DE724325C - Anordnung zur elektrischen Strahlsperrung bei Kathodenstrahloszillographenroehren mit Gluehkathode - Google Patents

Anordnung zur elektrischen Strahlsperrung bei Kathodenstrahloszillographenroehren mit Gluehkathode

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Publication number
DE724325C
DE724325C DEK152349D DEK0152349D DE724325C DE 724325 C DE724325 C DE 724325C DE K152349 D DEK152349 D DE K152349D DE K0152349 D DEK0152349 D DE K0152349D DE 724325 C DE724325 C DE 724325C
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DE
Germany
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cathode
electrode
blocking
anode
arrangement
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Expired
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DEK152349D
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Inventor
Dr-Ing Max Knoll
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/462Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement arrangements for interrupting the beam during inoperative periods

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  • Electron Beam Exposure (AREA)

Description

  • Anordnung zur elektrischen Strahlsperrung bei Kathodenstrahloszillographenröhren mit Glühkathode Die Elektronen, die in einer evakuierten Röhre von der Kathode ausgehen, können durch verschiedene bekannte Maßnahmen, z. B. Krümmung der Kathodenfläche, magnetische Felder oder Raumladungseffekte, in einem Brennpunkt zusammengeschnürt werden. Sie können ferner durch Einwirkung elektrostatischer oder magnetischer Felder senkrecht zu ihrer Fortpflanzungsrichtungabgelenkt werden, so daß der Brennpunkt in einer zum Strahl senkrechten Fläche eine entsprechende Bahn beschreibt. Derartige Vakuumröhren können zu verschiedenartigen Zwecken benutzt werden, z. B. zum Sichtbarmachen und Aufzeichnen von Oszillogrammen sehr rasch verlaufender Vorgänge, zum Erzeugen einer großen Zahl von Bildpunkten auf einer lumineszierenden oder photographischen Schicht innerhalb sehr kurzer Zeit, für die Zwecke der Bildtelegraphie oder des Fernsehens oder zur Erzeugung einer großen Zahl von kurz aufeinanderfolgenden Stromstößen, indem man auf der Bahn des Brennpunktes eine Anzahl von Elektroden anordnet. Solche Röhren «erden als Kathodenstrahloszillographen bezeichnet.
  • Bei solchen Kathodenstrahloszillographen ist es im allgemeinen notwendig, den Brennpunkt der Elektronenstrahlen im Ruhezustand, d. h. 'in derjenigen Zeit, in welcher er nicht die gewünschten Bewegungen zur Erzeugung eines Oszillogrammes, Bildes o. dgl. ausführt, von der Bildfläche (Leuchtschirm, photographische Schicht oder Fläche, in der sich, die obenefwähnte Mehrzahl von Elektroden befindet) fernzuhalten. Um diesen Zweck zu erreichen, ist es bereits bekannt, zwischen die Anode' der den Kathodenstrahl erzeugenden Entladungsröhre und die eigentlichen Steuerorgane (Ablenkplatten, Magnetspulen usw.) mechanisch oder elektrisch betätigte Strahlsperrvorrichtungen einzubauen, die während der für den eigentlichen Arbeitsvorgang nicht benötigten Zeit das Entstehen des Elektronenbrennpunktes auf der Bildfläche verhindern.
  • Es sind bereits verschiedene Strahlsperranordnungen für Kathodenstrahloszillographen mit Glühkathode bekanntgeworden, darunter auch eine, bei der die Sperrung durch eine auf ein negatives Potential gebrachte, unmittelbar die Glühkathode umgebende Sperrelektrode erfolgt, die auf den Elektronenstrahl parallel, aber entgegengesetzt zu seiner Fortpflanzungsrichtung eine bremsende Kraft ausübt. Der Nachteil dieser bekannten Anordnung besteht jedoch darin, daß infolge der Ausbildung des elektrischen Fcldes zwischen der Steuerelektrode und der Glühkathode verhältnismäßig hohe Sperrspannungen benötigt werden (etwa ioo'o der Anodenspannung ).
  • Die Erfindung betriflt eine Anordnung zur elektrischen Strahlsperrung bei Kathodenstrahloszillographettriihren mit Glühkathode und hat das Kennzeichen, daß sie zur Sperrung des lotternd aufrechterhaltenen- Elektronenstrahls dienende Elektrode ( Lochblende oder Gitter; hinter einer ersten Anode angeordnet ist und eine Spannung erhält, die gegenüber der Anodenspannung negativ und von solcher Größe ist, daß die Elektronen beim Erreichen der Sperrelektrode praktisch die Geschw_ indigkeit -Null haben, und daß hinter der Sperrelektrode eine zweite Anode als Beschleunigungselektrode 'angeordnet ist, die je nach der an sie gelegten gegenüber der Kathode positiven Spannung die Elektronen auf den jeweils gewünschten Wert beschleunig t.
  • Bei Verwendung mehrerer Sperrelektroden, die außer ihrer Sperrwirkung noch eine Linsenwirkung ausüben sollen, muß hinter jeder Sperrelektrode eine Beschleunigungselektrode angeordnet «erden, welche an einer gegenüber der Kathode positiven Spannung liegt und die Elektronen wieder auf den Jeweils gewünschten Geschwindigkeitswert beschleunigt. Gegenüber der bekannten Anordnung wird durch die Erfindung der Vorteil erreicht, daß man mit einer sehr viel kleineren Sperrspannung an der Sperrelektrode auskommt, und zwar etwa mit einer Sperrspannung, die nur etwa t U der Anodenspannung beträgt gegenüber etwa ioo;ö im bekannten Fall.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Sperrelektrode wird außerdem noch ein weiterer Vorteil erreicht. Die Kapazität der Sperrelektrode gegenüber den benachbarten Elektroden kann nämlich sehr viel kleiner gehalten werden als im bekannten Fall, in dem die Sperrelektrode zwischen Glühkathode und erster Anode lag. Im bekannten Fall war es nötig, die Sperrelektrode sehr nahe an der Glühkathode anzubringen, da nur dann die Sperrspannung in erträglichen Grenzen im Verhältnis zur Anodenspannung bleiben kann. Der geringe Abstand Sperrelektrode - Kathode und - ihrer Zuleitungen hat aber eine große Kapazität zwischen diesen beiden Elektroden zur Folge. Bei der gemäß der Erlindung vorgeschlagenen Anordnung ist man nicht gezwungen, den Abstand zwischen Sperrelektrode einerseits und erster und zweiter Anode andererseits klein zu machen und kann daher viel kleinere Kapazitätswerte erreichen. Da zur Bewerkstelligung der Strahlsperrung also gemäß der Erfindung eine Elektrode von sehr viel kleinerer Kapazität auf eine sehr viel kleinere Spannung aufgeladen werden mul > als im bekannten Fall, läßt sich mit der neuen Anordnung die Sperrung des Elektronenstrahls innerhalb außerordentlich viel kürzerer Zeit erreichen, als es bisher möglich war.
  • Durch geeignete Schaltung ist dafür zu sorgen, daß während der Sperrperiode die Absperrelektrode auf einem zur Absperrung des Elektronenstrahls genügenden negativen Potential (Absperrspannung) gegenüber der Anode gehalten wird. Die zum Schreiben eines Oszillogrammes oder zum einmaligen überfahren der Bildfläche bei Fernseh- und Bildtelegraphieröhren usw. erforderliche vorübergehende Freigabe des Elektronenstrahles erfolgt dadurch, daß mittels einer einfachen oder kippfähigen Schaltvorrichtung, die von dem aufzuzeichnenden Vorgang selbst ausgelöst sein kann, der Absperrelektrode auf kurze Zeit eine zur Freigabe des Strahles genügende, zweckmäßig gegenüber der Kathode positive Spannung (Freigabespannung' erteilt wird. Durch Veränderung der Schaltelemente dieser Schaltvorrichtung kann ferner die Zeitdauer der Freigabe des Elektronenstrahls in weiten Grenzen variiert werden. Da sich bei Kathodenstrahloszillographen häufig die Kathode der Entladungsröhre und mit ihr ein Teil der die Sperrvorrichtung auslösenden Schaltorgane auf hohem Potential gegen Erde befinden, müssen diese besonders gegen elektrostatische, aber auch gegen magnetische Fremdfelder gut abgeschirmt sein; sie können zweckmäl.iigerweise außerdem konstruktiv mit dem Kathodenstrahloszillographen verbunden werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • In der Zeichnung ist die Sperrelektrode mit 2 bezeichnet. Der zu sperrende Elektronenstrahl tritt von oben in der Richtung des Pfeils in die Elektrodenanordnung ein. Die Elektronen durchfliegen zuerst die erste Anode .13, erreichen dann unter Verringerung ihrer Geschwindigkeit die Sperrelektrode 2 und werden nach Durchlaufen dieser Sperrelektrode von der zweiten Anode43' wieder auf die Geschwindigkeit beschleunigt, die sie beim Durchlaufen der ersten Anode .43 besaßen, da, wie in der Zeichnung dargestellt, die erste Anode .13 und die zweite Anode .13' auf gleichem Potential liegen. Zur Sperrung des Elektronenstrahls braucht nun nur die Sperrelektrode a eine kleine negative Potentialverlagerung zu erfahren. Die Elektronen durchfliegen dann diese Sperrelektrode nicht mehr, sondern kehren zur ersten Anode 43 zurück.

Claims (1)

  1. YATrVTANSPRUCH ' Anordnung zur elektrischen Strahlsperrung bei Kathodenstrahloszillographenröhren mit Glühkathode, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Sperrung des dauernd aufrechterhaltenen Elektronenstrahles dienende Elektrode (Lochblende oder Gitter) hinter einer ersten Anode angeordnet ist und, eine Spannung erhält, die gegenüber der Anodenspannung negativ und von solcher Größe ist, daß die Elektronen beim Erreichen der Sperrelektrode praktisch die Geschwindigkeit Null haben, und daß hinter der Sperrelektrode eine zweite Anode als Beschleunigungselektrode angeordnet ist, die je nach der an sie gelegten gegenüber der Kathode positiven Spannung die Elektronen auf den jeweils gewünschten Wert beschleunigt.
DEK152349D 1932-02-17 1932-02-17 Anordnung zur elektrischen Strahlsperrung bei Kathodenstrahloszillographenroehren mit Gluehkathode Expired DE724325C (de)

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