AT140157B - Kathodenoszillograph. - Google Patents

Kathodenoszillograph.

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AT140157B
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cathode
oscilloscope
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cathode oscilloscope
rotationally symmetrical
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Walter Dr Ing Rogowski
Walter Dr Groesser
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Walter Dr Ing Rogowski
Walter Dr Groesser
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kathodenoszillograph.   



   Es ist bekannt,   Kaltkathodenoszillographen mit höheren Spannungen zu   betreiben. Es ist aber nicht bekannt, dass es gelungen ist, Kaltkathodenoszillographen mit niedrigeren Spannungen (unter 10.000 Volt) zu benutzen, so dass man hohe Intensitäten bei verhältnismässig niedrigen Driicken und grosser Ablenkempfindlichkeit erhält. Ein empfindlicher Kaltkathodenoszillograph für niedrigere Spannungen ist aber von Interesse, weil diese Oszillographenart vor allen anderen Arten einen ausserordent-   lie, h   feinen Elektronenquellpunkt aufweist und daher in bezug auf Güte der Niederschrift allen anderen Arten bisher überlegen ist, ferner weil diese Oszillographenart robust und   unempfindlich ist gegenüber     Überspannungen   im Betrieb.

   Durch die folgende Erfindung wird ein solcher Kaltkathodenoszillograph für niedrigere   Erregerspannungen ermöglicht,   der mit relativ niedrigen Drücken arbeitet und dadurch den Vorteil weitgehender Überstrahlungsfreiheit besitzt. 



   Die Erfindung schlägt zu diesem Zwecke vor, den   KathodenstraM zunächst mit   relativ hoher Spannung zwischen Kathode und einer Anode, beispielsweise mit 10.000 Volt zu erzeugen. Bei solchen 
 EMI1.1 
 sein, weil sonst der Vorteil, ein höheres   Vakuum   zu benutzen, nicht erzielt werden kann. 



   Die Anwendung eines höheren Vakuums ermöglicht das Prinzip aufeinanderfolgende Über-und   Rückbeschleunigung   der Elektronen im Bau von abgesehmolzenen empfindlichen Kaltkathodenoszillographen zu verwenden. Das Prinzip   ermöglicht   aber auch noch einen weiteren Vorteil. Durch passende Ausgestaltung der Elektroden, die nicht nur   scheibenförmige,   sondern auch andere, beispielsweise kegelmantelförmige, jedenfalls aber rotationssymmetrisehe Gestalt haben können, kann man nämlich bei passender Wahl der Elektrodenpotentiale einen solchen   rotationssvmetrisehen   Verlauf des elektrischen Feldes erzielen, dass die Elektronen gerade auf dem   Fluoreszenzschirm   konzentriert werden. 



   Man kommt in diesem Falle ohne die üblichen Konzentrierungsspulen und ohne jede besondere, in den Strahlengang gestellte   elektrostatische Elektronenlinse aus.   



   Man kann die Verhältnisse oft so wählen, dass eine besondere   selbständige (rasentladung im   Bereiche des   Rüekbeschleunigungsfeldes   nicht zustandekommt. Man kann aber auch für eine selbständige Gasentladung im Bereiche des   Riiekbeschleunigungsfeldes   sorgen und erhält dadurch bei geeigneter Gestaltung der Elektroden und Wahl der Elektrodenpotentiale noch eine die Kathodenstrahlen konzentrierende Wirkung der Raumladung des Bremsfeldes. 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRtTHE : 1. Kathodenoszillograph, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronen zunächst durch ein rota- tionssymmetrisch ausgebildetes Elektrodensystem eine höhere Geschwindigkeit (tberbeschleunigungs- feld) und dann durch ein ebenfalls rotationssymmetrisch ausgebildetes Elektrodensystem eine niedrigere Geschwindigkeit (Rückbeschleunigungsfeld) erhalten und dass Lage und Gestalt der Elektroden so gewählt und die an ihnen liegenden Spannungen so abgeglichen sind, dass ein scharfer Konzentrationspunkt auf dem Fluoreszenzschirm oder der photographisehen Platte entsteht.
    2. Kathodenoszillograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Rückbeschleunigungsfeld eine Gasentladung hergestellt wird. EMI2.1
AT140157D 1933-02-15 1934-02-06 Kathodenoszillograph. AT140157B (de)

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AT140157B true AT140157B (de) 1935-01-10

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AT140157D AT140157B (de) 1933-02-15 1934-02-06 Kathodenoszillograph.

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