AT139931B - Vorschubrost. - Google Patents

Vorschubrost.

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AT139931B
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Seyboth Feuerung G M B H
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorschubrost. 



   Infolge der Vergrösserung der   Rostfläehe,   zu welcher die wachsende Leistung der Kesselanlagen zwingt, hat sich das   Bestreben herausgestellt, möglichst   breite Roste ohne Unterteilung durch Mittelmauern auszuführen, Bei diesen breiten Rosten zeigt sich der Nachteil, dass der Brennstoff in der Breitenrichtung des Rostes nicht gleichmässig abbrennt, es bilden sich zum Teil   Brennstoffanhäufungen   auf dem Rost, zum Teil Leerstellen. Man hat versucht, diesem Übelstande dadurch abzuhelfen, dass man dem Schichtregler besondere Formen gab oder den Schichtregler unterteilte,   um   so eine gleichmässige Rostdeckung zu erreichen.

   Mit diesen Hilfsmitteln lässt sich jedoch der beabsichtigte Zweck nicht erreichen, selbst wenn man sogenannte Strahlungsschirme bzw.   Gasrückführgewölbe   anordnet, welche den Brennstoff schneller und gleichmässiger zum Zünden bringen sollen. Die Strahlungsschirme bzw.   Gasrüekführ-   gewölbe werden stets starr angeordnet und können ihren Zweck höchstens für eine ganz bestimmte Brennstoffsorte erfüllen. 



   Nach der Erfindung wird eine gleichmässige Rostbedeckung in der Breitenrichtung dadurch erzielt, 
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 luft in den einzelnen   Rostabsciinitten   für sich geregelt. 



   Die Feuerung kann sowohl in üblicher Weise längs zur Kesselachse als auch mit ihrer   Vorsehub-   richtung quer zur Kesselaehse angeordnet sein, u. zw. gleichgültig, ob es sieh um einen Rost oder zwei symmetrisch gestellte Roste handelt. Der Vorteil der Anordnung quer zur Kesselachse liegt darin, dass bei grosser Rosttiefe, bei welcher die Flammen auf ihrem Weg in die Züge des Kessels eine grosse Rost-   strecke überstreichen,   der Nachschub des Brennstoffes den Verhältnissen gemäss besser angepasst werden kann, was sonst bei Vorschub in der Tiefenrichtung parallel zur Kesselaehse nicht ohne weiteres   möglich   ist.

   Der Antrieb der einzelnen Roststabgruppen kann von einem Schaltgetriebe aus vorgenommen werden, er kann aber auch von einem   hydraulischen Motor oder Luftdruekmotor   aus mit regelbarem Hub erfolgen. 



  Als hydraulischer Motor kann ein   Druckölmotor   dienen. 
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 gestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Feuerung, Fig. 2 einen Grundriss, Fig. 3 und 4 Querschnitte nach den Linien AB bzw. CD der Fig. 1, während die Fig. 5 und 6 Einzelheiten im vergrössertem Massstabe in Stirn-und Seitenansicht veranschaulichen, Fig. 7 zeigt den Querschnitt eines Kessels mit einer Feuerung, die mit ihrer   Vorsehubrichtung   quer zur Längsachse des Kessels liegt, Fig. 8 zeigt schematisch die Anordnung eines Motors zur Bewegung der Roststabgruppen. 
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 aus erfolgt. Der Brennstoff kann also in der   Querrichtung   des Rostes mitgleiehbleibender Geschwindigkeit, aber mit verschiedenem Hub bewegt werden.

   In der Zeichnung ist die Einrichtung für einen Mehrzonenrost dargestellt, sie kann aber auch ohne weiteres für   Einzonenroste   angewendet werden ; in diesem Falle ist nur eine Antriebswelle 3 erforderlieh. 



   Die einzelnen Rostwangen stützen sich auf den Seitenwangen 4,   4'bzw.   auf   den Mittelwangen J,   5' ab. Durch die Anordnung der Mittelwangen geht an   Rostflächen   nichts verloren. Die Mittelwangen können entweder durch Belegstücke oder durch Roststäbe überdeckt werden, oder aber es können schmale wasser- 
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Die Verlängerung der Mittelrostwangen 6,6'bildet den Abschluss für die einzelnen Windkammern in der   Längsrichtung   des Rostes. Es kann also jeder Roststreifen   1, 1', 1" mit unabhängig   voneinander regulierbarem Vorschub arbeiten, die Verbrennungsluft kann dabei ebenfalls unabhängig voneinander zugeführt werden. Wird Unterwind angewendet, so erfolgt die Zufuhrung desselben durch die Kanäle 7. 



  7',   1".   Bei langen in mehrere Zonen unterteilten Rosten können die   Längswindkammern   durch Querstreifen   8,   8', 8"nochmals unterteilt werden, so dass sich sowohl in der   Längs- als auch Breitenrichtung   des Rostes mehrere Luftzuführungskammern ergeben. 



   In Fig. 7 bezeichnet die   Pfeilriehtung j ! J die Längs- (Tiefen)-Richtung   des dem Kessel 16 vorge- 
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 bei dem die Vorschubrichtung der beweglichen Rostelemente nicht in der   Längsrichtung     15.   sondern in der
Querrichtung zum Kessel erfolgt. Der Antrieb und Vorschub des Brennstoffes über dem Rost erfolgt in der gleichen Weise wie bei dem vorher beschriebenen Rost. 



   Gemäss Fig. 8 wird die in Hin-und Herbewegung zu versetzende Wange 19 einer beweglichen Roststabgruppe 20 unter Zwischenschaltung des Lenkers 21 und des Winkelhebels 22 von einem hydraulischen Motor oder Luftdruckmotor 23 aus mit regelbarem Hub hin und her bewegt. Wenn ein hydraulischer Motor verwendet wird, kann z. B. ein   Druckölmotor   verwendet werden, wie er an sich bekannt ist und der daher in Fig. 8 nur schematisch dargestellt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Vorschubrost, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschub des Brennstoffes in der Breitenrichtung des Rostes in, bezüglich der   Hubgrösse   der Roststreifen, unabhängig voneinander einstellbaren Zonen erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorschubrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede in der Breitenrichturg unabhängig von den benachbarten einstellbare Zone in der Vorschubrichtung des Rostes in nach Hubzahl und Hubgrösse unabhängig voneinander einstellbare Teilzonen unterteilt ist.
    3. Vorschubrost nach Anspruch 2 mit mehreren Luftkammern, denen die Luft regelbar zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl in der Vorschub-als auch in der Breitenriehtung des Rostes aufeinanderfolgende Luftkammern vorgesehen sind.
    4. Vorschubrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem oder zwei symmetrisch gestellten Treppenrosten besteht, welche mit ihrer Vorschubrichtung quer zur Längsachse der Feuerung liegen.
    5. Vorschubrost nach Anspruch l, bei dem eine Gruppe beweglicher Rostplatten unter Zwischenschaltung von Übertragungsorganen von einem Kolbenmotor angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet. dass mit Hilfe der Übertragungsorgane die Hubgrössen der in der Breitenrichtung aufeinanderfolgenden Rostzonen eingestellt werden können.
AT139931D 1932-12-22 1932-12-22 Vorschubrost. AT139931B (de)

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AT139931T 1932-12-22

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