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Dunkelkammer. eitmchtung.
Es sind bereits Einrichtungen für Dunkelkammern mit Klapptischen bekannt. Abgesehen davon, dass diese einen bedeutenden Raum einnehmen, ist zum Hochklappen der Klapptische eine ganze Reihe von Handgriffen erforderlich. Ausserdem ist die Frage der Beleuchtung bei diesen Anlagen sehr unvollkommen gelöst, weil die Dunkelkammerlampe von den einzelnen Klapptischen entweder relativ weit entfernt ist und daher unnötig lichtstark sein muss, oder transportabel eingerichtet ist und daher nur auf einem Klapptisch aufgestellt sein kann, so dass die andern ausserordentlich mangelhaft beleuchtet sind.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung, welche alle vorstehenden Nachteile beseitigt und sich durch minimalen Raumbedarf auszeichnet. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass an einem gemeinsamen Brett übereinander durch Lenker verbundene Klappbretter angeordnet sind, die somit durch einen einzigen Handgriff gleichzeitig zusammengeklappt werden können. Die Beleuchtungfrage ist erfindungsgemäss in der Weise gelöst, dass an dem gemeinsamen Brett zwischen den Fächern Lampen angeordnet sind, die durch einen gemeinsamen Schalter der Reihe nach bzw. gleichzeitig bedienbar sind ; diese Lampen können versehiedenfärbig sein. Die Abmessungen der Klappbretter brauchen die der für die Entwicklung verwendeten Gefässe nur um ein Geringes zu übersteigen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. in Fig. 1 schaubildlich in der Arbeitsstellung und in Fig. 2 in einer Seitenansicht ausser Betrieb.
Die Klappbretter, deren Zahl im Ausführungsbeispiel mit vier angenommen ist, sind mit 1, , und 4 bezeichnet und mittels Gelenken 5, 6,7 und 8 bzw. 5', 6', 7'und 8'am gemeinsamen Brett 9 befestigt ; zur Befestigung des letzteren an der Wand 10 sind die Befestigungsschrauben 11, 12, 13 und 14 od. dgl., vorgesehen, so dass für die Montage lediglich das Anziehen dieser vier Schrauben erforderlich ist. Die gesamte Einrichtung wird an der Wand vorteilhaft in Brusthöhe befestigt, so dass die Arbeit stehend erfolgt.
Auf dem obersten Brett 1 wird z. B. entwickelt, auf dem nächsttieferen 2 fixiert, auf dem dritten 3 abgespült ; das untere Brett 4 dient z. B. zur Aufnahme der fertigen Platten oder der erforderlichen Materialien.
Die einzelnen Bretter sind durch Lenker 15 und 15', Ketten od. dgl. gelenkig miteinander verbunden ; das oberste Brett 1 ist mittels je eines durch je ein Gelenk 16 und 16'in zwei Teile 17, 17'und 18, 18' unterteilten Stabes od. dgl. an die Wandplatte 9 gelenkig angeschlossen. Die Teile 17 und 18 sind in der unbenutzten Lage der Einrichtung, wie aus Fig. 2 ersichtlich, zusammengeklappt. Zur Sicherung der hochgeklappten Lage kann eine den Rand 19 eines der Tische festhaltende Sperrklinke 20 mit einer Auslösenase 21 oder eine gleichwertige Vorrichtung am Brett 9 angeordnet sein. An diesem ist ferner die Beleuchtungsanlage angebracht, welche mittels Stecker an das Lichtnetz angeschlossen oder mittels Batterie 22 betrieben werden kann.
Beim Ausführungsbeispiel ist über dem obersten Brett eine Normallampe 23 und eine Rotlampe 24 angeordnet ; weitere Rotlampen 25 oder 26 od. dgl. können über den tieferen Brettern angeordnet sein.
Zur Bedienung der Lampen ist ein gemeinsamer Schalter 27 am Brett 9 angeordnet, um die Lampen der Reihe nach oder gleichzeitig bedienen zu können.
Durch den ganz verschwindend kleinen Raumbedarf der beschriebenen Einrichtung werden selbst Örtlichkeiten als Dunkelkammer verwendbar, welche ohne die erfindungsgemässe Einrichtung hiezu gänzlich ungeeignet sind. Dies gilt insbesondere von dem Raum zwischen zwei lichtdichten Doppeltüren bei genügend grosser Mauerstärke,