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Rückmeldebild, insbesondere für Transportanlagen.
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mit einer Verteilungseinriehtung verbunden werden. Es kann durch Verstellen von in der Figur nicht dargestellten Klappen jeder der Behälter auf jedes der Förderbänder B-jB geschaltet werden, von wo aus das Gut über weitere Förderstrecken einerseits zu den Ladeeinrichtungen unmittelbar, anderseits über Reiniger C 1-C 3 zu den Ladeeinrichtungen geleitet werden kann. Vom Behälter A 1 ausgehend, ist ein vorbereiteter Förderweg bis über den Reiniger 01 dargestellt. Die in der Figur hervorgehobenen Teile sind durch die Wechselmarken hervorgehoben, beispielsweise mit Glühlampen beleuchtet.
Man sieht aus der Figur, dass der Weg über das Förderband B 2 über die erste Ableitung bis über 01 vorbereitet ist. Bei einer Darstellung entsprechend der spannungsabhängigen Rückmeldung bei elektrischen Anlagen würde das ganze Symbol des Förderbandes B 2 sowie die ganze Gabel der Ableitung hervorgehoben werden. Da, wie weiter unten beschrieben, die übrigen Förderbänder für andere Förderwege herangezogen werden, würde die ganze Verteilungseinrichtung hervorgehoben erscheinen. Die Verfolgung der einzelnen Wege wäre dadurch sehr erschwert.
Bei der Darstellung nach der zweiten Art, nämlich entsprechend einer stromabhängigen Schaltung, könnte dieser Förderweg überhaupt noch nicht hervorgehoben werden, da eine Strömung erst bestehen kann, wenn auch ein Verbraucher bzw. die Ladeeinrichtung E 1 oder E 2 angeschlossen ist.
Bei der gewählten Signalgebung ist jedoch der bereits vorbereitete Teil des Förderweges deutlich hervorgehoben. Es ist ersichtlich, dass für die endgültige Durchschaltung des Weges noch die Wahl zwischen den Leitungen D 2 und D 3 zu treffen ist.
Vom Behälter. A2 ausgehend, ist ein ähnlich vorbereiteter Förderweg dargestellt, bei welchem jedoch nicht nur die zwischen zwei gewählten Anschlussorganen liegenden Teile hervorgehoben sind, sondern auch die Leitung D 4, die gleichfalls bereits eindeutig zum Forderweg gehören muss.
Bei einem dritten vom Behälter A 3 ausgehenden Weg ist schliesslich die weiter ausgestaltete Art gewählt, bei welcher die noch wählbaren Leitungen D 8 und D 9 gleichfalls hervorgehoben sind. Wird durch Verstellung des entsprechenden Anschlussorgans oder durch die Betätigung eines ihm zugeordneten Bjlfsschalters die Wahl für die Strecke D 8 getroffen, so wird die Strecke E 6 gleichfalls hervorgehoben werden, dagegen die Strecke D 9, die nicht mehr in den Bereich der Wahl fällt und ausserhalb des Förderweges liegt, die Erscheinungsform für nicht in Betrieb befindliche Teile annehmen.
Bei vielen Förderstrecken genügt es für die tatsächliche Förderung nicht, die entsprechenden Anschlussorgane (Klappen od. dgl. ) so zu stellen, dass eine Quelle und ein Verbraucher über diese Strecke verbunden sind, sondern es sind noch zusätzliche Einrichtungen zu betätigen, beispielsweise bei Förder- bändern die zugehörigen Motoren einzuschalten. In diesen Fällen wendet man mit Vorteil zwei Arten der Hervorhebung an, man lässt beispielsweise die durch Stellen der Klappen vorbereiteten Wege im Blinklicht erscheinen, welches bei Einschaltung der erwähnten die Förderung bedingenden Einrichtung in ruhiges Licht übergeht. Bei dem in Fig. 1 vom Behälter A 4 abgehenden Förderweg ist diese Art der
Signalgebung angedeutet.
