AT137250B - Meßinstrument. - Google Patents

Meßinstrument.

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AT137250B
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AT
Austria
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measuring instrument
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Inventor
Otto Ing Plechl
Johann Dr Latzko
Original Assignee
Bbc Ag Oesterr
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Messinstrument. 



   Es sind Anzeigeinstrumente bekannt, auf deren   Anzeigefläche   das Licht-oder Schattenbild eines von einem Objektiv auf die Skalenfläche projizierten Körpers erzeugt wird. Derartige Instrumente bestehen im wesentlichen aus dem Messsystem, welches den sehattenwerfenden Körper (Zeiger) bewegt, aus einer Lichtquelle, aus einem Linsensystem und einer   Skalenfläehe.   Wenn es sich um die Angabe mehrerer Messwerte handelt, hat man bisher derartige Instrumente aneinandergereiht. Diese Anordnung hat als Nachteil den grossen Platzbedarf und ist überdies teuer, da für jeden Messwert sämtliche Bestandteile des Messgerätes vorhanden sein müssen. 



   Erfindungsgemäss werden zur Vermeidung dieser Nachteile mehrere Zeiger im gleichen Lichtkegel vereinigt und auf die gleiche   Skalenfläche   projiziert. Es genügt somit für die Anzeige mehrerer Messwerte eine einzige Lichtquelle, ein gemeinsames Linsensystem und eine gemeinsame Skalenfläehe. 



  Abgesehen von Wirtschaftlichkeit und Platzersparnis ist diese Anordnung mit Vorteil zu verwenden, wenn es sieh um die Angabe mehrerer Messwerte handelt, die zueinander in Beziehung stehen oder miteinander verglichen werden sollen. 



   Die Zeichnung zeigt ein Beispiel, u. zw. in Ausführung als sogenanntes   Schattenpfeilinstrument.   



  Es bedeutet 1 die Achse eines Messinstrumentes mit dem Messsystem 2, z. B. einer Ferraristrommel. 3 ist der den Messwert anzeigende sehattenwerfende Körper, der zwischen dem Objektiv 4 und dem Kondensator   5   einer Projektionseinrichtung spielt. Die Vorderwand 7 des Profilinstrumentes trägt in einem Ausschnitt die Mattscheibe   8,   auf die bei richtiger Anordnung durch die Lichtquelle 6 ein scharfes Schattenbild des Körpers 3 entworfen wird. Je nach der Stellung des Zeigers 3 und somit je nach dem anzeigenden   Messwert   erscheint auf der Mattscheibe ein mehr oder minder langes bandartiges Schattenbild. Für zwei weitere Messgrössen sind die Messsysteme 19 und 20 derart angeordnet, dass sich die Zeiger in der Bewegung nicht gegenseitig hindern.

   Im allgemeinen sollen die Messsysteme mit Drehbewegung so angeordnet werden, dass die Achsen für die Zeigerbewegung in einer Symmetrieebene der Projektionseinrichtung liegen und senkrecht auf der Symmetrieachse der Projektionseinrichtung stehen. Ordnet man die Achsen von zwei oder mehreren Zeigern in einer Geraden an, so entsprechen bei diesen Systemen gleichen Drehwinkeln gleiche Wege des Schattenbildes auf der Anzeigefläche, was für die Eichung von Vorteil ist (System 2 und 19).

   Annähernd derselbe Effekt ist durch eine Anordnung zu erzielen, bei welcher je zwei Achsen symmetrisch in bezug auf die gemeinsame Tangentialebene an die Zylinderflächen liegen, in welcher sich die Zeiger bewegen (System 19 und   20),   oder, falls die beiden Zylinderflächen keine gemeinsame Tangentialebene haben, die Achsen symmetrisch zur Mittelebene der beiden parallelen Tangentialebenen an die Zylinderflächen liegen. Auch in diesem Falle entsprechen gleichen Drehwinkeln annähernd gleiche Wege der Schattenbilder. Beide Anordnungen (Achsen in einer Ebene und Symmetrie hinsichtlich einer bestimmten Ebene) können miteinander vereinigt werden, wie dies die Zeichnung zeigt. 



   Das Objektiv bildet Zeiger, deren Bahnen in bezug auf das Objektiv konkav sind, schärfer ab. 



