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Wärmeaustauschvorriehtung.
Die Erfindung bezieht sich auf Wärmeaustauschvorrichtungen, bei welchen ein Heizkörper, ein Ventilator und ein Antriebsmotor für den Ventilator zu einer Einheit vereinigt sind, die um eine lotrechte Achse drehbar ist. Vorrichtungen dieser Art hat man bisher in grossen Räumen, z. B. Turnsälen, angewendet, um den warmen Luftstrom verschiedenen Stellen des Raumes zuleiten zu können und die Wärme auf einen begrenzten Teil des Raumes zu konzentrieren.
Gemäss der Erfindung ist an den den Ventilator treibenden Motor ein Getriebe angeschlossen, durch das der Wärmeaustauschvorrichtung eine Schwingungsbewegung erteilt wird. Der warme Luftstrom wird also in ständigem Wechsel verschiedenen Stellen des Raumes zugeführt bzw. die kalte Luft verschiedenen Teilen des Raumes entnommen, so dass der ganze Raum viel rascher gleichmässig erwärmt wird, als wenn die Wirkung des Heizkörpers ständig auf den gleichen Teil des Raumes beschränkt bleibt.
Bei elektrisch betriebenen Tischventilatoren ist es bereits bekannt, den Motor mit einem Getriebe auszurüsten, durch das die Ventilatorachse in Schwingung versetzt wird. Auf den Wärmezustand des Raumes, in welchem der Ventilator arbeitet, bleibt es aber ohne Einfluss, ob die Ventilatoraehse an Ort und Stelle bleibt oder eine Schwingungsbewegung ausführt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine teilweise im Schnitt dargestellte Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, teilweise im Schnitt, Fig. 3 eine Einzelheit der Einrichtung des Heizkörpers, Fig. 4 eine Ausführungsform der Vorrichtung und Fig. 5 eine Einzelheit.
Gemäss den Fig. 1, 2,3 und 5 weist die Vorrichtung einen feststehenden Rahmen 1 auf, der z. B. durch die in den Ansätzen 4 und 5 eingeschraubten Stäbe 2 und 3 abgestützt ist. Innerhalb des Rahmens 1 ist das Heizelement angeordnet, das aus einem oberen Abschlusskopf 6 und einem unteren Abschlusskopf 7 besteht, die durch die Seitenplatten 8 und 9 in Abstand gehalten werden und durch biegsame Wellrohre 11 miteinander verbunden sind. Die Rohre 11 werden durch Platten 13 in Abstand gehalten.
Die Zufuhr von Dampf oder heisser Flüssigkeit zu dem Abschlusskopf 6 erfolgt durch ein Rohr 15, das mittels eines Kugellagers 16 in den Rahmen 1 drehbar gelagert ist und dessen oberes Ende mit einem Krümmer 17 verbunden ist. Der Krümmer ist einerseits flüssigkeitsdicht an ein biegsames Rohr 18 angeschlossen, das zur Zufuhr des Dampfes oder der heissen Flüssigkeit dient. Der untere Abschlusskopf 7 ist an ein Rohr 19 angeschlossen, das mittels des Kugellagers 20 in dem Rahmen 1 drehbar gelagert ist und durch den Krümmer 21 mit dem biegsamen Abflussrohr 22 verbunden ist.
Das Heizelement mit den Abschlussköpfen und den Verbindungsrohren wird von den Rohren 15 und 19 getragen, die in dem Rahmen 1 drehbar gelagert sind, so dass das Heizelement in dem Rahmen gedreht werden kann. Die Rohre 22 und 18 müssen genügend lang und biegsam sein, um die Bewegung in dem gewünschten Ausmass zu gestatten.
Durch das Heizelement wird mittels eines Ventilators 2 Luft durchgeblasen. Der Ventilator sitzt auf der Welle 25 eines Elektromotors 26 und ist in einer kreisrunden Trommel 27 untergebracht, welche durch eine Blechplatte 28 mit den Abschlussköpfen 6 und 7 verbunden ist. Die Platte 28 mit der Trommel 27 deckt den von den Absehlussköpfen 6 und 7 und den Seitenplatten 8 und 9 umschlossenen Raum an der Ventilatorseite ab. Die Menge und Richtung der heissen, aus dem Heizelement austretenden Luft kann durch einstellbare Blenden 29 beeinflusst werden.
An der Seite des unteren Abschlusskpofes 7 ist eine Konsole 30 befestigt, an der der Motor 26 angeschraubt ist. Motor, Ventilator und Heizelement bilden eine in den Lagern 16 und 20 im Rahmen 1
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