Der Weg ist von Behälter A 4 über das Förderband B 4, den Aufzug F zur Füllung eines Behälters 6 vorbereitet. Damit keine Stauung des Gutes eintritt, sind die für die Förderung nötigen Maschinen in der Reihenfolge vom Ausgang zum Eingang des Förderweges anzulassen. Das
Symbol des Aufzuges F erscheint im ruhigen Licht, der Aufzug liegt somit entsprechend der beschriebenen Darstellungsweise im vorbereiteten Förderweg, und es ist sein Antriebsmotor schon in Tätigkeit. Das Förderband B 4 dagegen, dessen Symbol blinkend erscheint, liegt wohl auch im vorbereiteten Förderweg, doch ist sein Motor noch nicht angelassen. Demgemäss kann aus dem Behälter A 4 noch kein Gut weggeschafft werden, was auch bei dessen Symbol durch Blinklicht angedeutet werden kann.
Die beschriebene Art der Signalgebung macht es möglich, die Symbole für die Anschlussorgane selbst wegzulassen.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für einen aus drei, Leitungen 1, 2 und 3 gebildeten Knoten einer Verteilungsanlage dargestellt, u. zw. eine Schaltung, bei der nur die zwischen zwei bereits gewählten Anschlussorganen liegenden Streckenteile hervorgehoben werden. Im Rückmeldeschaltbild sind für diese Leitungsstücke die Symbole 1 b, 2 b und 3 b vorgesehen, welche als Transparente in einer Tafel ausgebildet sind und durch Glühlampen beleuchtet werden können. Die Leitungen sind durch Ventile 1 a, 2 a, 3 a mit den anschliessenden Teilen, z. B. die Leitung 1 mit dem Behälter 4, zu verbinden. Den Anschlussorganen (Ventilen) sind Hilfsschalter J ! c, 2 e, 3 c zugeordnet.
Die Schalter werden entweder selbsttätig und konform mit den Anschlussorganen bewegt, etwa durch Gestängekupplung oder elektromagnetisch, indem sie auf von Hilfskontakten von den Anschlussorganen gesteuerten Hilfsrelais angeordnet sind, oder aber sie sind als Handschalter ausgebildet, die willkürlich unabhängig von den Anschlussorganen bewegt werden können. Letztgenannte Anordnung kommt in Frage, wenn es sich nicht um eine Rückmeldung, sondern um das Vorzeichnen eines Verbindungsweges handelt, doch kann auch die Anordnung mit selbsttätiger Bewegung der Hilfsschalter durch die Anschlussorgane für das Vorzeichnen benutzt werden, wenn die Förderung des Mediums noch von einer zusätzlichen Bedingung, z. B. vom Arbeiten einer Pumpe, eines Fördermotors od. dgl., abhängig ist.
Zum Vorzeichnen werden dann die Ansehlussorgane selbst verstellt und schliesslich nach vollständiger Vorbereitung des Weges die Pumpe oder der Fördermotor in Tätigkeit gesetzt. Der Schalter 4 C entspricht keinem Anschlussorgan, sondern wird entsprechend dem Zustand leer"oder voll"des Behälters selbsttätig oder als Handsehalter für das
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Vorzeichen verstellt. Sämtliche Kontakte sind in dieser Figur sowie in allen übrigen Figuren in der der Trennstellung der Anschlussorgane entsprechenden Stellung bzw. in der Leerstellung gezeichnet.
Wird bei geschlossenem Schalter 4 c der Schalter 1 c verstellt, so wird das der Verzweigungsstelle entsprechende Element einer (in der Figur stark angezogenen) elektrischen Nachbildungsschaltung angespeist. Bei der normalen"spannungsabhängigen"Schaltung würden von diesem Knotenpunkt die Lampen für alle drei Teilsymbole gemeinsam gesteuert werden, wie dies bei den Lampen 1 m, 2 m, 3 m angedeutet ist. Erfindungsgemäss ist aber für die Steuerung der Lampen 1 b, 2 b, 3 b eine zusätzliche
Beeinflussung über die Hilfsschalter vorgesehen. Durch die Betätigung des Schalters 1 c wird über den Kontakt 1 d ein Stromkreis für die Lampe 1 b vorbereitet, aber noch nicht geschlossen, da hiezu die
Schliessung des Kontaktes 2 e oder 3 e nötig ist.
