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Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Behandlung der Hände und Füsse. insbesondere um Korrigierende Bewegungen für die Wölbungen, Zehen. Finger, Knöchel und angrenzende Teile auszuführen. Insbesondere ist es der Fuss. welcher häufig abnorm gebildet ist. was vielfach auf die Fussbekleidung zurückzuführen ist. Unter den häufigsten Leiden, für welche die vorliegende Einrich-
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Zehen, eingezogene Zehen und Zehen. die die Fähigkeit der Bewegung verloren haben, sowie durch Ver- krümmungen der Zehen verursachte Entzündungen. Die Vorrichtung kann auch zum Heben der Haupt-
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und ähnliche Leiden wie verkürzte Schnen (Achillesschne).
Verwachsungen, Arthritis, Senkfuss und alle Formen von Klumpfuss, mit Erfolg behandelt werden.
Die Einrichtung kann für die Hand benutzt werden. um beispielsweise die Finger von Musikern zu strecken, oder zur Behandlung ähnlicher Leiden der Hand, wie sie vorstehend für die Füsse angegeben sind.
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auf-und abwärts beweglich angeordnet, auf welcher ein oder mehrere Träger für einen oder mehrere Zehen- oder Fineerstrecker befestigt sind, wobei die Träger mit der Grundplatte derart verbunden sind. dass sie sich bei Bewegen der Auflagefläche von- und zueinander bewegen. Zur Hebung der Fusswölbungen sind auf der Auflagefläche blockartige. gefederte Stützen vorgesehen. die bei Betätigung einen aufwärts
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oder der Hand betätigt werden, man kann aber auch fremde Kraftquellen, wie Elektrizität. benutzen.
In ersterem Falle kann die Einrichtung sehr billig hergestellt werden und so für häuscliche Behandlungen benutzt werden. Die Einrichtung ist leicht und bequem zu transportieren und kann dem besonderen Behandlungszwerk, dem sie im einzelnen Fall dienen soll, leicht angepasst werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist eine schaubild- liche Ansicht der Einrichtung von oben. Fig. 2 eine Ansicht derselben Einrichtung von der Seite, Fig. 3
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richtung zum Strecken von Schnen, Fig. 13 zeigt eine ander Ausführungsform der Erfindung.
In der Zeichnung ist 77 eine Auflagefläehe für den Fuss oder die Hand. vorteilhaft aus Holz oder aus einem anderen für die Berührung nicht unangenehmen Material. Das Vorderende der Auflagefläche
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Ein oder zwei Zehen-oder Fingerstreeker, wie z. B. 13, ergreifen die Zehen oder Finger, die zum Zwecke der Streckung in einer Richtung quer zur Längsrichtung des Fnsses bzw. der Hand bewegt werden sollen. In der in Fig. l bis 4 dargestellten Ausführungsfrom besteht jeder dieser Streeker aus einem metallischen
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stellung der Grösse dieses Hakens ist in Fig. 4 durch gestrichelte Linien angedeutet.
Jeder der Zehenstrecker 1 :, besitzt eine Reihe von Öffnungen 16, durch die er einstellbar an einer der beiden Einstellstangen 17, 18 befestigt werden kann. die an ihren Enden mittels Schrauben oder
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dadurch zu strecken. dass l die Zehen nach unten über die Kante 1 : 2 gebogen werden.
Ein Strecken der Sehnen und eine Behandlung der Mittelfusswölbung kann auch gemäss Fig. 12 vorgenommen werden. Hiebei ruht der Haken des Fusses auf dem Boden oder er kann auch frei vom Boden sein. Der Fuss befindet sich in umgekehrter Stellung und der vordere Teil der Hauptwölbung des Fusses liegt über der Kante 73. Die Haken 48 sind in diesem Falle ausser Eingriff mit den Stiften 48. Indem
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Schleife greift dabei über die Zehen oder die Finger.
In Fig. 13 ist eine weitere Form der Einrichtung dargestellt. bei der an Stelle der Wölbungshebe- vorrichtungen 37, 38 ein im wesentlichen kugelförmiger grosser Knopf j8 vorgesehen ist, der mit den Wölbungen beider Füsse übereinstimmt, die eng beieinander auf den Knopf 58 gestellt werden. Druckfedern dienen wie oben dazu, den abwärtsgerichteten Druck der Füsse aufzunehmen. Der Kn"pf j8 kann auch an Stelle des Mittelfussknopfes 42 verwendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Behandlung der Extremitäten, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Grund- platte (22) eine Auflagefläche (11) für den Fuss oder die Hand auf-und abwärts beweglich angeordnet ist, auf welcher ein oder mehrere Träger (17, 18) für einen oder mehrere Zehen- oder Fingerstrecker (13) befestigt sind. wobei die Träger (17. 18) mit der Grundplatte (22) drart verbunden sind, dass sie sich bei Bewegen der Auflagefläche (11) von- und zueinander bewegen.