AT137160B - Ruten-Kettenflorgewebe und Einrichtung zu dessen Herstellung. - Google Patents

Ruten-Kettenflorgewebe und Einrichtung zu dessen Herstellung.

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    Ruten-Kettenflorgewebe   und Einriehtung zu dessen Herstellung. 



   Die bekannten, mit verschiedenartigen   Schussfäden     mehrschützig   gewebten Ruten-Kettenflorgewebe haben einen einheitlichen   Oberschuss   und einen einheitlichen Unterschuss. Das Ruten-Kettenflorgewebe gemäss der Erfindung hat hingegen sowohl im Obergewebe als auch im Untergewebe oder nur in einem von beiden verschiedenartige Schüsse, u. zw. Schüsse verschiedener Garnstärke, verschiedenen Materials und verschiedener Spinnart, die in beliebiger Wechselfolge eingetragen sind. Bei der Herstellung eines solchen Gewebes lässt sich die Stellung der Flornoppen so beeinflussen, dass der Charakter und die Qualität der Ware dem Gebrauchszweck sowie den   Wünschen   der Kundschaft angepasst werden kann. 



  So wird es durch diese Ausbildung des Gewebes beispielsweise ermöglicht, nach Wunsch auf eine erhöhte Elastizität oder auf eine erhöhte Quer-bzw. Seitenversteifung hinzuwirken. Ferner lassen sich Gewebe mit ripsartigem Flor und mit dem Charakter eines Axminster-Teppichs herstellen. 



   Bei Teppichen mit   durchgewebtem   Rückenmuster dienen abwechselnd mit andern   Unterschüssen   eingetragene dicke Unterschüsse zur federnden Abstützung und Schonung der Florketten oder zur stärkeren Hervorhebung des Rückenmusters, je nachdem der dicke, weiche Unterschuss als   Pressschuss   zwischen den Noppen oder als   Florschuss   neben einem dünnen Unterschuss verwendet wird. Eine schwerere Qualität ist beim   durchgewebten   Teppich nicht durch Verstärkung der Grundketten zu erreichen, weil bei enger   Rietstellung   die Wollkette durch andauerndes Senken und Heben unter und über die Grundkette zumindest beschädigt würde.

   Die Erfindung gestattet es, durch Einbringen eines dicken Oberschusses neben einem dünnen   Oberschuss   die gewünschte schwere Qualität zu erreichen. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass in dem mit verschiedenartigen Schussfäden 
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 Fäden besteht. Hiedurch wird die eigentliche Teppich-Qualität erhöht, d. h. es wird eine schwerere Qualität mit besserem Griff und eine grössere Haltbarkeit des durch den weichen   Oberschuss elastisch   abgestützten Flors erzielt. 



   Die Erfindung bezieht sich auch auf eine zur Herstellung des Ketten-Florgewebes besonders geeignete Einrichtung. An den hier in Betracht kommenden Rutenwebstühlen sind die bekannten, durch starre Maschinenteile vom Webstuhlantrieb aus betätigten   Schützenwechselmechanismen   wegen des durch das Vorhandensein des Rutenapparates bedingten Platzmangels nicht brauchbar. Ausserdem würde die Anwendung der bekannten Wechselmechanismen gerade bei der Herstellung von Ruten-Kettenflorgeweben entweder eine erhebliche Verminderung der Arbeitsgeschwindigkeit oder das Auftreten harter Stösse zur Folge haben, ein Nachteil, der durch den verwickelten Webevorgang und den grossen Kraftbedarf für den Antrieb der zur Herstellung der betreffenden schweren Gewebe in Betracht kommenden stark gebauten Webmaschinen bedingt ist.

   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass der zur Ausführung des Ketten-Florgewebes gemäss der Erfindung dienende Schützenwechsel ausschliesslich durch Triebfedern bewirkt wird, die in den zwischen ihren Arbeitsphasen liegenden zeit-   liehen     Zwischenräumen durch   den Webstuhlantrieb geschaltet bzw. gespannt werden. 



   In der Zeichnung veranschaulichen die Fig. 1 a-l k die Bindungen verschiedener, entsprechend dem neuen Verfahren hergestellter Teppicharten, Fig. 2 ist eine schematische Endansicht der Weblade und der an ihr angrenzenden Teile eines Rutenwebstuhls. Fig. 3 ist eine der Fig. 2 entsprechende Oberansicht der Weblade und der   Schützenkästen.   Fig. 4 ist eine vergrösserte schematische Endansicht der Weblade und einer zugehörigen Sperrvorrichtung. Fig. 5 ist eine teilweise Oberansicht der Sperrvor- 

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 richtung nach Fig. 4. Fig. 6 ist eine vergrösserte teilweise Oberansicht der Weblade und einer Einrichtung zur Steuerung des den Schlag vom Schläger auf den Schützen übertragenden Pickers. 



   In den Bindungen gemäss den Fig. 1   a-l   k ist jeweils a die Florkette, b die Grund-oder Füllkette, c eine Bindekette, d eine andere Bindekette, e ein   Oberschuss, f ein zweiter Oberschuss, g   ein Unterschuss und   h   ein zweiter Unterschuss. 



   Bei den Bindungen gemäss den Fig. 1   b-l   d ist die Florkette a jeweils unter zwei über der Grundkette b liegende   Schussfäden   e und/ (Oberschüsse) und über die unter der Grundkette b liegenden Schussfäden g bzw. g und h (Unterschüsse) geführt, und es sind bei diesen Bindungen drei Schussfäden durch zwei ein Bindefach bildende Bindekettenfäden   c   und d eingebunden.

