AT138240B - Einrichtung zur Verhinderung des Ölaustrittes bei Achslagern von Schienenfahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung des Ölaustrittes bei Achslagern von Schienenfahrzeugen.

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AT138240B
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Friedmann Alex Fa
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  Einrichtung zur Verhinderung des Ölaustrittes bei Achslagern von Schienenfahrzeugen. 



   Bei Achslagern von Schienenfahrzeugen ist es notwendig, die Austrittsstelle der Achse aus dem Lagergehäuse durch eine   Staubschutzeinrichtung   abzudichten, die gewöhnlich in einer Tasche des Gehäuses angeordnet ist und z. B. aus einem zweiteiligen, gerahmten Filz-oder Lederring besteht. Diese Art der Abdichtung genügt gegen das Eindringen von Staub oder Wasser. Gegen das Austreten des Öles aus dem Lagerinnern bietet sie jedoch keinen Schutz, und es müssen noch zusätzliche Mittel angewendet werden, damit, was besonders bei reichlichem Ölumlauf im Lager zu   befürchten   ist, das Öl nicht zur Staubschutzeinrichtung gelangt und über diese ins Freie abtropft. 



   Als solches Mittel hat man bereits Spritzringe an der Achse innen im Lager vor der   Achsaustritts-   stelle angebracht, die das längs der Achse gegen die Staubschutzeinrichtung drängende Öl ins Innere des Gehäuses abspritzen. Ausserdem hat man auch noch schirmartige Vorsprünge an den Lagerinnenwänden vorgesehen, um dem abgespritzten Öl den Zutritt zur   Staubsehutzeinrichtung   zu verwehren. 



  Diese Anordnungen haben den Mangel, dass bei reichlichem Ölumlauf im Lager das gegen die Gehäuseinnenwandungen geschleuderte Öl auf den   Achsteil   reflektiert wird, der zwischen den Spritzringen und der   Staubschutzeinriehtung   liegt, oder auch direkt durch den freien Ringspalt zwischen der Austritts- öffnung im Gehäuse und der Achse auf die   Staubsehutzeinrichtung   gespritzt wird. 



   Die Erfindung besteht nun in einer besonderen Anordnung von Spritzringen in ihrer relativen 
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 neue Anordnung hat noch den besonderen Vorteil, dass sie in axialer Ausdehnung wenig Platz beansprucht, was z. B. bei Stirnlagern wichtig ist, bei welchen aus   Festigkeitsrüeksichten   die Radnabe möglichst nahe an die Tragfläche des Achsstummels herangesetzt werden muss. 



   Erfindungsgemäss wird unmittelbar von der Tasche, in der die   Staubschutzeinriehtung   untergebracht ist, beginnend, die Hohlfläche eines Schirmes mit fallender Neigung gegen das Lagerinnere um die Austrittsöffnung angesetzt und   umsehliesst   eine so nahe als möglich an die Staubsehutzeinrichtung herangerückte Spritzkante der Achse, während vor dem durch den Schirm gedeckten Hohlraum eine oder mehrere weitere Abspritzkanten an der Achse angeordnet sind. 



   Die Wirkungsweise soll an Hand der Zeichnung erläutert werden. Die Fig. 1 stellt einen vertikalen Längsschnitt durch den Teil eines Achslagers dar, der die   Staubschutzeinrichtung   am Achsaustritt enthält. Die Fig. 2 zeigt das in Fig. 1 dargestellte Achslager nach der Linie   A-A   geschnitten. 



   An das Achslagergehäuse   1,   ist an der Austrittsstelle 3 der Achse 2 eine flache Tasche 4 angebaut, in welcher als Staubschutzeinrichtung z. B. ein zweiteiliger, gerahmter Filzring 5 angeordnet ist. Von der Tasche 4, unmittelbar an der Öffnung 3 beginnend, ist der schirmartige Rand 6 mit seiner Hohlfläche geneigt gegen das Lagerinnere angesetzt und umgreift die Spritzkante 7, die so nahe als   möglich   bei der   Staubschutzeinrichtung   an der Achse angebracht ist. Das von dieser Spritzkante abgeschleudert Öl spritzt also nur gegen die   Hohlfläche   des Schirmes 6 und fliesst wegen der durchweg zum Lagerinnern gerichteten Neigung derselben ins Lagergehäuse zurück.

   Weitere Spritzkanten 8 und 9 sind an der Achse im Lagerinnern vor dem vom Schirm 6 gedeckten Hohlraum 10 angebracht und schleudern das aus dem Lagerspalt 11 drängende Öl gegen die Gehäuseinnenwand   12,   von welcher es reflektiert wird. 



   Die gegen die Austrittsöffnung 3 gerichteten Reilexionsstrahlen werden nun zum grössten Teil von der äusseren Fläche des Schirmes 6 aufgefangen, die es zum Ölsammelbehälter so ableitet, dass es unmöglich zur Staubschutzeinriehtung gelangen kann. Die geringen Ölmengen, die in die Nut zwischen 

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 den   Spritzkasten 7   und 8 gelangen, werden zum Teil von der Spritzkante 8 wieder ins Innere des Lagergehäuses abgeschleudert und zum Teil-von der Spritzkante 7 in die Hohlfläche des Schirmes 6, die es wieder gegen das Lagerinnere hin ableitet. 



   Wie man sieht, ist es unmöglich, dass auch bei reichlichem   Olumlauf   im Lager Öl zur Staubschutzeinrichtung gelangen kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Verhinderung des Ölaustrittes bei Achslagern von Schienenfahrzeugen mit an der Austrittsstelle der Achse in einer Tasche des Lagergehäuses angeordneter Staubsehutzeinriehtung, dadurch gekennzeichnet, dass von der Austrittsstelle (3)', unmittelbar an der Tache 4 beginnend, die Hohlfläche eines Schirmes (6) mit fallender Neigung gegen das Lagerinnere angesetzt ist, welche eine nahe der Staubschutzeinrichtung an der Achse angebrachte Spritzkante (7) eng umschliesst, während vor dem Schirm (6) gegen das Lagerinnere eine oder mehrere weitere Abspritzkanten (8 und 9) an der Achse angeordnet sind. EMI2.1
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