht ist.
    5. Schlaghammer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückziehmuffe mit dem Vorderende des Zylinderkörpers in an sich bekannter Weise, z. B. durch Bajonett- oder Schraub- verschluss, abnehmbar verbunden ist und einen von der Stellung der Muffe unabhängigen, um die Hammerlängsachse drehbaren Handgriff (24) besitzt, der das Halten und vor allem das Zurückziehen des Hammers in der Längsachse des Dornes erleichtert.
    6. Schlaghammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (24) entweder EMI3.2 in einen nach rückwärts zu ansteigenden Kegelmantenl (b-c) übergeht, dessen Steigung grösser ist als die der davor befindlichen Treibfläehe.
    8. Dorn nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dornteil (b-c) eine Neigung hat, deren Wert mindestens der Grösse des Reibungswinkel zwischen Dornbaustoff und dem Baustoff des aufzuweitenden Hohlkörpers liegt.
AT141111D 1933-02-20 1933-09-20 Schlaghammer. AT141111B (de)

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DE141111X 1933-02-20

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AT141111B true AT141111B (de) 1935-03-25

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ID=34201177

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