AT140964B - Schappe-Seidengewebe. - Google Patents

Schappe-Seidengewebe.

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AT140964B
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schappe
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Description


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    Schappe-Seidengewebe.   



   Bei der Herstellung eines Schappe-Seidengewebes, das zur Verarbeitung von   Herrenanzügen   dient, wird bisher, wenn als Rohstoff Tussah-oder andere   Sehappe   dient, die in der Spinnerei gezwirnte rohe 
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 es nicht genügend luftdurchlässig ist. 



   Gemäss der Erfindung werden die Nachteile dadurch vermieden, dass nicht die roh gezwirnte Schappe verwebt wird, sondern eine roh gezwirnte, jedoch darauf in an sich bekannter Weise zunächst im Strang abgekochte und gegebenenfalls echt gefärbte   Sehappe.   Diese abgekochten oder abgekochten und gefärbten bzw. gebleichten Fäden werden durch nochmaliges Zwirnen   (zweckmässig   mit sehr hoher Drehungszahl, etwa 500 Drehungen auf ein Meter) zu   in sich geschlossenen Kett-und Schussfäden   verarbeitet. 



   Damit die scharfe Drehung fixiert wird, ist es   zweckmässig,   die Fäden unmittelbar nach erfolgter Drehung auf die an sich bekannten Kreuzspulen auflaufen zu lassen. Die fertigen Fäden dienen ohne Unterschied sowohl als Kett-als auch als Schussmaterial des neuartigen Schappe-Seidengewebes, dessen Farbwirkung dadurch eigenartig gestaltet werden kann, dass die zwei oder mehr scharf zusammengedrehten Fäden vor der Verzwirnung voneinander verschieden gefärbt werden. 



   In dem neuen Schappe-Seidengewebe kommen die besonderen Vorzüge der Seidenfaser voll zur Geltung. Die an sich weiche und feinfädige Seidenfaser wird durch die scharfe Drehung zu einem in sich vollkommen geschlossenen, aussen glatten Faden verarbeitet, der die an den Kreuzungsstellen zwischen   Ketten- und Schussfäden   entstandenen Lücken nicht mit herausstehenden   Fäserchen   verdeckt, sondern dem Gewebe eine bisher unerreichte klare Porosität verleiht. Ausserdem gibt die bekannte grosse Reissfestigkeit der Seide,   nunmehr   verstärkt durch das zweimalige Zwirnen, dem Gewebe eine überaus grosse Reissfestigkeit. Die grossen klaren Poren lassen bei auffallendem Sonnenlicht auf der   liehtreflektierenden   Seidenfaser einen eigenartig dezenten Glanz entstehen.

   Die grosse Porosität des Gewebes wirkt auf die bekleidete Haut gesundheitsfördernd, ohne wegen der Wärmewirkung der isolierenden Seidenfaser ein   Kältegefühl   aufkommen zu lassen. Insbesondere entsteht ein elegant wirkender Gesamteindruck des Gewebes, der sich durch keine andere Textilfaser oder Verarbeitungsart in solcher Vollkommenheit erzielen lässt. Das neue Sehappe-Seidengewebe zeigt eine besonders gute Dressierbarkeit, was in der Herrenschneiderei gegenüber den   gebräuchlichen   Wollstoffen   eine grosse Erleichterung für   den verarbeitenden Schneider bedeutet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schappe-Seidengewebe, dadurch gekennzeichnet, dass seine Schuss- und Kettenfäden aus roh gezwirnten, alsdann im Strang abgekochten und echt gefärbten oder gebleichten und darauf nochmals (gegebenenfalls aus verschieden gefärbten Fäden) gezwirnten Schappe-Seidenfäden bestehen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT140964D 1933-09-13 1934-05-09 Schappe-Seidengewebe. AT140964B (de)

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