<Desc/Clms Page number 1>
DruekluftbremsvorricIttung.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Lösen. Das Innere der Ventileinrichtung 4 ist durch biegsame Membranen in mehrere Kammern geteilt. Die mittlere Kammer 5 steht durch ein Rohr 6 in Verbindung mit dem Hilfsbehälter 2 und über ein
EMI2.1
welches zum Bremszylinder 3 führt. Ein federbelastetes Ventil 25, welches durch Verschiebung der Membran 18 geöffnet werden kann, steuert die Verbindung zwischen der mittleren Kammer 21 und einer Leitung 26, welche zum Steuerbehälter 13 führt..
Die Membranen 18, 19 werden von einer Spindel 27 getragen, welche einen Ventilschieber 28 mit einer Ausnehmung 29 betätigt. Der Sitz des. Ventilschiebers ist mit drei Öffnungen versehen, von denen die Öffnung 30 in die Aussenluft führt, die Öffnung 31 zu einem besonderen Behälter 32 und die Öffnung 33 zur Leitung 11.
Das Steuerventil von üblicher Bauart umfasst ein Regelventil 34 und bewirkt in üblicher Weise die Lieferung von Druckluft und deren Freigabe aus dem Bremszylinder 3.
Während der Fahrt wird gemäss Fig. l der Hilfsbehälter 2 mit Druckluft aus der Hauptleitung
EMI2.2
der Ventileinrichtung 4 und das Rohr 6. Da die mittlere Kammer 21 des Hilfssteuerventils 17 Luft von Hilfsbehälterdruck enthält, welche ihr durch das Rohr 6 zuströmt, nehmen die Membranen 18, 19 und der Ventilschieber 28 des Hilfssteuerventils 17 die in Fig. 1 dargestellte Lage ein. Die untere Kammer 22 steht unter Atmosphärendruck, da der Bremszylinder 3 nach der Aussenluft entlüftet wurde.
Unter diesen Bedingungen strömt Luft von Hilfsbehälterdruck aus der Kammer 21 über das offene Ventil 25 durch die Leitung 26 in den Steuerbehälter 13, während die obere Kammer 10 der Ventileinrichtung 4 über die verengte Öffnung 12 und die Leitung 11 mit Luft von gleichem Druck beliefert wird.
Der besondere Behälter 32 ist in dieser Stellung des Ventilschiebers 28 durch die Ausnehmung 29 und die Öffnungen 31 und 33 in Verbindung mit der Leitung 11, so dass der Hilfsbehälter 2, der Steuerbehälter 13 und der besondere Behälter 32 Luft von normalem, in der Hauptleitung der Vorrichtung herrschendem Druck enthalten.
Wird in üblicher Weise eine Betätigung der Bremsen durch Verringerung des Hauptleitungdruckes bewirkt, so gelangt das Steuerventil und die Ventileinrichtung in die Stellung gemäss Fig. 2. Dadurch strömt Luft aus dem Hilfsbehälter 2 über das offene Ventil 7 und durch die Schieberkammer 9 zum Bremszylinder 3.
Da der Druck im Bremszylinder 3 steigt, wird auch der Druck in der Kammer 22 des Hilfssteuerventils 17 entsprechend steigen, und da der Hilfsbehälterdruck durch die Luftströmung zum Bremszylinder verringert wird, werden sich die Membranen 18, 19 aufwärts in eine mittlere Stellung (zwischen den in Fig. 1 und 2 gezeigten Stellungen) bewegen, so dass sich das Ventil 25 schliessen kann.
Durch Schliessen des Ventils ; 2-5 wird die Verbindung zwischen dem Hilfsbehälter 2 und dem Steuerbehälter 13 unterbrochen. Aber bis das Ventil 25 schliesst, wird diese Verbindung aufrechterhalten, so dass, wenn das Ventil 25 endlich geschlossen wird, der Druck im Steuerbehälter 13 gleich ist dem Druck im Hilfsbehälter verringert durch die Luftströmung zum Bremszylinder und daher geringer ist als der ursprüngliche Steuerbehälterdruck. Das Schliessen des Ventils wird durch die gegeneinander wirkenden Drücke in den Kammern 22 und 21 des Hilfssteuerventils 1'1 bewirkt.
Dies erfolgt dann, wenn zwischen dem Bremszylinder-und Hilfsbehälterdruek ein vorherbestimmtes Verhältnis besteht und hängt daher ab von dem im Bremszylinder 3 durch die Luftzuströmung ans dem Hilfsbehälter 2 erzeugten Druck.
Dieser Bremszylinderdruck hängt ab von der Grösse des Hubes des Bremszylinderkolbens und der im Steuerbehälter 13 erzeugte Druck hängt daher ab von der Grösse dieses Hubes. Weil nun der Druck im Behälter 13 die Ventileinrichtung 4 für abgestuftes Lösen betätigt, bewirkt die Wiederherstellung des Hilfsbehälterdruckes in einem vorherbestimmten Ausmass während des abgestuften Lösens der
EMI2.3
des Brcll1szylinderkolben und deshalb in allen Wagen des Zuges gleichmässig erfolgt.
Am Ende des Bremsvorganges werden die Membranen 18, 19 und der Ventilschieber 28 durch
EMI2.4
und der Aussenluft hergestellt wird, so dass der besondere Behiilter. 32 unter Atmosphiirendruek steht, wenn das abgestufte Lösen der Bremsen beginnt.
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
Öffnungen 31 und 33 die Verbindung zwischen der Steuerkammer 10 und dem besonderen Behälter. 32 herstellt.
Daher wird auch der Druck in der Kammer 10 der Ventileinrichtung für abgestuftes Losen
EMI3.2
durch das Zusammenwirken der Drücke eines Steuerbehälters des Hilfsbehälters (der Hauptleitung) und des Bremszylinders der Vorrichtung gesteuert werden, gekennzeichnet durch ein in der Verbindungs- leitung zwischen Hilfsbehälter und Steuerbehälter angeordnetes Ventil, welches normal die Verbindung zwischen diesen Behältern herstellt und das während des Anziehens der Bremsen jedoch vom Brems- zylinderdruck automatisch nur dann geschlossen wird, wenn der Druck, dem es unterworfen ist, einen vorherbestimmten Wert überschreitet, zum Zwecke, während des Anziehens der Bremsen im Steuerbehälter einen solchen Druck einzustellen,
dass das abgestufte Lösen der Bremsen aller Zugseinheiten
EMI3.3