Wenn durch Betätigung eines der beiden Schalter 2 c oder 3 c ein bestimmter Weg über die Verzweigungsstelle gewählt wurde, wird die Lampe 1 b aufleuchten.
Gleichzeitig wird, da die beschriebene Schaltung in zyklischer Reihenfolge auch bei den Leitungen 2 und 3 angewendet ist (in der Figur gestrichelt bzw. strichpunktiert), die dem gewählten Zweig entsprechende Lampe 2 b oder 3 eingeschaltet.
Beim Beispiele gemäss Fig. 1 ist der Schalter 4 c der Materialquelle, also dem Eingang des Förderweges, zugeordnet. In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, beim Vorzeichnen den Weg vom Endpunkt der Förderung aus aufzubauen. Man wird dann den die Nachbildungsschaltung als ersten anspeisenden Schalter der Verbrauehseinrichtung des Gutes zuordnen, beispielsweise in Abhängigkeit davon verstellen, ob ein Eisenbahnwagen, auf den das Gut verladen werden soll, sieh an der Ladestelle befindet.
Für viele Zwecke erscheint es vorteilhaft, nicht nur den Förderweg im Leuchtschaltbild durch Beleuchtung hervorzuheben, sondern auch die wohl nicht im Förderweg liegenden, aber unmittelbar damit verbundenen Leitungsteile zu kennzeichnen. Zu diesem Zwecke kann die beschriebene Schaltung mit der an sich bekannten spannungsabhängigen"Schaltung vereinigt werden. In Fig. 2 ist die hiezu nötige Ergänzung punktiert eingetragen. Die Lampen 1 m, 2 m und 3 m werden in bekannter Weise gemeinsam in Abhängigkeit vom Spannungszustand des Knotenpunktes der durch die Kontakte 1 h, 2 hund 3 h usw. gebildeten elektrischen Nachbildungssehaltung gesteuert ; sie könnten jedoch auch unmittelbar vom Spannungszustand des betreffenden Elementes, d. i. des Knotenpunktes in der Anlage, z.
B. über einen Druckmesser mit Hilfskontakt abhängig gemacht werden. Für die Lampen 1 m, 2 m, 3 m wird man vorteilhafterweise Lampen geringerer Leuchtkraft oder in einem physiologisch weniger wirksamen Farbton wählen. Die Lampen für die Kennzeichnung des eindeutigen Förderweges (1 b, 2 b usw.) werden beispielsweise weiss, die Lampen für die Kennzeichnung der mit dem Förderweg zusammenhängenden Teile grün gewählt. Die grün leuchtende Lampe ist gegenüber der weissen physiologisch so wenig wirksam, dass an Stellen, an welchen beide Lampen leuchten, das weisse Licht praktisch so erscheinen wird, als ob die grüne Lampe ausgeschaltet wäre.
Bei einem derart ausgeführten Leuchtschaltbild wird ein eindeutig bestimmter Förderweg einen deutlich hervorgehobenen weiss leuchtenden Linienzug bilden, der mit grün leuchtenden Abzweigungen versehen ist. Die nicht mit diesem Förderweg zusammenhängenden Teile erscheinen dunkel oder in anderer Leuchtfarbe. An Stelle von Lampen mit anderer Leuchtkraft oder Leuchtfarbe könnte auch eine Kennzeichnung der mit dem Leitungszug zusammenhängenden Teile mit den gleichen Lampen 1 b, 2 b, 3 b über eine Umschalteinrichtung mit Flackerlicht erfolgen..