  Vorteilhafterweise ordnet man daher jene Zeiger, bei welchen die Art der Bahn eine schärfere Abbildung erschwert, in der Mitte des Lichtkegels an, so dass die   Unschärfe   nicht noch durch die   Randungsschärfe   des Objektivs weiter vergrössert wird. Dadurch lässt sich eine genügende Schärfe des gesamten Bildes erzielen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Besondere Bedeutung gewinnen die vorne angegebenen Symmetriebildungen, wenn es sieh darum handelt, ein   Mehrfachmessgerät   zu bauen, bei welchem die Messwerte der einzelnen Systeme miteinander verglichen werden sollen. Nur wenn gleichen Drehwinkeln gleiche Wege der Schattenbilder entsprechen, ist es möglich, mehrere Messsysteme in ihrer Charakteristik genügend abzugleichen. Der Vergleich der einzelnen Messwerte ist z. B. von Bedeutung, wenn mittels des Instrumentes die Symmetrie oder Un-   symmetrie   eines Mehrleitersystemes (Mehrphasensystem) vor Augen geführt werden soll.

   Wenn etwa die Ströme in drei Phasen einer Drehstromleitung gemessen werden sollen, sind die Instrumente derart abzugleichen, dass gleiche Pfeillängen bei den drei Systemen mit praktisch genügender Genauigkeit 
 EMI2.1 
 sondern es kann auch, wenn drei Messgrössen in einem funktionellen Zusammenhang stehen, aus dem Verhältnis zweier Grössen auf die dritte geschlossen werden. 



   Bei einem derartigen Mehrfachinstrument müssen nicht alle Zeiger zur Anzeige von Messwerten dienen, sondern es können auch ein oder mehrere Zeiger als Sollwertanzeiger verwendet werden, welche willkürlich entweder unmittelbar oder mittels   Fernübertragung   von einer Kommandostelle aus verstellt werden können. Der Beobachter des Instrumentes hat dann die Aufgabe, die   Messgrösse   dem   befohlenen   Sollwert möglichst anzupassen. Ferner ist es möglich, einen oder mehrere Zeiger als Schleppzeiger auszubilden, welche von andern Zeigern in einer Richtung mitgenommen werden können und so erreichte grösste oder kleinste Werte anzeigen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Messinstrument, bei welchem auf einer   Anzeigefläche   zwei oder mehrere von Messsystemen bewegte Körper (Zeiger) Licht-oder Schattenbilder erzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die schattenwerfenden Zeiger im gleichen Projektionskegel derart angeordnet sind, dass ihre Schattenbilder auf der   Anzeigefläche (Skalenfläche)   parallele Bewegungsrichtung haben.

Claims (1)

  1. 2. Messinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen für die Drehbewegung der Zeiger in einer Symmetrieebene der Projektionseinrichtung liegen und senkrecht auf der Symmetrieachse der Projektionseinrichtung stehen.
    3. Messinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen von mehreren Zeigern in einer Geraden liegen.
    4. Messinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Zeiger paarweise symmetrisch zur gemeinsamen Tangentialebene an die Zylinderflächen, in welchen die Zeigerbewegung stattfindet bzw. symmetrisch zur Mittelebene der parallelen Tangentialebenen an die Zylinder- flächen angeordnet sind.
    5. Messinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messsysteme zur Bewegung der schattenwerfenden Körper Messgrössen, welche verglichen werden sollen, zugeordnet und derart EMI2.2 6. Messinstrument nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Messsysteme den Strömen oder Spannungen eines Mehrleiter-oder Mehrphasensystemes zugeordnet und so abgeglichen sind, dass gleiche Pfeillängen bei den verschiedenen Systemen mit praktisch genügender Genauigkeit gleichen Messwerten entsprechen.
    7. Messinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der schattenwerfenden Körper (Zeiger) durch Messsysteme bewegt wird, während die übrigen zur Anzeige von Sollwerten dienenden willkürlich unmittelbar oder mittelbar verstellt werden können.
    8. Messinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der schattenwerfenden Zeiger durch Messsysteme bewegt wird, während die übrigen als Schleppzeiger zur Anzeige der auftretenden Grosst-oder Kleinstwerte ausgebildet sind.
AT137250D 1928-11-20 1928-11-20 Meßinstrument. AT137250B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT137250T 1928-11-20

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Publication Number Publication Date
AT137250B true AT137250B (de) 1934-04-25

Family

ID=3639619

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AT137250D AT137250B (de) 1928-11-20 1928-11-20 Meßinstrument.

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