AT140243B - Gummischuh. - Google Patents

Gummischuh.

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AT140243B
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sponge rubber
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Ungarische Gummiwaarenfabriks Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gummisehuh. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Ausführung von   Gummischuhen,   z. B. Schneeschuhen. 



   Die neue Ausführung des Gummischuhes wird durch die Anwendung einer   Schwammgummi-   schicht gekennzeichnet, welche mit dem Futter des Schuhes ein einziges Stück bildet und vorzugsweise zwischen dem Futter und dem äusseren Gummiüberzug des Schuhes vorgesehen ist. 



   Die Schwammgummischicht gemäss der Erfindung sichert eine grössere Bequemlichkeit für den Fuss. Ihre wärmeisolierenden Eigenschaften ermöglichen bereits bei Verwendung einer verhältnismässig dünnen Fütterung die Herstellung eines sehr warmen Schuhes, welcher vorzugsweise als Stiefel, Schneeschuh od. dgl. Verwendung findet. 



   Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung wird ein als Futter dienender flauschiger Stoff an der einen, möglichst an der nicht flauschigen Seite mit einer dünnen Schwammgummischicht überzogen. Diese Schwammgummischieht kann mit dem Stoff in beliebiger Weise, z. B. durch Ankleben derselben an den Stoff mittels einer Gummilösung verbunden sein. Es ist des weiteren möglich, den Stoff mit einer geeigneten Sehwammgummischieht derart zu bekleiden, dass der Stoff z. B. mit einem aus einer wässerigen Gummidispersion in bekannter Weise erhaltenen dicken Schaum bestrichen wird. 



   Der aus solchem Schaum erhaltene   Schwammgummi   besitzt gewöhnlich eine dünne   Gummihaut,   welche, ohne die Porosität des Schwammes selbst zu besitzen, genügend porös ist, um luftdurchlässig zu sein. Ein solcher Schwammgummiüberzug wird daher im Innern des   Gummischuhes   die leichte Luftzirkulation nicht behindern und beeinflusst nicht die ähnlichen Eigenschaften des Futters. 



   Vom Gesichtspunkte der   Luftdurchlässigkeit   ist es sogar vorteilhafter,   Sehwammsehichten   zu verwenden, welche zumindest an einer Seite offene Zellen besitzen, welche man dadurch erhält, dass man die oberste Schicht eines bei der Erzeugung von   Tiolettesehwämmen   erhaltenen gewöhnlichen Sehwammkuchens einfach wegschneidet. 



   Den äusseren Gummiüberzug kann man unmittelbar, z. B. an der Schwammgummischieht des Futters in bekannter Weise durch Kleben anbringen. 



   Die Schwammgummischicht kann gleichzeitig mit oder unabhängig von dem Futter auf die Fussform ausgeschnitten werden. Es kann z. B. eine Form in der Gestalt eines Schuhleistens mit einer   dünnen   Schicht aus roher Gummimischung überzogen werden, welche eines der bekannten Blähmittel, z. B. 



  Ammoniumkarbonat enthält. Der Überzug kann in Form einer dünnen Schicht aufgetragen werden, 
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  Elektrophorese, Spritzen od. dgl., aufgetragenen Gummilösung oder Dispersion erhalten werden. Die überzogene Form wird sodann einer Warmvulkanisation unter solchen Bedingungen unterworfen. dass der Überzug in Schwammgummi übergeht. 



   Vor oder nach dem Überziehen mit der Schwammgummischicht kann die Form mit einem geeigneten Stoffutter oder mit einem beliebigen andern Futter, z. B. einer solchen flauschigen Schicht, bekleidet werden, welche man durch Überziehen der Form mit einer Mischung von Fasern mit Klebestoff oder durch teilweise Verankerung der Fasern in den Klebestoff erhält. 



   Die Schwammgummischicht kann an sämtlichen Teilen des Schuhoberteiles vorgesehen werden und bildet vorzugsweise ein einziges   Stück   mit der Schwammgummiinnensohle ; sie kann jedoch mit einer jeden beliebigen bekannten Innensohle kombiniert werden. Manchmal ist es vorteilhaft, bloss 

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 einen Teil oder einzelne Teile des Futters mit dem   Schwammgummi   zu   vereinigen,     um   die Stärke des Oberteiles an jenen Stellen herabzusetzen, wo eine allzu grosse Wärmeisolierung nicht erwünscht ist. 



   Das Sehwammgummifutter kann nach Belieben an den verschiedenen Teilen des Schuhes verschieden stark sein. Es kann z. B. ein   Sehwammfutter,   welches mit der Innensohle ein Stück bildet, aus einer starken, z. B.   4 rum   starken   Schwammgummiinnensohle   bestehen, während der restliche Teil der Fütterung bedeutend dinner, z. B.   8 mm stark, sein kann.   



   Es kann des weiteren im Interesse des gefälligen Aussehens des Schuhes vorteilhaft sein. ein 
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 gehend an der Mündung des Oberteiles zur geringsten   Stärke   verdünnt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Gummischuh.   dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Schuhfutter ein einziges Stück bildende Schwammgummischicht vorgesehen wird, welche vorzugsweise zwischen dem Futter und dem äusseren Gummiüberzug des Schuhes zu liegen kommt.

Claims (1)

  1. 2. Gummischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bloss ein Teil oder einzelne Teile des Futters mit Schwammgummi vereinigt sind.
    3. Gummischuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass der Schwammgummi des Futters mit der Schwammgummiinnensohle ein einziges Stück bildet.
    4. Gummischuh nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehxvammzllmmi des Futters an den verschiedenen Teilen des Futters verschieden stark ist.
AT140243D 1933-04-03 1934-03-30 Gummischuh. AT140243B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB140243X 1933-04-03

Publications (1)

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AT140243B true AT140243B (de) 1935-01-10

Family

ID=10033595

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AT140243D AT140243B (de) 1933-04-03 1934-03-30 Gummischuh.

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