In Fig. 3 ist ein Sehaltungsbeispiel dargestellt, für den Fall, dass bei Verzweigungsstellen der durch die Stellung des ersten Abschlussorgans bereits eindeutig vorgegebene Wegteil gleichfalls hervorgehoben werden soll. Als weitere Abänderung gegenüber Fig. 2 ist in diesem Beispiele die elektrische Nachbildungschaltung durch die unmittelbare Erfassung des Betriebszustandes durch einen Druckmesser 5 mit Hilfskontakt 5 c ersetzt. Bei der bekannten"spannungsabhängigen"Schaltung werden die Lampen 1 b, 2 b, 3 b gemeinsam unmittelbar von diesem Kontakt gesteuert. Die zusätzliche Beeinflussung nach der Erfindung besteht darin, dass für die Einschaltung jeder Lampe die Schliessung eines konform mit dem Anschlussorgan bewegten Hilfskontaktes 1 c, 2 c bzw. 3 c nötig ist.
Wird das Ventil a geöffnet, so schliesst der Schalter 1 c. War die Leitung von dem Ventil a unter Druck, so wird auch der Druckmesser 5 ansprechen,
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erst nach erfolgter Wahl der Strecke durch Betätigung der Ventile 2 a bzw. 3 a auf. Insbesondere bei Verteilungsanlagen für Güter, die nicht an Verzweigungsstellen geteilt werden sollen oder können, ergibt sich eine vorteilhafte Art der Signalgebung dann, wenn man jene Wege, welche bereits durch die Stellung der Anschlussorgane eindeutig hervorgegangen sind, im Rüekmeldeschaltbild hervorhebt, doch auch jene Stellen (D 8, D 9 in Fig. 1), an welchen noch die Wahl getroffen werden muss, kennzeichnet.
Die Schaltung nach Fig. 4 bezieht sich auf die gleiche Anlage wie Fig. 2, doch werden sämtliche Lampen einer Verzweigungsstelle zum Aufleuchten gebracht, wenn die Verzweigungsstelle von einer Seite angespeist ist, jedoch noch keine Wahl über die Weiterleitung hinter der Verzweigungsstelle getroffen wurde.
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leuchten der Lampen 2 b und 3 b wird bezeichnet, dass an der Verzweigungsstelle noch die Wahlmöglichkeit zwischen den Leitungen 2 und 3 besteht. Wird entsprechend dem Öffnen des Ventils 2 a in Fig. 3 der
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Strom für die Lampe 3 b. Es leuchten dann bloss die Lampen 1 bund 2 b für die Strecke 1 und 2 zur Kennzeichnung, dass die Wahl des Weges über die Verzweigungsstelle bereits erfolgt ist.
Wenn die Verzweigungsstelle nur vom Behälter 4 aus über die Leitungen 1 gespeist werden kann, genügt die mit vollen Linien in Fig. 4 dargestellte Schaltung. Ist jedoch eine wechselseitige Anspeisung von sämtlichen drei Leitungen aus möglich, so muss die beschriebene Schaltung in zyklischer Vertauschung dreimal angewendet werden, was durch die unterbrochenen Linienzüge angedeutet ist.
Zur Veranschaulichung des Bildungsgesetzes für die Schaltung ist in Fig. 5 die Schaltung einer Verzweigungsstelle mit fünf Leitungen 11, 12, 13, 14 und 15 dargestellt. Die Kontakte der den Anschlussorganen zugeordneten Hilfsschalter sind der Übersichtlichkeit halber getrennt gezeichnet ; es werden aber beispielsweise die Kontakte 12 h, 12 n, 12 o und 12 p in Zuordnung zum Ventil gleichzeitig bewegt. Der links gezeichnete Teil entspricht der über die Kontakte der Schalter 11 h15 h geführten elektrisehen Nachbildungsschaltung.
Von dem der Verzweigungsstelle entsprechenden Punkt der Nachbildungschaltung wird über einen Kontakt 11 k die der Leitung 11 entsprechende Lampe 11 b angespeist. Falls bloss der zur Leitung 11 gehörige Schalter angeschlossen ist, müssen zur Kennzeichnung der Wahlmöglichkeit auch die Lampen für die übrigen Teilstrecken 12 b-15 b leuchten.
