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Strumpf.
Es ist bereits bekannt, den Rand des Strumpfschaftes mit einer verstärkenden Plattierung zu versehen. Auch der Fussteil des Strumpfes wird bekannterweise mit einer Plattierung zu Verstärkungszwecken ausgestattet. Wenn die Plattierung wärmeisolierend wirken soll, wird für sie z. B. tierisches Wollmaterial gewählt. Es ist ferner bekannt, dünnfädige Strümpfe, insbesondere Seidenstrümpfe, ihrer ganzen Länge nach mit einer warmhaltenden Plattierung zu versehen, und schliesslich ist noch an die sogenannten Unterziehstrümpfe und Kniewärmer zu erinnern, über welche der eigentliche Strumpf gezogen wird. Alle diese Ausführungen oder Behelfsmittel bzw. ihre Verwendung sind von Nachteilen begleitet. So beeinträchtigt z.
B. die Verwendung von Unterziehstrümpfen den guten Sitz und das gute Aussehen des darüber getragenen Seidenstrumpfes sehr erheblich ; aber auch ein in seiner vollen Länge plattierter Seidenstrumpf steht durch die deutlich wahrnehmbare Anwesenheit der Plattierung hinsichtlich seiner optischen Wirkung gegenüber dem unplattierten Seidenstrumpf erheblich zurück, so dass das Material seiner rechten Seite nicht zu der ihm eigentümlichen Wirkung (Seideneffekt) gelangen kann.
Gegenstand der Erfindung ist ein Strumpf, der unter Vermeidung der erwähnten Nachteile die hinsichtlich optischen Eindruckes und Warmhaltung gestellten Forderungen vereinigt und darüber hinaus Herstellungsvorteile gegenüber den vollständig plattierten Ausführungen hat. Der Erfindung gemäss ist der vorzugsweise seidene Strumpf mit einer Plattierung aus wärmeisolierendem Material, z. B. Schafwollfaden, vom Strumpfrand bis knapp unterhalb des Knies versehen.
In der Zeichnung ist ein derartiger Strumpf beispielsweise veranschaulicht.
An den Fuss a, der z. B. in bekannter Weise an der Spitze, Sohle und Ferse mit einer zur Erhöhung der Dauerhaftigkeit bzw. zur Wärmeisolation dienenden Plattierung b versehen ist, schliesst der beispielsweise aus Seide hergestellte Schaft IJ an. Knapp unterhalb des Knies beginnt eine Wärmeisolationszwecken dienende Plattierung d, die sich zweckmässig bis zum Schaftrand e oder in dessen Nähe erstreckt und damit auch eine Verstärkung bildet, die der Einwirkung der üblichen Mittel zur Strumpfbefestigung besser zu widerstehen vermag.
Auf diese Weise ist die Plattierung mit einem wärmeisolierenden Material, z. B. Schafwollfaden, auf solche Teile des Strumpfes beschränkt, die zur Umhüllung kälteempfind1icher Teile des Beines, wie Knie und anschliessender Oberschenkelteil, bestimmt sind, wogegen die gegen Kälte weniger empfindliche Wade vom unplattierten Teil des Strumpfes umschlossen ist, der mangels der Plattierung die edlen, optischen Eigenschaften des Materials voll zu entwickeln vermag. Die wärmeisolierfende Plattierung ist somit auf solche Teile des Strumpfes beschränkt, die beim Tragen normalerweise unsichtbar bleiben.
Ein erfindungsgemäss ausgebildeter Strumpf äussert aber auch insofern Vorteile, als seine Herstellung gegenüber dem in seiner ganzen Länge plattierten Strumpf teils wegen Ersparnis an Plattierungmaterial billiger ist, teils geringeren Zeit aufwand erfordert. weil der Stuhl lediglich bei der Erzeugung des plattierten Teiles zu verzögerter Arbeitsgeschwindigkeit gezwungen ist, hingegen nach dem Übergang auf den unplattierten Teil seine volle Leistungsfähigkeit entwickelt.
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