AT140932B - Verfahren und Vorrichtung zur Enthärtung von Wasser durch Basenaustausch. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Enthärtung von Wasser durch Basenaustausch.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Anwendung der bekannten Verfahren und Vorrichtungen zur Enthärtung von Wasser durch Basenaustausch bis auf 0@ scheitert vielfach an den zu hohen Betriebskosten. Zur Herabsetzung der Menge der für die Regenerierung erforderlichen Kochsalzlösung ist es vorgeschlagen worden, eine doppelte Regenerierung vorzunehmen und bei der ersten Regenerierung nur einen Teil der Kochsalzlösung zu verwenden, den andern Teil aber bei der zweiten Regenerierung in Anwendung zu bringen, in der der 'Verbrauch nur mehr ein geringer ist, so dass die von der zweiten Regenerierung kommende Kochsalzlösung für die nächste erste Regenerierung neuerlich verwendbar ist. Die Erfindung bezweckt eine weitere Herabsetzung des Satzverbrauches, was dadurch möglich EMI1.2 stufenweise durchgeführt wird. Zu diesem Zwecke wird das Wasser in zwei oder mehreren nebeneinander oder übereinander angeordneten Filtern enthärtet. EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Enthärtung des Wassers erfolgen. In diesem Falle kann das völlig erschöpfte erste Filter regeneriert werden, ohne dass eine Unterbrechung des Enthärtungsprozesses nötig ist. Bei der zur Durchführung dieses Verfahrens dienenden Vorrichtung ist jeder der Behälter 1 und unten mit einem Filterboden 5 mit Filterkerzen 6 und oben mit einem Sieb bzw. einer Zwischenwand 7 mit Filterkerzen 8 versehen. Das Basenaustausehmaterial wird entweder durch die anschraubbaren Deckel 9 der Gefässe oder durch zu diesem Zwecke vorgesehene, in der Zeichnung nicht dargestellte Mannlöcher eingefüllt. Eine Rohrleitung 10 dient zur Zuleitung des Wassers in den Behälter 1 des Filters I von oben. Eine Rohrverbindung 11 dient zur Überleitung des im Filter I teilweise enthärteten Wassers in den Behälter. 3 des Filters IL Zum. Auslassen des vollständig enthärteten Wassers dient die Leitung 1 : 2. EMI2.2 Die zur ersten Regenerierung des Filters I dienende Salzsole wird dem Filter I aus dem Salzlösegefäss 111 durch die Rohrleitung 16 und das Ventil 18 von unten zugeführt, während das Wasser aus dem Filter I durch die Rohrleitung 17 abfliesst. EMI2.3 indem man die Salzreste durch ein Rohr 19 in den Kanal ausspült, bis das Wasser das Filter frei von Kochsalzresten verlässt. Sodann schaltet man durch Schliessen und Öffnen entsprechender Ventile derart um, dass das vom Filter II vorenthärtete Wasser wieder auf das Filter I gelangt, wo die Fertigenthärtung stattfindet. Wenn das Filter II erschöpft ist, erfolgt die Regenerierung und Umschaltung des Wasserweges in ähnlicher Weise, wie dies beim Filter I beschrieben worden ist. Statt der beschriebenen zwei Filter können auch drei oder mehrere Filter Anwendung finden, ebenso auch eine grössere Anzahl Salzlösebehälter. Durch Hintereinanderschalten von Filtern können die Stufen vermehrt werden, wodurch eine qualitative Verbesserung der Leistung erzielbar ist, während das Nebeneinanderschalten der Filter eine quantitative Leistungserhöhung ermöglicht. Da die Leistung und gute Wirkung eines Basenaustauschfilters hauptsächlich von einer durch ein feinkörniges Filtermaterial erzielbaren guten Wasserverteilung abhängt, sind zur Vermeidung von Verlusten an Filtermaterial für die Siebböden bzw. Filterkerzen sehr feinmaschige Siebe notwendig. Damit solche verwendet werden können, haben die ihnen als Unterlage dienenden gelochten Bleche der Erfindung gemäss eine feingeriffelte Oberfläche, so dass das Wasser an allen Stellen des feinmaschigen EMI2.4 schwemmens von feinkörnigem Material durch das Sieb beseitigt ist. Die Filterkerzen können als geloelite Rohre ausgebildet sein, deren Oberfläche feine Rillen oder ein Gewinde aufweisen, so dass sich unterhalb des sie umgebenden Siebes zahlreiche kleine Kanäle befinden, die den Abfluss des Wassers durch die im Rohre befindlichen Löcher gestatten. In den Fig. 2-4 ist eine rohrförmige Filterkerze 6 dargestellt, die in den Filterboden 5 einge- schraubt ist und in bekannter Weise Löcher 20 aufweist. An der Oberfläche der Filterkerze befindet sich ein Sehraubengewinde, und auf diesem liegt ein feinmaschiges Sieb 21 auf. Das Ende der Filterkerze ist sechskalltförmig ausgebildet und ermöglicht dadurch das Einschrauben der Filterkerze in die Bodenplatte mittels eines Schlüssels. EMI2.5 1. Verfahren zur Enthärtung von Wasser durch Basenaustausch unter stufenweiser Regenerierung und Verwendung der jeweils von der zweiten Regenerierung kommenden, nur zum geringen Teil verbrauchten Kochsalzlösung für die nächste erste Regenerierung dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserenthärtung in stufenweise beanspruchten Filtern durchgeführt wird, die einzeln oder gruppenweise. je nach dem Grade ihrer Beanspruchung, beliebig eingeschaltet und nach Erschöpfung zwecks Rege- nerle, rting von den im Enthärtungsbetrieb verbleibenden Filtern abgeschaltet werden können.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweils zuletzt regenerierte Filter den übrigen nachgeschaltet wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Fertigregenerierung des einen Filters verwendete, nur zum Teil verbrauchte Salzsole zur Vorregenerierung des nächsten Filters verwendet wird.4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfallrens nach den Ansprüchen l, 2. und 3, bestehend aus mindestens zwei über-oder nebeneinander angeordneten. mittels Rohrleitungen miteinander ver- <Desc/Clms Page number 3> bundenen Filtern, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Salzlösebehälter (III, IV) vorgesehen sind, die mit den Filtern (1, 11) in Verbindung gebracht werden können, wobei der eine Salzlösebehälter zur Bereitung frischer Salzlösung, der andere als Aufbewahrungsbehälter für die bei der Fertigregenerierung in dem einen Filter nur teilweise verbrauchte Salzlösung dient, die dann im andern Filter zur Vorregenerierung verwendet werden kann.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit drei oder mehreren Filtern ein Salzlösegefäss mit drei Ableitungen vorgesehen ist. das ein zwei-bis dreimaliges Regenerieren des Filters und die Aufbewahrung der Salzlösungen von der zweiten und dritten Regenerierung für die Wiederverwendung gestattet.6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils nicht in Regenerierung stehenden Filterstufen zwecks Erhöhung der zu enthärtenden Wassermengen parallel geschaltet werden können.7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die dem feinmaschigen Sieb des Filters als Unterlage dienenden gelochten Bleche eine feingeriffelte Oberfläche haben, so dass das Wasser an allen Stellen des feinmaschigen Siebes gleichmässig mit kleiner Durchflussgeschwindigkeit durchtritt.8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aus gelochten Rohren bestehenden Filterkerzen am Aussenmantel feine Rillen oder ein Gewinde aufweisen, die von dem feinmaschigen Sieb bedeckt sind. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT140932T | 1933-12-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT140932B true AT140932B (de) | 1935-03-11 |
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ID=3641401
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|---|---|---|---|
| AT140932D AT140932B (de) | 1933-12-22 | 1933-12-22 | Verfahren und Vorrichtung zur Enthärtung von Wasser durch Basenaustausch. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT140932B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075509B (de) * | 1952-05-08 | 1960-02-11 |
-
1933
- 1933-12-22 AT AT140932D patent/AT140932B/de active
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|---|---|---|---|---|
| DE1075509B (de) * | 1952-05-08 | 1960-02-11 |
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