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verbessern lassen. Es liegt der Erfindung im wesentlichen der Gedanke zugrunde, die. Verbesserung dadurch herbeizuführen, dass die selbstverstärkende Bremswirkung, die für die hydraulische Spreizeinrichtung für eine Bremsbacke vorhanden ist. bei Bedienung der Bremsen durch die andere, also die mechanische Spreizeinrichtung bei der Vorwärtsfahrt für beide Bremsbacken erreicht wird.
Um das zu erreichen wird der Drehzapfen der zweiten Spreizeinrichtung. d. i. der mechanischen, als Dreh-oder Widerlagerzapfen für die erste Bremsbacke ausgebildet und die zweite Bremsbacke gegen einen fest mit dem Bremsbackenträger verbundenen Widertagerzapfen abgestützt und zwischen den beiden Bremsbacken einstellbare, die hydraulische Spreizeinrichtung überbrückende Verbindungsglieder mit einer Ansehlagverbindung vorgesehen.
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Bremsbacken in der üblichen Weise angezogen, wobei die eine Bremsbacke durch die Reibungskräfte gegen ihr Widerlager gepresst wird. Eine Beeinflussung der mechanischen Spreizvorrichtung erfolgt dabei nicht, da diese dann als Widerlager für die eine bremsbacke dient.
Wird dagegen die mechanische Spreizvorrichtung bewegt, dann wirkt der Widerlagerzapfen der zweiten Bremsbacke für beide Backen als Widerlager, da der an der hydraulischen Spreizvorrichtung eingeschaltete, mit Flüssigkeit gefüllte Zwischenraum zwischen den beiden Kolben überbrückt ist, und infolgedessen beide Bremsbacken durch die Reibkräfte gegen den einzigen wirksamen Widertagerbolzen gepresst werden, wodurch sich eine kräftige Bremswirkung ergibt. Hiebei wird dann eben infolge der Überbrückung der hydraulischen Spreizvor- richtung diese nicht beeinflusst.
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an sich bekannt sind, so wird doch bei der Erfindung hiedurch ein besonders zuverlässiges Arbeiten gewährleistet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine Bremseinrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig.. 1 die am linken Hinterrad eines Kraftfahrzeuges angebrachte Bremsvor-
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Die dargestellte Bremsvorrichtung besteht aus dem am Radaehsengehäuse 6 durch Bolzen befestigten Bremsbackenträger 5, an welchem die Bremsbacken 7 und 8 angebracht sind, sowie aus der
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Beim Loslassen des Notbremshebels kehren die Teile in die aus der Fig. 1 der Zeichnung ersichtliche Ruhestellung zurück. In dieser Stellung wird das Ende 32 der Bremsbacke 7 durch die Feder 44 gegen den Nocken 34 gehalten. Beim RÜckwärtsgang des Kraftfahrzeuges arbeiten beide Bremsbacken als Schleppbacken, wodurch die Wirkung der Bremsvorrichtung erheblich verringert wird. Da es jedoch nicht üblich ist, dass ein Kraftfahrzeug beim Rückwärtsgang mit grosser Geschwindigkeit fährt, so wird es auch nicht nötig sein, die beschriebene Bremse beim Rückwärtsfahren des Kraftfahrzeuges als Notbremse zu benutzen. Die Bremswirkung ist stets genügend, um die Bremse als Parkbremse zu benutzen, um das Kraftfahrzeug beim Parken gegen ungewollte Bewegung in beiden Richtungen zu sichern.
Wenn auch nur eine einzige Ausführungsform der Erfindung dargestellt und beschrieben wurde, so versteht es sich doch von selbst, dass auch verschiedene andere Ausführungsformen möglich sind, ohne von der Erfindung abzuweichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bremseinrichtung für Kraftfahrzeuge mit zwei Bremsbacken, mit einem hydraulischen Spreizzylinder und mit einer zweiten, durch Gestänge mit einem Bremshebel verbundenen Spreizeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen . der zweiten Spreizeinriehtung (40) auch als Drehzapfen für die erste Bremsbacke (7) dient, dass die zweite Bremsbacke (8) sich gegen einen fest mit dem Bremsbackenträger (5) verbundenen Widerlagerzapfen (14) stützt, und dass zwischen den beiden
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glieder (22) mit einer Anschlagverbindung (26, 28 oder 27, 29) vorgesehen sind.