AT140298B - Bremseinrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Bremseinrichtung für Kraftfahrzeuge.

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AT140298B
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Hydraulic Brake Co
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 verbessern lassen. Es liegt der   Erfindung   im wesentlichen der Gedanke zugrunde, die. Verbesserung dadurch   herbeizuführen,   dass die selbstverstärkende Bremswirkung, die für die hydraulische Spreizeinrichtung für eine   Bremsbacke     vorhanden ist.   bei   Bedienung   der Bremsen durch die andere, also die mechanische Spreizeinrichtung bei der Vorwärtsfahrt für beide Bremsbacken erreicht wird.

   Um das zu erreichen wird der Drehzapfen der   zweiten Spreizeinrichtung.   d. i. der mechanischen, als Dreh-oder Widerlagerzapfen für die erste Bremsbacke ausgebildet und die zweite Bremsbacke gegen einen fest mit dem   Bremsbackenträger verbundenen Widertagerzapfen abgestützt und zwischen   den beiden Bremsbacken einstellbare, die hydraulische Spreizeinrichtung überbrückende Verbindungsglieder mit einer   Ansehlagverbindung   vorgesehen. 
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 Bremsbacken in der   üblichen Weise angezogen, wobei   die eine Bremsbacke durch die Reibungskräfte gegen   ihr Widerlager gepresst   wird. Eine Beeinflussung der mechanischen Spreizvorrichtung erfolgt dabei nicht, da diese dann als Widerlager für die eine bremsbacke dient.

   Wird dagegen die mechanische Spreizvorrichtung bewegt, dann wirkt der Widerlagerzapfen der zweiten Bremsbacke für beide Backen als Widerlager, da der an der hydraulischen Spreizvorrichtung eingeschaltete, mit Flüssigkeit gefüllte Zwischenraum zwischen den beiden Kolben   überbrückt   ist, und infolgedessen beide Bremsbacken durch die Reibkräfte gegen den einzigen wirksamen Widertagerbolzen gepresst werden, wodurch sich eine kräftige Bremswirkung ergibt. Hiebei wird dann eben infolge der   Überbrückung   der hydraulischen Spreizvor-   richtung diese nicht beeinflusst.   
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 an sich bekannt sind, so   wird doch bei der Erfindung hiedurch   ein besonders zuverlässiges Arbeiten gewährleistet. 



   In der   Zeichnung   ist ein Ausführungsbeispiel für eine Bremseinrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig.. 1 die am linken Hinterrad eines Kraftfahrzeuges angebrachte Bremsvor- 
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   Die dargestellte   Bremsvorrichtung   besteht aus dem am Radaehsengehäuse 6 durch Bolzen befestigten Bremsbackenträger 5, an welchem die Bremsbacken 7 und 8 angebracht sind, sowie aus der 

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   Beim Loslassen des Notbremshebels kehren die Teile in die aus der Fig. 1 der Zeichnung ersichtliche Ruhestellung zurück. In dieser Stellung wird das Ende 32 der Bremsbacke 7 durch die Feder 44 gegen den Nocken 34 gehalten. Beim RÜckwärtsgang des Kraftfahrzeuges arbeiten beide Bremsbacken als Schleppbacken, wodurch die Wirkung der Bremsvorrichtung erheblich verringert wird. Da es jedoch nicht üblich ist, dass ein Kraftfahrzeug beim Rückwärtsgang mit grosser Geschwindigkeit fährt, so wird es auch nicht nötig sein, die beschriebene Bremse beim Rückwärtsfahren des Kraftfahrzeuges als Notbremse zu benutzen. Die Bremswirkung ist stets genügend, um die Bremse als Parkbremse zu benutzen, um das Kraftfahrzeug beim Parken gegen ungewollte Bewegung in beiden Richtungen zu sichern. 



   Wenn auch nur eine einzige   Ausführungsform   der Erfindung dargestellt und beschrieben wurde, so versteht es sich doch von selbst, dass auch verschiedene andere Ausführungsformen möglich sind, ohne von der Erfindung abzuweichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bremseinrichtung für Kraftfahrzeuge mit zwei Bremsbacken, mit einem hydraulischen Spreizzylinder und mit einer zweiten, durch Gestänge mit einem Bremshebel verbundenen Spreizeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen   .   der zweiten   Spreizeinriehtung   (40) auch als Drehzapfen für die erste Bremsbacke   (7)   dient, dass die zweite Bremsbacke   (8)   sich gegen einen fest mit dem Bremsbackenträger   (5)   verbundenen Widerlagerzapfen   (14)   stützt, und dass zwischen den beiden 
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 glieder   (22)   mit einer Anschlagverbindung (26, 28 oder   27, 29)   vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Bremseinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die die gemeinsamen Drehzapfen (35) des Spreiznockens (40) und der ersten Bremsbacke (7) tragende Lagerplatte (36) am Bremsbackenträger (5) mittels Bolzen (37) geringeren Querschnitts, als die Öffnungen (38) im Bremsbackenträger haben, einstellbar angeordnet ist.
    3. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen einstellbaren Anschlag (18) für eine (8) der beiden Bremsbacken, die mittels einer Feder (19) gegen den Anschlag (18) gezogen wird. EMI3.2
AT140298D 1932-04-22 1933-04-14 Bremseinrichtung für Kraftfahrzeuge. AT140298B (de)

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