AT137728B - Räderwechselgetriebe mit Freilaufeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Räderwechselgetriebe mit Freilaufeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

Info

Publication number
AT137728B
AT137728B AT137728DA AT137728B AT 137728 B AT137728 B AT 137728B AT 137728D A AT137728D A AT 137728DA AT 137728 B AT137728 B AT 137728B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shaft
gear
wheel
freewheel device
wheels
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zahnradfabrik Friedrichshafen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zahnradfabrik Friedrichshafen filed Critical Zahnradfabrik Friedrichshafen
Application granted granted Critical
Publication of AT137728B publication Critical patent/AT137728B/de

Links

Landscapes

  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Räderwechselgetriebe   mit   Freilaufeinriehtung,   insbesondere für Kraftfahrzeuge. 



   Die Erfindung betrifft ein   Räderweehselgetriebe   mit Freilaufeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit ständig im Eingriff befindlichen Rädern, wobei ein Rad oder mehrere Räder unabhängig von den sie durchziehenden axial hintereinander angeordneten Wellen für sich im Getriebegehäuse gelagert und innen hohl und genutet sind, um schaltbare, ebenso genutete Kupplungsglieder aufzunehmen. 



   Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass zwischen der treibenden Welle und der Abtriebswelle eine Zwisehenwelle vorgesehen ist, welche für sich selbst ein Sehaltglied bildet, indem sie mit einer der Hauptwellen in ständigem Eingriff steht, aber durch axiale Verschiebung zur unmittelbaren Kupplung zwischen der treibenden Welle und der Abtriebswelle dient, derart, dass nur diese Wellen sich miteinander drehen, die Räder aber sämtlich stillstehen. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Teil der Freilaufeinrichtung, welcher mit der zum Antrieb der Fahrzeugräder dienenden Abtriebswelle vereinigt ist, einen Zahnkranz trägt, mit dem ein entsprechendes Rad der Rücklaufwelle in Eingriff gebracht werden kann, zum Zwecke, bei eingeschaltetem   Rückwärtsgang   die Freilaufeinrichtung zu überbrücken, d. h. bei der Übertragung unbeteiligt zu lassen, so dass die besondere Blockierung des Freilaufs beim   Rückwärtsfahren   unnötig ist. 



   Die erfindungsgemässe Durchbildung bedeutet für ein Getriebe der angegebenen Art eine sehr günstige Lösung insofern, als sich der Gesamtbau und auch die Herstellung der Einzelteile sehr einfach und vor allem auch raumsparend gestalten. 



   Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel ein viergängiges Zahnräderwechselgetriebe mit gleichaehsig hintereinander liegenden Hauptwellen, welche die zu schaltenden bzw. zu kuppelnden Räder durchziehen, und mit einer Nebenwelle, welche die zu den ersterwähnten Rädern passenden Räder festsitzend trägt. 



   Fig. 1 zeigt das Getriebe in einem Längsschnitt in Leerlaufstellung. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie   11-11   der Fig. 1, in der angegebenen Pfeilrichtung gesehen. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie   ICI-ICI   der Fig. 1, in der angegebenen Pfeilrichtung gesehen. 



   1 ist die treibende Welle und 2 die Abtriebswelle. Beide liegen gleichachsig hintereinander angeordnet, und zwischen ihnen befindet sich die Welle   3,   welche in axialer Richtung verschoben werden kann mit Hilfe der Sehaltgabel 37, die an der Schaltstange 38 sitzt. Das linke Ende des Wellenteils 3 trägt die Kupplungszähne 54 und ragt in eine mit der Innenverzahnung 53 versehene Bohrung der Welle 1, während das rechte Ende mit einer Freilaufeinriehtung gekuppelt ist. Der innere Teil 32 der Freilaufeinrichtung sitzt auf dem genuteten Ende der Welle 3 derart, dass die Welle darin axial verschoben werden kann. In der Zeichnung sind die Zähne 54, 53 ausser Eingriff dargestellt. Wenn der Wellenteil 3 nach rechts verschoben wird, so gelangen sie in Eingriff, und damit ist zwischen den Wellen 1 und 2 eine direkte Kupplung erzielt.

