AT140564B - Verfahren zur Geruchs- und Geschmacksverbesserung von enzymhaltigen Schimmelpilzpräparaten. - Google Patents

Verfahren zur Geruchs- und Geschmacksverbesserung von enzymhaltigen Schimmelpilzpräparaten.

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In der Nahrungsmittelindustrie werden neuerdings in steigendem Masse zur Klärung von Fruchtsäften u. dgl. Enzyme aus Schimmelpilzen verwendet, die die Eigenschaften haben, die Trubstoffe der Keltermoste aufzulösen bzw. in leicht filtrierbarer Form abzuscheiden. 



   Diesen Enzympräparaten haftet ein meist unangenehmer Geruch und Geschmack an, der sich durch an sich bekannte Enzymreinigungsmethoden, z. B. wiederholte   Fällung   der wässerigen Lösungen der Enzyme mit Alkohol, entfernen lässt. Hiedurch werden jedoch die Enzympräparate derartig verteuert, dass eine wirtschaftliche Verwendung in der Nahrungsmittelindustrie nicht mehr in Frage kommt. 



   Es wurde nun gefunden, dass man den störenden Eigengeruch und-geschmack der enzymhaltige Schimmelpilzkulturen, z. B. von Aspergillus-,   Penicillium-und Mucor-Arten, durch Vermischen   der zweckmässig fein gepulverten Enzympräparate mit ausreichenden Mengen, beispielsweise   0'5-2% aktiver   Kohle, beseitigen kann. Dabei wurde die überraschende Feststellung gemacht, dass die Wirksamkeit der so behandelten Enzympräparate unverändert erhalten bleibt, während die sonst übliehen Mittel zur Geruchs- und Geschmacksverbesserung, wie z. B. schwefelige Säure, Formaldehyd usw., die Enzymwirkung schwer schädigen bzw. völlig aufheben. 



   Im vorliegenden Fall verbleibt die zur Geruchs- und Geschmacksverbesserung verwendete Aktivkohle im Gegensatz zu der sonst üblichen Anwendungsweise von aktiver Kohle in dem behandelten Präparat, wobei bereits durch überraschend geringe Mengen eine völlige Geruchs-und Geschmacksfreiheit der Enzympräparate herbeigeführt wird. 



   Beispiel 1 : Bierwürze wird in üblicher Weise sterilisiert und mit einer frischen Kultur von Penieillium glaucum beimpft und die Kultur 10 Tage bei   250 gehalten.   Das gebildete   Pilzmycel   wird alsdann von der Kulturflüssigkeit abgetrennt und in einem Luftstrom von   300 getrocknet.   Das trockene, 
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 Eigengeruch völlig und kann nun in bekannter Weise zum Klären von Fruchtsäften u. dgl. benutzt werden. 



   In ähnlicher Weise können z. B. Kulturen von Penicillium glaucum Link geruchlos gemacht werden.
Beispiel 2 : Aus Hefewasser, Malzauszug und Agar-Agar wird in bekannter Weise ein halbfester Nährboden hergestellt und unter sterilen Bedingungen mit einer Kultur des Aspergillus orycae beimpft. 



   Die beimpfte Masse wird in flachen Schalen 8 Tage bei   300 gehalten,   dann wird die ganze von Mycel durchsetzte Masse bei niedriger Temperatur getrocknet, gemahlen und nach dem Vermischen mit   1'5%   Kohlepulver als Fermentpräparat in der Nahrungsmittelindustrie verwendet. 



   In ähnlicher Weise können z. B. Kulturen von Aspergillus Tamarii, Aspergillus Wentii und Aspergillus Japonicus sowie von Mucor-Arten, wie Rhizopus   liquefaciens,   geruchlos gemacht werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Geruchs-und Geschmacksverbesserung von enzymhaltige Schimmelpilzpräparaten, dadurch gekennzeichnet, dass man die zweckmässig fein gemahlenen Schimmelpilzpräparate mit genügenden Mengen, beispielsweise 0-5-2% aktiver Kohle, vermischt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT140564D 1932-10-21 1933-10-07 Verfahren zur Geruchs- und Geschmacksverbesserung von enzymhaltigen Schimmelpilzpräparaten. AT140564B (de)

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