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DrückerfussfürNähmaschinen.
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benähungen, für Smoeknäherei (Waffelarbeiten), zum Benähen von ziermässigen umrisslinien, zum Annähen einer Schnur oder einer Litze mittels Blindstiche, für Biesenarbeiten, Einfassungen, zum Kräuseln und Aufnähen einer Schnur mittels sichtbarer oder unsichtbarer Stiche, zum Fälteln, zum Einsetzen von Spitzen sowie für einen Spitzenvorstoss, zur Herstellung von Zäckchen oder äusseren Bortenkanten. für einfaches Nähen und andere Arten von Fertigstellungen benutzt werden kann.
Der Nähmaschinendrückerfuss der Erfindung ist mit einer von vorn nach hinten sich erstreckenden Öffnung versehen, um eine Schnur von einer hinter der Nadel befindlichen Stelle bis zur Nadel zu führen, und trägt eine Sohlenplatte, die mit einer Mehrzahl von nach rechts bzw. links offenen Führungsschlitzen versehen ist.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 eine Seitenansicht des Drückerfusses gemäss der Erfindung und Fig. 2 ist eine Draufsicht hiezu. Fig. 3 ist eine Draufsicht von unten und Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2. Fig. i) ist eine Vorderansicht und Fig. G eine Hinteransieht. Fig. 7 ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 8 ist eine Seitenansicht und veranschaulicht den Kräuselapparat in seiner unwirksamen Stellung.
Fig. 9 ist eine schaubildliche Ansicht des Druckerfusses und des Kräuselapparates, wobei letzterer in der abgenommenen Lage dargestellt ist. Fig. 10 ist eine schaubildliche Ansicht und veranschaulicht den Drüekerfuss, der zum Kräuseln und Aufnähen einer Schnur benutzt wird. Fig. 11 ist eine schaubildliche Ansicht und veranschaulicht den Drückerfuss, der nur zum Aufnähen einer Schnur benutzt wird, wobei der Kräuselapparat sich in der unwirksamen Lage befindet. Fig. 12 ist eine schaubildliche Ansieht und veranschaulicht das Aufnähen einer Schnur und das Kräuseln mittels Blindstielhe.
Fig. 13 ist eine schaubildliche Ansieht einer abgeänderten Ausführungsform des verbesserten Drückerfusses und Kräusel-
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Werkstück in Eingriff tretenden Sohlenteil 77. einen schräg verlaufenden Teil 77'und einen höher liegenden Zehenteil 73 aufweist. Der flache Teil 77 ist mit einem Stofführungsschlitz 76 versehen, der
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erstrecken und entgegengesetzt schräg verlaufen : die Schräglage bezweckt, den Durchgang des Stoffes durch die Führungsschlitze zu erleichtern. Wenn das Ende des Schlitzes 18 als Kantenführung benutzt
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hindurch erstreckt.
Die Plate 22 ist mit einem hinabhängenden Führungslappen 23 versehen. der in den Schlitz 16 der Sohlenplatte eintritt : die wirksame Tiefe des Schlitzes wird durch die Lage des Führungslappens 23 bestimmt.
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erleichtert die Anbringung der Litze oder Schnur in der genannten Öffnung.
Von dem Zehenteil 7J der Sohlenplatte wird der Kräuselapparat abnehmbar getragen. der aus
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befindet sich der Kräuselapparat in seiner unwirksamen Lage : die freien Schenkel der Flansche 31 greifen in dieser Lage über die Kanten des Teils 15 der Sohlenplatte und die Flansche 32 sind vor und über der Sohlenplatte angeordnet.
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des Ober- oder Nadelfadens straff zu halten, wenn es erwünscht ist, den Kräuselapparat zu benutzen. Wenn dieser Apparat sich in seiner wirksamen Lage befindet, so ist kein Druck auf den Stoff hinter der Stiehbildevorrichtung vorhanden : demzufolge beeinflusst die den Stoff vorschiebende Bewegung des
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sie an dein Stoff fest.
Fig. 12 veranschaulicht den Drückerfuss, der zum Kräuseln und Annähen einer Schnur an dem
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mit der Kante- ? in Eingriff tritt und an letzterer reibt. Durch diese Anordnung wird die Nadelspitze dicht neben der hinteren Kante. 46 des Schlitzes 76 genau geführt, so dass das Annähen dünner Schnüre oder Litzen, die andernfalls nicht durch die Nadel durchstochen werden würden, durch Blindstirhe ermöglicht wird. Wenn die Nadel niedergeht, so durchsticht sie die Schnur, geht aber nicht durch ihre Oberseite hindurch, so dass die Schnur an dem Stoffstuck B befestigt wird, ohne dass die Stiche auf ihrer Oberseite erscheinen.
Wenn der Drückerfuss, wie in der Fig. 12 dargestellt, benutzt wird, so wird die Schnur 41 b angenäht und gleichzeitig der Stoff B in einem einzigen Arbeitsgang gekräuselt.
Fig. 1ss und 14 veranschaulichen eine Abänderung des Drückerfusses. Bei dieser abgeänderten Ausführungsform ist der hochliegende Teil 15 der Sohlenplatte 13 an seinen Kanten mit längs verlaufenden Nuten d''versehen, und der Kräuselapparat ist mit aufrechtstehenden L-förmig gestalteten Flanschen- 48
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