AT139252B - Einrichtung zur Erzeugung und zum Empfang elektromagnetischer Schwingungen. - Google Patents
Einrichtung zur Erzeugung und zum Empfang elektromagnetischer Schwingungen.Info
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Description
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Einrichtung zur Erzeugung und zum Empfang elektromagnetischer Schwingungen.
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normale Kreuzung der Gitter-und Kathodenleitungen durch die Überkreuzung der Zuleitungen zum Gitter und der Bremselektrode ersetzt ist. Da die Steuer-und Ausgangsweehselspannung vom Bezugspunkt, d. h. von der Kathode und in gleichem Sinne an der Induktivität abgegriffen werden, ist auch hier der Erfindungsgedanke einer Umkehr des Rückkopplungssinnes und eines negativen Rückkoppel-
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auch durch eine kapazitive Spannungsteilung über die beiden Teilkapazitäten 01 und O2 ersetzt werden, wie es die Fig. 4 andeutet.
Infolge des gekrümmten, einer Sättigungscharakteristik entsprechenden Verlaufs der Bremsstromkennlinie ist die Erfindung auch für Empfangszwecke geeignet. Verlegt man nämlich durch eine entsprechende Bremsvorspannung Ev den Arbeitspunkt auf den unteren oder oberen Knick der Bremscharakteristik, wie sie in der Fig. 1 durch die Punkte A und B bezeichnet sind, so lässt sich neben der
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die Empfangsantenne dabei an die Steuer- oder Ausgangswicklung LI oder L2 der Fig. 2 angekoppelt sein.
Um eine beträchtliche Empfindlichkeitssteigerung zu erhalten, kann die Demodulation des Brems- empfängers"auch durch Aufladung der Bremselektrode analog der bekannten Gitteraufladung des normalen Audions erzielt werden. Hiezu dient die in der Fig. 5 als Beispiel dargestellte Anordnung. Sie unterscheidet sich von den vorhergehenden Schwingschaltungen dadurch, dass die Bremselektrode kein festes Potential erhält, sondern dass sich dasselbe über den hochohmigen Ableitungswiderstand 17 ein- stellen kann, wobei die Wechselspannungen über den Blockkondensator 0'von der statischen Bremsgleichspannung zu trennen sind. Der relativ starke Bremsstrom zb macht eine hohe positive Vorspannung Ev zur Fixierung des Ruhepunktes auf der Bremskennlinie erforderlich.
Die Demodulation überträgt sich dann von der Bremsseite über die Übernahmekurve auf d'e Gitterseite, wo sie in beliebiger Weise, z. B. an dem für die Trägerfrequenz durch den Blockkondensator C'' überbrückten Niederfrequenztransformator T abgenommen werden kann. Die durch die Aufladung der freien Bremselektrode bewirkte automatische Einstellung des Arbeitspunktes kann natürlich auch in den vorher beschriebenen reinen Selbsterregungsschaltungen von Vorteil sein.
Schliesslich kann die Empfindliehkeit des Bremsaudionempfängers auch durch zwischen Kathode und Gitter oder zwischen Gitter und Bremselektrode eingeschaltete Schirmgitter erhöht werden, denen entsprechend positive Potentiale zu erteilen sind.
An dem Erfindungsgedanken einer positiven Anfachung und Entdämpfung durch die Bremsröhre ändert sich natürlich nichts, wenn die Rückkopplung sich-z. B. bei einem Mehrrohrenempfänger mit vor dem Bremgaudion liegenden Verstärkerstufen über mehrere dieser Stufen erstreckt. In allen Fällen muss der Rückkoppelfaktor negativ sein und der Rüekkoppelsinn gegenüber der normalen Röhre umgekehrt werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Einrichtung zur Erzeugung und zum Empfang elektromagnetischer Schwingungen mittels einer Elektronenröhre in Bremsfeldschaltung und ausserhalb des Elektrodensystems befindlichen Kopplungsmitteln zwischen Gitter-und Anodenkreis, gekennzeichnet durch Verwendung von derart ausgebildeten und angeschlossenen Kopplungsmitteln, dass die zwischen Kathode und Anode und zwischen Kathode und Gitter der Röhre auftretenden Wechselspannungen gleichphasig sind.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungen zu Gitter und Kathode bzw. Gitter, Anode und Kathode gegenüber der gewöhnlichen Rückkopplungssehaltung vertauscht sind.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsfeldschaltung als Audion- (mpfänger mit Dämpfungsreduktion dient.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremselektrode durch einen Kondensator (0') blockiert und über einen Hochohmwiderstand (W) abgeleitet ist.5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Elektroden der Brems- feldröhre, vorzugsweise zwischen Gitter und Kathode, ein Schirmgitter angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE139252X | 1932-05-23 |
Publications (1)
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| AT139252B true AT139252B (de) | 1934-11-10 |
Family
ID=5667697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT139252D AT139252B (de) | 1932-05-23 | 1933-05-03 | Einrichtung zur Erzeugung und zum Empfang elektromagnetischer Schwingungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT139252B (de) |
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1933
- 1933-05-03 AT AT139252D patent/AT139252B/de active
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