Da diese Lampen nach getroffener Wahl verlöschen sollen, soweit die zugehörigen Leitungen nicht am gewählten Transportweg beteiligt sind, ist der Stromkreis für jede Lampe über Öffnungskontakte auf den den übrigen zu der Verzweigungsstelle gehörigen Anschlussorganen entsprechenden Hilfssehalter derart geführt, dass der Stromkreis unterbrochen wird, wenn ein Hilfsschalter in die der Verbindungsstellung des zugehörigen Anschlussorgans entsprechende Stellung gebracht wird. Bei Anspeisung von der Leitung 11 aus wird z. B. über die Schliesskontakte 11 h und 11 k des zur Leitung 11 gehörigen Hilfsschalters und über Öffnungskontakte 15 n, 14 n und 13 n die Lampe 12 b angespeist.
Wird durch die Betätigung des Hilfssehalters der Leitung 14 der Transportweg über die Verzweigungsstelle dann eindeutig gewählt, so wird durch den Kontakt 14 n die Lampe 12 b abgeschaltet. Derselbe Kontakt schaltet auch die Lampe 13 b ab, während 14 p den Strom für die Lampe 15 b unterbricht. Es werden demnach bloss noch die Lampen 11 und 14, wie es der getroffenen Wahl entspricht, mit Strom versorgt.
Wenn die Anspeisung-von sämtlichen Leitungen erfolgen kann, so ist die im rechten Teil der Fig. 5 gezeichnete Schaltung in zyklischer Reihenfolge für sämtliche Leitungen zu wiederholen. Dadurch ergibt sich eine grosse Anzahl von Kontakten und Verbindungsleitungen für eine Verzweigungsstelle. Durch Anordnung eines für sämtliche Teilstrecken der Verzweigung gemeinsamen Relais lassen sich diese Nachteile vermeiden. Bei der Schaltung nach Fig. 6 erfolgt die Anspeisung der Lampen der unmittelbar an ein Abschlussorgan anschliessenden Leitung wie in den Fig. 3,4 und 5 über Kontakts h und k des zugeordneten Hilfssehalters. Für die Speisung der Lampen zur Kennzeichnung der Wahlmöglichkeit ist jedoch an Stelle der Kontakte n, o, p auf den Hilfsschalter ein einziger Kontakt q angeordnet.
Die Kontakte q sämtlicher Hilfsschalter sind in Reihe geschaltet, und es ist ferner jedem dieser Kontakte ein Widerstand 8 parallelgeschaltet. Von der elektrischen Nachbildungssehaltung ausgehend, ist über die beschriebenen Kontakte und Widerstände ein Stromkreis für das Relais 9 gebildet. Sind alle Hilfs-
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stand noch anzieht. Das Relais schaltet dann mit seinen Kontakten die den einzelnen Leitungsstreeken entsprechenden Signallampen 11 b-15 b ein. Wird ein zweiter Hilfsschalter, beispielsweise 14 h, k, q, in die der Verbindungsstelle entsprechende Stellung gebracht, also die Wahl eines Transportweges getroffen, so wird die Überbrückung für den Widerstand 8 beim Kontakt 14 q aufgehoben, und es sind der Relaisspule 9 zwei Widerstände 8 vorgeschaltet.
Sind die Widerstände und das Relais derart bemessen, dass bei zwei in Reihe liegenden Widerständen das Relais abfällt, so wird damit die Anspeisung der Signallampen über die Relaiskontakte aufgehoben. Es verlöschen'alle Lampen bis auf die den gewählten Strecken entsprechenden Lampen 11 bund 14 b, welche über die Kontakte 11 hund 11 k bzw. 14 h und 14 k weiterhin mit Strom versorgt werden.
Bei den bisherigen Beispielen war jeder Teilstrecke einer Verzweigungsstelle unmittelbar ein Anschlussorgan benachbart, von dem aus unter anderm die Bedingungen für die Beleuchtung abgeleitet wurden. Es kommt jedoch auch vor, dass einzelnen Teilstrecken nicht unmittelbar Anschlussorgane zugeordnet sind. Fig. 7 zeigt eine aus den Teilstrecken 25, 26 und 27 bestehende Sammelleitung, an
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welche die Leitungen 21-24 angeschlossen sind. Diese Leitungen sind mit den Ventilen 21 a-24 a versehen.