   Da die Räder 5,6 und 7 die Wellen lose umgeben, so sind sie bei eingeschaltetem direktem Gang vollständig unbeteiligt. Zum Zwecke der Verbindung des einen oder andern Rades mit der zugehörigen Welle sind die Kupplungsmuffen 20 und 21 vorgesehen. Letztere besitzen Aussenzähne, welche mit den Innenverzahnungen   8,   9 und 10 innerhalb der Räder 5,6 und 7 in Eingriff gebracht werden können. 



   In den Bohrungen der Räder sind   Lamellenkupplungen H,   12, 13, 14 und 15 untergebracht. Diese Kupplungen dienen dazu, jeweils vor der endgültigen Einschaltung der verschiedenen Gesehwindigkeits- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   stufen die Getriebeteile zueinanderin ihren Drehzahlen anzugleichen.   Auf den Schaltwellen sind Stangen 18 vorgesehen, in die federbeeinflusste Riegelbolzen 19 od. dgl. eingreifen. Dadurch wird erreicht, dass beim Schalten zunächst die Lamellenkupplungen zusammengepresst und dann automatisch gelöst werden und darauf die Kupplungsschaltmuffen mit dem jeweils zu kuppelnden Rad in endgültigen Eingriff gelangen. 



   Die Freilaufeinrichtung zwischen dem Wellenteil 3 und der Abtriebswelle 2 besteht aus dem bereits erwähnten inneren Teil 32, der die Keilstufen 33 trägt, den Klemmrollen 34 und dem äusseren Ringteil 31, welcher mit der Abtriebswelle 2 vereinigt ist. Ein Ring 35 dient zur Verhinderung des seitlichen Verschieben der Rollen   34.   



   Der äussere Ringteil 31 der Freilaufeinrichtung besitzt die Zähne 29, mit denen ein Rad 27 der Rüeklaufwelle 28 in Eingriff gebracht werden kann. Die Rücklaufwelle trägt ein zweites Rad 26. Wird die Welle 28 nach rechts verschoben mit Hilfe des Hebels 4 und der Schaltstange 41, so gelangt das Rad 26 in Eingriff mit dem Rad 25 der Nebenwelle 22, und zu gleicher Zeit gelangt das Rad 27 mit dem Rad 29 der Freilaufeinriehtung in Eingriff Damit ist der   Rücklauf   eingeschaltet und dabei die Freilaufeinrichtung überbrückt, d. h. ausser Wirkung gebracht. Eine besondere Blockierung des Freilaufes ist somit nicht erforderlich. 



   Für die Erzielung des ersten Ganges wird die Schaltmuffe 20 nach links verschoben, so dass das Rad 5 mit der Welle   1   gekuppelt ist. Gleichzeitig wird auch die Welle 3 nach links verschoben, so dass sie mit ihrem rechts befindlichen genuteten Endteil in das Zahnrad 7 eindringt und mit diesem gekuppelt wird. Die Kraftübertragung erfolgt somit von Rad 5 auf Rad 23, über die Nebenwelle 22 und die Räder 25 und 7 auf die Zwischenwelle 3 und über die Freilaufeinriehtung auf die Abtriebswelle 2. 



   Will man in den zweiten Gang übergehen, so wird die Muffe 20 nach rechts verschoben und damit das Rad 6 mit der Welle   1   gekuppelt. Gleichzeitig erfolgt die Verschiebung der Muffe 21 in das Rad 7, so dass das Rad 7 mit der Welle 3 gekuppelt ist. Der Übertrieb erfolgt somit von der Welle 1 über die Räder 6 und   24,   Nebenwelle 22 und die Räder 25,7 auf die Zwischenwelle 3 und über die   Freilaufein-   riehtung auf die Abtriebswelle 2. 



   Zur Erzielung des dritten Ganges wird die Muffe 20 nach links in das Rad 5 verschoben und gleichzeitig auch die Muffe 21 nach links in das Rad 6 hinein. Die Zwischenwelle 3 ist dabei durch geringe Rechtsverschiebung vom Rad 7 gelöst. Der Übertrieb erfolgt im dritten Gang von der Welle 1 und mit dem mit ihr gekuppelten Rad 5 über das Rad 23, die Nebenwelle 22, das Rad 24 und das mit der Welle 3 gekuppelte Rad 6 auf die Wellen 3 und 2. 



