AT114854B - Lichtbogenschweißelektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Lichtbogenschweißelektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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AT114854B
AT114854B AT114854DA AT114854B AT 114854 B AT114854 B AT 114854B AT 114854D A AT114854D A AT 114854DA AT 114854 B AT114854 B AT 114854B
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sep
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arc welding
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welding
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Ferdinand Dworzak
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Ferdinand Dworzak
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei   Elektroschweissllngen   zeigt es sich, dass die Elektrode nur unter besten Umständen für die   Schweissarbeit   geeignet ist. Um gute Ergebnisse zu erzielen, ist eine sorgfältige Auswahl unter den in Betracht kommenden Eisensorten zu treffen und selbst dann entspricht das Material nicht immer den gestellten Anforderungen. Um diesem Nachteil abzuhelfen, hat man die   Schweissstähe   mit einer Ummantelung versehen, die einen beruhigenden Einfluss auf den Lichtbogen ausübt und die   SchweissspaJ1nung   vermindert. Derartige Verfahren verteuern jedoch das Material wesentlich und sind in der Herstellung kompliziert. 



   Bei vorliegender Erfindung wird zur Beruhigung des Lichtbogens, zur Erzielung niederer Schweissspannungen und ruhigem Flusse bei grosser Einbrandtiefe, die Elektrode in   bekannter   Weise mit einer oder mehreren Seelen versehen, die durch ihre Einwirkung auf den Lichtbogen einwandfreies Arbeiten ermöglichen und der Schweisse die nötigen Eigenschaften gehen. 



  Solche Elektroden können in allen gewünschten Dimensionen und   Querschnittverhältnissen   zwischen Stab und Seele hergestellt werden, wobei der Seele jede beliebige Zusammensetzung gegeben werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, ein Schweissmaterial zu erzeugen, das allen Anforderungen der modernen   Elektroschweisstcchnik vollkommen   entspricht. 



   Als Seele wurden z. B. folgende Mischungen verwendet, die gute Resultate ergahen : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> 2.3.
<tb> 



  80% <SEP> Ca. <SEP> 0 <SEP> 13% <SEP> Mn <SEP> O2 <SEP> 15% <SEP> Fe <SEP> Si <SEP> Oa
<tb> 10% <SEP> Borax <SEP> 8'6% <SEP> Ca <SEP> 0 <SEP> 50% <SEP> Ca <SEP> 0
<tb> 5% <SEP> Ca <SEP> F2 <SEP> 2% <SEP> Si <SEP> O2 <SEP> 10% <SEP> Si <SEP> O2
<tb> 3% <SEP> Fe <SEP> Si <SEP> 03 <SEP> 10% <SEP> Ca <SEP> F2
<tb> 10% <SEP> Na <SEP> Cl <SEP> Na <SEP> Cl
<tb> 5% <SEP> Chromeisenstein.
<tb> 
 
 EMI1.3 
 Mischungen als Seele verwendet und die Elektrode so jedem Senderzwecke angepasst werden. 



   Die Herstellung solcher Elektroden kann derart erfolgen, dass die Seele schon beim Giessen der beliebig legierten oder unlegierten Schmelze (Manganstähle, rostsichere Stähle, Hart-   metalle u. a. ) in einem Rohr mit entsprechendem lichten Rohrdurchmesser eingebracht wird.   



  Die Füllmasse wird in dem Rohr fest eingestampft und dieses gefüllte Rohr zentral in die Kokille eingesetzt, worauf das   Schweissmetall   beliebiger Legierung herumgegossen wird. Der lichte Rohrdurchmesser wird zum Durchmesser der Kokille in einem dem Endprodukt entsprechenden Verhältnisse gewählt. Die Wandstärke des Rohres wird so bemessen, dass eine Auflösung desselben beim Umgiessen nicht eintreten kann. Der so vorbereitete gegossene Block wird nun auf die   gewünschte   Elektrodenstärke ausgewalzt. Wesentlich für die Herstellung ist, dass die   Schmelztemperatur   der Zusätze höher als die   Walztemperatar   liegt, da ansonsten beim Auswalzen ein Ausquetschen oder Verformen der Seele eintritt. Die Stäbe bzw.

   Drähte können auch derart hergestellt werden, dass ein vorgewalztes Produkt   (Knüppel)   eine oder mehrere Bohrungen erhält, die mit der Füllung versehen und nachher ausgewalzt werden. 



  Für Metalle mit niederem Schmelzpunkt wie Zink, Blei u. a. kommt dieses Verfahren nicht in Betracht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1.   Lichtbogenschweisselektrode   beliebiger Legierung, mit einer Seele im Innern des Stabes, dadurch   gekennzeichnet ;   dass die Seele aus Gemischen von Alkalien, Erdalkalien, Metalloxydverbindungen und geringen Zusätzen wie Kieselsäure, Silikaten, Fluoriden besteht, deren Schmelzpunkt über der Walztemperatur des Schweissmetalles liegt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung einer Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusätze in ein Rohr eingestampft und mit diesem Rohr in eine Kokille eingesetzt werden, worauf das Schweissmetall beliebiger Legierung herumgegossen und der so erhaltene Block zu Draht von gewünschtem Durchmesser verwalzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT114854D 1927-10-12 1927-10-12 Lichtbogenschweißelektrode und Verfahren zu ihrer Herstellung. AT114854B (de)

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