AT138897B - Stromeinführungsdraht für aus Borosilikatglas bestehende Gefäße, insbesondere für elektrische Leuchtröhren mit Metalldampffüllung, welcher aus einer Nickel-Wolfram-Legierung, gegebenenfalls mit Zusatz von Kobalt, besteht. - Google Patents

Stromeinführungsdraht für aus Borosilikatglas bestehende Gefäße, insbesondere für elektrische Leuchtröhren mit Metalldampffüllung, welcher aus einer Nickel-Wolfram-Legierung, gegebenenfalls mit Zusatz von Kobalt, besteht.

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AT138897B
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 EMI1.1 
 röhren mit   Metalldampffiillung,   welcher aus einer Nickel-Wolfram-Legierung, gegebenenfalls mit
Zusatz von Kobalt, besteht. 



   Die Stromeinführungsdrähte für die schwerer als die üblichen   Blei- und Kalkgläser schmelzenden   Borosilikatgläser bestehen meist aus Wolfram oder Molybdän oder aber auch aus Legierungen des Eisens oder Nickels mit Wolfram oder mit Wolfram und Kobalt. 



   Es wurde nun festgestellt, dass für aus Borosilikatglas bestehende Gefässe das Dichthalten des   eingesehmolzenen   Stromzuführungsdrahtes auch bei wechselnden und insbesondere sehr hohen Temperaturen des Gefässes sehr sicher gewährleistet wird, wenn erfindungsgemäss die Drahtlegierung aus 70-85% Wolfram und   30-15% Nickel   besteht. Zweckmässig wird hiebei das Nickel bis zu 5% der gesamten Legierungsmenge durch Kobalt ersetzt. 



   Ein solcher Stromeinführungsdraht ist beispielsweise mit besonderem Vorteil für solehe mit Natrium-, Kadmium-, Magnesium-und Thalliumdämpfen gefüllte elektrische Leuchtröhren geeignet, deren beim Betriebe Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius annehmende Gefässe aus einem einen kleineren Ausdehnungskoeffizienten aufweisenden Borosilikatglas mit weniger als   50%   Kieselsäure und mehr als   30%   Borsäure bei geringem Alkaliengehalt bestehen. 



   Die erfindungsgemäss zur Herstellung des neuen Stromeinführungsdrahtes benutzte Legierung ist leichter als das schon zur Herstellung von Stromeinführungsdrähten für Gläser mit kleinem Ausdehnungskoeffizienten vorgeschlagene Wolfram oder Molybdän ziehbar ; die Stromeinführungsdrähte nach der Erfindung können daher auch leichter mit den üblichen Mitteln der Metallbearbeitungstechnik in jedem gewünschten Durchmesser hergestellt werden. Durch den Kobaltzusatz wird die Haftung im
Glase verbessert, ohne dass die Ziehbarkeit merklich beeinträchtigt wird, wie dies der Fall sein würde, wenn mehr als 5% der Gesamtmenge der Legierung aus Kobalt besteht.

   Gegenüber bekannten Stromeinführungsdrähten aus einer Eisen-Wolfram-Kobalt-Legierung oder   Nickel-Wolfram-Kobalt-Legie-   rung, deren Hauptbestandteil aus Eisen oder Nickel besteht, zeichnen sich die Stromeinführungsdrähte nach der Erfindung durch eine grössere Gleichmässigkeit der Ausdehnung bei höheren Temperaturen aus. Dieser Umstand hat zur Folge, dass beim Einschmelzen der Drähte in das Röhrenglas oder auch beim nachherige Entgasen der fertigen Röhren weit weniger leicht Spannungen oder Sprünge im Glase auftreten können. 

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Claims (1)

  1. Zweckmässige Zusammensetzungen der zur Herstellung des neuen Stromzuführungsdrahtes dienenden Legierungen sind die folgenden : I. 84 Gewichtsteile W 12 Gewichtsteile Ni 4 Gewichtsteile Co II. 74 Gewichtsteile W 22 Gewichtsteile Ni 4 Gewichtsteile Co PATENT-ANSPRUCH : Stromeinführungsdraht für aus Borosilikatglas bestehende Gefässe, insbesondere für elektrische Leuchtröhren mit Metalldampffüllung, welcher aus einer Niekel-Wolfram-Legierung, gegebenenfalls mit Zusatz von Kobalt, besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtlegierung 70-85% Wolfram und 30-15% Nickel enthält, wobei das Nickel zweckmässig bis zu 5% der Legierungsmenge durch Kobalt ersetzt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT138897D 1933-01-06 1933-11-29 Stromeinführungsdraht für aus Borosilikatglas bestehende Gefäße, insbesondere für elektrische Leuchtröhren mit Metalldampffüllung, welcher aus einer Nickel-Wolfram-Legierung, gegebenenfalls mit Zusatz von Kobalt, besteht. AT138897B (de)

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AT138897D AT138897B (de) 1933-01-06 1933-11-29 Stromeinführungsdraht für aus Borosilikatglas bestehende Gefäße, insbesondere für elektrische Leuchtröhren mit Metalldampffüllung, welcher aus einer Nickel-Wolfram-Legierung, gegebenenfalls mit Zusatz von Kobalt, besteht.

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