   Der vierte, d. h. direkte Gang wird, wie bereits   erwähnt,   dadurch erzielt, dass nur die Welle 3 nach rechts verschoben wird, so dass ihre am linken Ende befindlichen Zähne 54 mit dem Kupplungszahnkranz 53 der Welle 1 in Eingriff gelangen. Die Wellen 1 und   z laufen   dann vollständig für sich, und sämtliche Räder des Getriebes stehen still. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Räderwechselgetriebe mit Freilaufeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit ständig im Eingriff befindlichen Rädern, wobei ein Rad oder mehrere Räder unabhängig von den sie durchziehenden, axial hintereinander angeordneten Wellen für sich im Getriebegehäuse gelagert und innen hohl und genutet sind, um schaltbare, ebenso genutete Kupplungsglieder aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der treibenden Welle und der Abtriebswelle eine Zwischenwelle vorgesehen ist, welche für sich selbst ein Schaltglied bildet, indem sie mit einer der Hauptwellen in ständigem Eingriff steht, aber durch axiale Verschiebung zur unmittelbaren Kupplung zwischen der treibenden Welle und der Abtriebswelle dient, derart, dass nur diese Wellen sich miteinander drehen, die Räder aber sämtlich stillstehen.

Claims (1)

  1. 2. Räderwechselgefriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil der Freilaufeinrichtung, welcher mit der zu den anzutreibenden Fahrzeugrädern führenden Abtriebswelle vereinigt ist, einen Zahnkranz trägt, mit welchem ein entsprechendes Rad der Rüeklaufwelle in Eingriff gebracht werden kann, zum Zweck, bei eingeschaltetem Rückwärtsgang die Freilaufeinrichtung zu überbrücken, d. h. bei der Übertragung unbeteiligt zu lassen, so dass die besondere Blockierung der Freilaufeinrichtung beim Rückwärtsfahren unnötig ist.
AT137728D 1932-08-29 1933-08-07 Räderwechselgetriebe mit Freilaufeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. AT137728B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE137728X 1932-08-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT137728B true AT137728B (de) 1934-05-25

Family

ID=5666963

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT137728D AT137728B (de) 1932-08-29 1933-08-07 Räderwechselgetriebe mit Freilaufeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT137728B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3116383C2 (de) Fahrzeuggetriebe
DE3439899A1 (de) Getriebe zum schalten eines fahrzeugs von zwei- auf vierradantrieb
DE3727698C2 (de)
DE2110434C3 (de) Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für Kraftfahrzeuge mit einem Zentralrohrrahmen und insbesondere mit einem Mehrachsantrieb
DE541888C (de) Zweigangwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE4313167C2 (de) Unter Last schaltbares Getriebe
DE2734740C2 (de) Wechselgetriebe für Kraftfahrzeuge
DE4115989A1 (de) Gangschaltgetriebe fuer ein kraftfahrzeug mit doppelkupplung
DE621167C (de) Wechselklauenkupplung, insbesondere fuer Getriebe
AT137728B (de) Räderwechselgetriebe mit Freilaufeinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
AT129386B (de) Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE1082133B (de) Schalt- und Lenkgetriebe, insbesondere fuer Traktoren
DE606269C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit staendig im Eingriff befindlichen Raedern
DE654992C (de) Selbsttaetig sich einstellendes Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1031649B (de) Getriebe, insbesondere fuer Ackerschlepper od. dgl.
DE1153635B (de) Antriebsaggregat in Blockbauweise fuer Kraftfahrzeuge
DE654881C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT208230B (de) Fahrzeugtriebwerk zur Vermittlung des Antriebes, insbesondere für Schlepperfahrzeuge
DE1131107B (de) Hydraulisch-mechanisches Mehrganggetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1053326B (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2620972A1 (de) Mehrgaengiges kraftgeschaltetes bzw. -betaetigtes getriebe mit in staendigem eingriff stehenden zahnraedern
DE1141541B (de) Geschwindigkeitswechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge
DE609441C (de) Schnellganggetriebe mit Freilaufeinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT348876B (de) Wechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge
DE746473C (de) Schaltgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge