AT140049B - Selbsttätiger Überstromschalter. - Google Patents

Selbsttätiger Überstromschalter.

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AT140049B
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  Selbsttätiger Überstromschalter. 



   Die Erfindung betrifft einen   Überstromschalter,   bei dem ein schwingendes elektromagnetisches Auslöseorgan (Anker), auf dem eine abhebbare Spannfeder befestigt ist, mit einer thermisch beeinflussten Bimetallfeder vermittels der Spannfeder im Sinn einer thermischen Verzögerung zusammenwirkt. Erfindungsgemäss soll das schwingende   Auslöseorgan   (Anker) an seinem Ende, dem Magneteisenkern angepasst, als Hohlkonus ausgebildet sein, um eine grössere Aufnahmefähigkeit der von der Magnetspule ausgehenden Kraftlinien und somit eine erhöhte Wirkung des Ankers herbeizuführen, die insbesondere auch zur Überwindung der Spannfeder im Kurzschlussfall   erwünscht   ist. 



   In dem unteren   Gehäuseteil 1,   beispielsweise eines elektromagnetischen   Überstromschalters   mit Auslösebolzen 6 und Kniehebelauslösevorrichtung 7,   8,   9 und Funkenkammer 3 sowie Magnetspule 10 und dem Elektromagneten 5 ist dem an seinem Ende konisch geformten Magneteisenkern 5 gegenüber ein an einem Ende zwecks grösserer Aufnahmefähigkeit der vom Elektromagneten ausgehenden Kraftlinien gleichfalls als Hohlkonus   M' ausgebildeter platten-oder   stabförmiger Anker 13 drehbar gelagert und mit einer mit ihm mitschwingenden Spannfeder 57 verbunden, welche sich mit ihrem freien Ende gegen den Bodenteil des Hohlkonus 13'abstützt und sich von demselben auch teilweise abheben lässt. 



  Der zur Aufnahme des Auslösebolzens 6 längsdurchbohrte Magneteisenkern 5 ist an seinem aus der Magnetspule hervortretenden Ende konusartig ausgebildet, uni eine möglichst grosse Anzugskraft für 
 EMI1.1 
 sehen ist. Der Bimetallstreifen B ist mit der Magnetspule in Reihe geschaltet. 



   Bei einem z. B. beim Einschalten von Glühlampen oder Motoren auftretenden und die Nennstromstärke um ein Mehrfaches, etwa um das Acht-bis Zehnfache übersteigenden Stromimpulse wird durch die Bimetallfeder eine während des normal verlaufenden Einschaltvorganges nicht erwünschte Ausschaltung des   Überstromschalters   verhindert, indem während der ausserordentlich kurzen Zeitdauer eines solchen Überstromes die Bimetallfeder noch nicht in dem Masse thermisch beeinflusst ist, dass sie aus dem Berührungsbereiche der den Ankerkonus überragenden Spannfeder 57 gelangen würde, so dass der von der Magnetspule angezogene Ankerkonus 13'bzw. die mit demselben verbundene Spannfeder 57 von dem Bimetallstreifen bzw. deren Isolierkopf   58   an einer Ausschaltbewegung verhindert ist.

   Bei der nach Beendigung des Einschaltvorganges eintretenden normalen Stromstärke bzw. unter der anhaltenden thermischen Einwirkung des normalen Betriebsstromes auf die Bimetallfeder dehnt sich nun dieselbe aus, deren freies Ende mit dem Isolierkopf 53 gelangt aus dem Wirkungsbereiche der Spannfeder 57 des Ankers, so dass nunmehr bei einer während des Betriebes auftretenden und den Nennstrom überschreitenden Stromstärke (oder bei einem Kurzschluss) die Bewegung des Ankers samt seiner auf demselben aufliegenden Spannfeder an der gestreckten Bimetallfeder vorbei gegen die Magnetspule bzw. den Auslösebolzen 6 ungehindert erfolgen kann und hiedurch die Auslösung der Kniehebelanordnung des   Überstromschalters   durch den Auslösehebel 9'bewerkstelligt wird. 



   Auch bei einer möglicherweise während des Einschaltvorganges plötzlich auftretenden und den Nennstrom über das Acht-bis Zehnfache übersteigenden Stromstärke wird gleichfalls die in diesem Momente noch nicht in vollem Masse thermisch beeinflusste, d. h. noch nicht ausgedehnte Bimetallfeder auf die 

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Spannfeder des Ankerkonus sperrend einwirken, wobei jedoch zufolge der von der   Maghetspule aus-   geübten grossen Anzugskraft der Ankerkonus von seiner durch die Bimetallfeder an einer Bewegung behinderten Spannfeder unter Überwindung der seitens derselben entgegenwirkenden Spannkraft abge-   hoben wird und der Anker für sich allein gegen die Magnetspule bzw. gegen den Auslösestift derselben schwingt und durch den Auslösehebel 9'den Lberstromschalter zur Auslösung bringt.

   Beim Nachlassen   der Überstromstärke schwingt in allen Fällen eines Überstromes bzw. eines Kurzschlusses der Anker mit der Spannfeder wieder in seine Ruhelage (gegebenenfalls unter der Einwirkung einer Feder) zurück und wird in derselben durch einen Anschlag 14 erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Überstromsehalter, bei dem ein. schwingendes elektromagnetisches Auslöseorgan (Anker), auf dem eine abhebbare Spannfeder befestigt ist, mit einer thermisch beeinflussten Bimetallfeder vermittels der Spannfeder im Sinn einer thermischen Verzögerung zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das schwingende Auslöseorgan (Anker) an seinem Ende, dem Magneteisenkern angepasst, als Hohlkonus ausgebildet ist, um eine'grössere Aufnahmefähigkeit der von der Magnetspule ausgehenden Kraftlinien und somit eine erhöhte Wirkung des Ankers herbeizuführen. EMI2.1
AT140049D 1932-05-27 1932-05-27 Selbsttätiger Überstromschalter. AT140049B (de)

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