AT129096B - Schweißdraht vorwiegend geeignet für Schnellschweißung. - Google Patents

Schweißdraht vorwiegend geeignet für Schnellschweißung.

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AT129096B
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Ferdinand Dworzak
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Ferdinand Dworzak
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sehweissdraht vorwiegend geeignet für SehneUsehweissung. 



   Die heute bekannten Schweissdrähte gelangen je nach dem Verwendungszweck oder der auszuführenden Arbeit ohne oder mit verschiedenartigen mit dem Schweissmetall verbundenen Zusätzen z. B. im getauchten oder auch ummantelten Zustand zur Verwendung. Die Zusätze bestehen hiebei meist aus Metalloxyden, welche durch Erdalkali oder organische Substanzen mit dem   Schweissmetall   verbunden werden. 



   Die Menge der Zusätze schwankt nun, so z. B. bei getauchten Elektroden je nach Drahtstärke und Pastenkonsistenz in Volumprozenten gegenüber dem   Schweissmetall   zwischen 20 und   80%.   Um ein anderes Beispiel anzuführen, erhöht sich bei umwickelten Elektroden das Volumen der Zusätze auf etwa   50--150%.   Eine Regel für das Verhältnis zwischen dem Volumen des Schweissmetalles und dem der Zusätze wurde bisher noch niemals aufgestellt, sondern man hat sich innerhalb der angegebenen Grenzen den Bedürfnissen der Praxis so gut als möglich angepasst. 



   Eine systematische Untersuchung hat nun gezeigt, dass gerade das Volumverhältnis des Schweissmetalles zum Zusatzmaterial für die   Schweissbarkeit   von ganz ausserordentlicher Bedeutung ist, wobei natürlich auch gleichzeitig die Zusammensetzung der Zusatzmasse   mitberücksichtigt   werden kann. 



   Von besonderer Wichtigkeit ist dieser Umstand für die neuzeitliche Forderung der   Schweisstechnik   nach grossen   Schweissgeschwindigkeiten   bei sonst normaler   Schweissspannung   und Stromstärke. 



   In dieser Richtung angestellte Versuche haben ergeben, dass eine Änderung des Volumverhältnisses der Zusatzmasse zum Schweissmetalle die   Schweissgeschwindigkeit,   die bisher bei Verwendung von nackten und mit Zusätzen versehenen Elektroden, wie z. B. bei ummantelten oder Seelendrähten etwa 15 m pro Stunde betrug, um mehr als   200% erhöht. Als zweckmässig   hat sich hiebei ergeben, die Zusatzmenge je nach der Zusammensetzung volumsmässig mit etwa zwischen   0'3   und 8% des Volumens des Schweissmetalles zu bemessen. Bei einem höheren Prozentsatz wird die Einhaltung einer erhöhten Schweissgeschwindigkeit bereits wieder erschwert. 



   Es ist selbstverständlich erforderlich, die Zusammensetzung der Zusätze der Legierung der Elektrode anzupassen. Eine allgemein gültige Regel lässt sich jedoch dafür nicht aufstellen ; es muss vor allem beachtet werden, dass der Abschmelzvorgang der Elektrode gleichlaufend mit der an der erfindunggemäss relativ in geringer Menge vorhandenen Masse vor sich geht. 



   Als Beispiel der Erfindung sei angeführt, dass das Verhältnis der zum Beispiel in Form einer Seele untergebrachten Zusätze beim   Verschweissen   einer weichen Eisenlegierung etwa 2-2 Volumprozente des Schweissmetalles betragen soll, wobei z. B. nachstehendes Verhältnis in den Zusätzen vorhanden sein   soll :   
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 25-50% <SEP> Siliziumdioxyd,
<tb> 25-50% <SEP> Natrium <SEP> einer <SEP> Natriumverbindung,
<tb> 3-25% <SEP> Magnesium <SEP> einer <SEP> Magnesiumverbindung,
<tb> 1-9% <SEP> Kalziumoxyd,
<tb> 0-5-8% <SEP> Eisenoxyd.
<tb> 
 



   Mit einem Schweissdraht, der diese Masse in der oben angeführten Menge enthält, werden selbst bei Handschweissung bei 4 und 5 mm Drahtdurchmesser Schweissgeschwindigkeiten bis zu 60 m pro Stunde erreicht. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dieses bestimmte Mengenverhältnis insbesondere durch die Abstimmung der chemischen Zusammensetzung der Verbindungen vollauf den gewünschten Effekt erzielen lässt, der sich durch die Ionisation der Luftstrecke erklärt. Der Schweissvorgang erfährt insbesondere auch dadurch eine Beschleunigung, dass der nach dem Tropfenübergang auftretende Zündgipfel durch die Ionisation (abhängig von der Zusammensetzung des Zusatzes) erniedrigt wird, wodurch die Bildung der Zündung rascher vor sich geht. 



   Durch diese Erkenntnis des Einflusses der Zusatzmengen hat die Schweisstechnik eine ganz wesentliche Bereicherung erfahren, da es dadurch möglich ist, die Schweissgesehwindigkeit um ein Vielfaches gegenüber den mit heute üblichen Elektroden erreichbaren Geschwindigkeiten zu erhöhen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schweissdraht,   vorwiegend geeignet für   Schnellschweissung,   dadurch gekennzeichnet, dass metallische oder nichtmetallische Zusätze in beliebiger Art im Volumsausmasse von   0-3-8%   des   Schweiss-   metalles zugegeben werden.

Claims (1)

  1. 2. Schweissdraht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass folgendes Verhältnis in den Zusätzen vorhanden ist : EMI2.1 <tb> <tb> 25-50% <SEP> Siliziumdioxyd, <tb> 25-50% <SEP> Natrium <SEP> einer <SEP> Natriumverbindung, <tb> 3-25% <SEP> Magnesium <SEP> einer <SEP> Magnesiumverbindung, <tb> 1-9% <SEP> Kalziumoxyd, <tb> 0-5-8% <SEP> Eisenoxyd. <tb>
    3. Schnellschweissdraht nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an Natrium einer Natriumverbindung bis zu einem Drittel durch Kalium einer Kaliumverbindung, der Gehalt an Magnesium einer Magnesiumverbindung zum Teil oder zur Gänze durch Kalziumoxyd und der Gehalt an Silizium in der Kieselsäure zum Teil oder zur Gänze durch Barium oder Strontium einer Barium-oder Strontiumverbindung ersetzt wird, wobei der Gehalt an Eisenoxyd durch andere Metalloxyde ersetzt werden kann.
AT129096D 1930-12-20 1930-12-20 Schweißdraht vorwiegend geeignet für Schnellschweißung. AT129096B (de)

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