Der Teilstrecke 26 ist kein unmittelbares Anschlussorgan zugeordnet, man kann aber die Schaltbedingungen für die Hervorhebung des Teilstreckensymbols 26 b von der Gesamtheit der mittelbar anschliessenden Anschlussorgane (in der einen Richtung 23 a und 24 a, in der andern Richtung 21 a und 22 a) ableiten.
Fig. 8 zeigt die zugehörige Schaltung. Die Schaltung für die Beleuchtung der Symbole 25 6-27 b vor der Wahl erfolgt mittels einer Schaltung gemäss Fig. 6, d. h. mit Hilfe eines Relais 9, das über Widerstände 8 gespeist wird. Die Schaltung nach der Wahl entspricht der der Fig. 2. An Stelle des bei der Teilstrecke 26 fehlenden Anschlussorgans treten die Anschlussorgane der benachbarten Leitungen, u. zw. derart, dass, soweit Schliesskontakte für die Schaltung erforderlich sind, Schliesskontakte an den Hilfsschaltern dieser Anschlussorgane in Parallelschaltung verwendet werden und, soweit Öffnungskontakte erforderlieh sind, eine Reihenschaltung von Öffnungskontakten angewendet wird. Der Stromkreis für die Beleuchtung des Symbols 26 b bei Zuleitung über Leitung 22 ist in Fig. 8 stark herausgezeichnet.
Die Lampe 26 b wird mit Strom versorgt, wenn der Hilfsschalter 22 A, r, k und einer der beiden Hilfsschalter 23 oder 24 h, r, k geschlossen ist.
Es kommt häufig vor, dass einzelne Fördereinrichtungen nur in einer Richtung fördern können.
In diesem Falle muss in der elektrischen Nachbildungssehaltung eine Einrichtung vorgesehen werden, welche die Spannung nur in der der Förderrichtung entsprechenden Richtung weitergibt. Man lässt beispielsweise über ein von der Nachbildungsschaltung einer Strecke gespeistes Relais der Nachbildungsschaltung der folgenden Organe neu anspeisen. Fig. 9 zeigt ein Beispiel. Von den durch Klappen 33 und 34 verschliessbaren Behältern 31 und 32 kann das Gut über ein Förderband 35 nur in der Richtung nach rechts gefördert werden. Oberhalb der Trichter 41, 42 und 43 sind Abstreifeinrichtungen 38, 39, 40 angeordnet, welche, wenn sie umgeklappt werden, das Fördergut in die Trichter abstreifen. Von diesen Trichtern fällt das Gut auf die sich senkrecht zur Bildebene bewegenden Förderbänder 44, 45,46.
Zwecks Einleitung der Förderung genügt es nicht, bloss die Klappen und Abstreifer zu stellen, es müssen vielmehr auch die zu den Förderbändern gehörigen Motoren 36,47, 48, 49 mit den zugehörigen Schaltern 37,50, 51, 52 eingeschaltet werden.
Den einzelnen Elementen der Anlage sind Leuchtsymbole 31 b, 32 b usw. zugeordnet. Dem Förderband 35 entsprechen für seine einzelnen Teilstrecken die Symbole 351 b-355 b.
Zum Vorzeichnen eines Förderweges wird, je nachdem, ob aus dem Behälter 31 oder 32 gefördert werden soll, der Hilfsschalter 33 h oder 34 h verstellt. Dies kann entweder bei unmittelbarer Kupplung mit den Klappen durch Verstellen der Bodenklappen selbst geschehen, oder die Schalter 33 h und 34 h können als Handschalter ausgebildet sein. Zum weiteren Vorzeichen ist einer der Abstreifer 38-40 in die Abstreifstellung zu bringen. Wird beispielsweise der Schalter 34 h eingeschaltet, so wird von einer Stromquelle y die Lampe 32 b gespeist. Gleichzeitig soll die Lampe 352 b aufleuchten, da sie im eindeutig bestimmten Förderweg liegt, die Lampe 351 b dagegen nicht, da das Förderband 35 in dieser Richtung nicht fördern kann. Zur Steuerung der Lampe 352 b wird über den Hilfsschalter 34 h ein Relais 352 8 erregt, das seinerseits die Lampe einschaltet.
Die Lampe wird über Hilfskontakt am Motorschalter 37 von einer Stromquelle x gespeist. Die Stromquelle x gibt intermittierenden Strom, so dass die Lampe blinkt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Förderweg wohl hinsichtlich der Stellung der Klappen vorbereitet, der Motor jedoch noch nicht eingeschaltet ist. Bei Erregung des Relais 352 s werden, solange die Kontakte n der Relais 38 s-40 s noch geschlossen sind, die Relais 353 s-355 s erregt, wodurch die Lampen 353 b-355 b mit intermittierendem Strom gespeist werden. Die entsprechenden Teilstrecken gehören nämlich, so lange die Abstreifer noch nicht eingestellt sind, in den Bereich der WahL Wird der Abstreifer 39 für den Anschluss an den Trichter 42 verstellt, so wird durch seinen Hilfskontakt das Relais 39 s erregt.
Dieses schaltet einerseits die Lampe 45 b für das Förderband 45 in Abhängigkeit vom Motorschalter 51 an die Blinkstromquelle x. Anderseits werden die Relais 354 s und 355 s durch Öffnen des Kontaktes n ausgeschaltet, so dass die Lampen 354 bund 355 b ausgeschaltet werden, da dieser Teil des Förderbandes nicht im gewählten Förderweg liegt. Werden die Motoren 36 und 48 eingeschaltet, so werden die entsprechenden Lampen von den Blinkstromquellen x an die Stromquelle für Dauerstrom y gelegt, und das Blinken geht in ruhiges Licht über.
Bei der beschriebenen Fördereinrichtung sind die einzelnen Abzweige mit einer Rangordnung ausgestattet, d. h. das Gut wird über den ersten Abzweig gefördert, dessen Anschlussorgan in Verbindung steht, gleichgültig, wie die dahinterliegenden Anschlussorgane stehen. Dies wird in der Schaltung dadurch berücksichtigt, dass die Spannung"plus"für die Steuerung des Relais 39 s von einem Offnungskontakt t
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kontakte der Relais 38 s und 39 s geführt.
Sind die Anschlussorgane mit Fernantrieben oder Befehlseinrichtungen ausgestattet, welche mittels Handschaltern von einer Kommandostelle gesteuert werden, so können die für die vorbeschriebenen Schaltungen nötigen Hilfskontakt auf diesen Sehaltern angebracht werden. Vorteilhafterweise gibt man diesen Steuer- oder Befehlschaltern eine Zwischenstellung, in welcher die für das Vorzeichnen nötigen
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Hillskontakte bereits alle Verbindungen und Trennungen herstellen, die für die vorbeschriebenen Schaltungen nötig sind. Dadurch wird es dem Bedienenden möglich, sich vor der tatsächlichen Betätigung des Ansehlussorgans im Rückmeldebild von den eintretenden Folgen zu überzeugen.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Rückmeldebild, insbesondere für Transportanlagen, bei welchem den Symbolen der einzelnen Teilstrecken einer Verzweigungsstelle in der Anlage voneinander unabhängige Weehselmarken zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Wechselmarken in Abhängigkeit von der Stellung der Anschluss- organe (Schalter, Ventile, Klappen u. dgL) derart gesteuert werden, dass jene Symbole hervorgehoben werden, welche Strecken zugeordnet sind, die in einem von einem der Endpunkte (Quelle oder Verbraucher des Förderguts) der Förderung ausgehenden, eindeutig bestimmten Förderweg liegen, auch wenn der Förderweg noch nicht bis zum andern Endpunkt durchgeschaltet ist (Fig. 1, Förderung ab A, und As).