   Wenn jedoch je zwei korrespondierende Ober- und Unterschüsse vorhanden sind, liegen, je nachdem die betreffenden vier   Schussfäden   in zwei bzw. in nur einem Bindefach eingebunden sind, ein und drei (Fig. 1 a) oder zwei und zwei (Fig. 1 e) oder drei und ein (Fig. 1 i) bzw. vier Fäden (Fig. l k) in jedem Bindefach. 
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 ein Ketten-Florgewebe mit einem dünnen, harten Oberschuss e und einem dünnen, weichen Oberschuss f und mit einem dünnen, weichen Unterschuss g. Dieses Gewebe ist infolge seiner Bindung besonders elastisch. Fig. 1 c veranschaulicht ein Kettenflorgewebe mit dünnen, harten und dicken, weichen Oberschüssen e   und t   und dünnen, harten und dicken, weichen Unterschüssen g und h.

   Die ungeraden Noppenreihen mit dünnen, harten   Ober-und Unterschüssen   und die geraden Noppenreihen mit dicken, weichen Ober-und Unterschüssen ergeben einen ripsartigen Flor. Durch diese Anordnung der Schüsse erlangt das Gewebe den Charakter eines Axminster-Teppichs. Das Kettenflorgewebe gemäss Fig. 1 d entspricht im allgemeinen dem Gewebe gemäss Fig. 1   e ;   nur ist das Ripsartige noch mehr betont, was dadurch erreicht wird, dass je zwei Noppenreihen abwechselnd dünne und harte   Ober-und Unterschüsse   und dicke und weiche   Ober-und Unterschüsse   aufweisen. 



   Bei der Bindung gemäss Fig. 1f ist die Florkette a jeweils unter einen über der Grundkette b liegenden   Schussfaden/ (Oberschuss)   und unter einen unter der Grundkette b liegenden Schuss g (Unterschuss) und schliesslich über einen zweiten Faden des Oberschusses geführt. 



   Jeweils drei Schussfäden sind durch zwei ein Bindefaeh bildende Bindekettenfäden   c   und d eingebunden. Beim Vorhandensein von je zwei korrespondierenden   Ober-und Unterschüssen   liegen, je nachdem die betreffenden vier   Schussfäden   in zwei bzw. in nur einem Bindefach eingebunden sind, ein 
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 um einen   Füllsehuss,   der aus dickeren Fäden besteht, während es sich bei dem   Florschuss   e um dünnere Fäden handelt. Der Füllschuss f ist zwischen je zwei Noppen eingebracht. Hier wird der Flor durch den weichen, dicken Oberschuss elastisch eingebunden.

   In dieser Weise wird bei durchgewebten Teppichen die Herstellung einer schwereren Qualität ermöglicht, die durch Verstärkung der Grundketten deshalb nicht zu erreichen ist, weil wegen der engen Rietstellung die Wollkette bei ihrer andauernden Hebung und Senkung über und unter die Grundkette zumindest beschädigt werden würde. 



   Bei den Bindungen gemäss den Fig. 1 g und 1 h ist die Florkette a jeweils unter einen unter der Grundkette b liegenden Schuss g (Unterschuss) und über einen   Oberschussfaden   e und einen zweiten Unterschuss h geführt. Je drei Schussfäden sind durch zwei ein Bindefach bildende Bindekettenfäden   c   und   d   eingebunden. Beim Vorhandensein von je zwei korrespondierenden   Ober-und Unterschüssen   liegen, je nachdem die betreffenden vier Schussfäden in zwei bzw. in nur einem Bindefaeh eingebunden sind, ein und drei oder zwei und zwei oder drei und ein bzw. vier Fäden in jedem Bindefach. Bei dem Kettenflorgewebe gemäss Fig. 1 g ist beispielsweise ein dünner, weicher Oberschuss e, ein harter Unterschuss g und 
 EMI2.3 
 ist zwischen je zwei Noppen eingeführt.

   Der Unterschuss h dient hier als Schutzschuss zur federnden Abstützung des als Rückenmuster erscheinenden Teiles der Florkette. Bei dem Kettenflorgewebe gemäss Fig. 1 h ist ein dünner, weicher Oberschuss e, ein dicker, weicher Unterschuss g und ein dünner, harter Unterschuss h vorgesehen. Der dicke, weiche Unterschuss g ist im vorliegenden Fall als Florschuss eingebracht, wodurch ein   stärkeres Hervortreten   des Rückenmusters erzielt wird. 



   Das Gewebe gemäss Fig. 1 i, in dem von vier Schussfäden drei Fäden in dem einen und ein Faden in dem andern von zwei   Bindefächern eingebunden   sind, hat einen harten Oberschuss e und harte, dünne 
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 Bindefach eingebunden sind, hat harte, dünne und dicke, weiche Oberschüsse e   und f und   harte, dünne und dicke, weiche Unterschüsse g und h. 



   Eine Einrichtung, die insbesondere zum Weben des neuen Kettenflorgewebes geeignet ist, ist in ihren Hauptteilen aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen. 



   Gemäss Fig. 2 wird die Weblade 10 des zur Herstellung der Gewebe dienenden Rutenwebstuhls mittels eines Kurbelantriebes 10 a einer schwingenden Bewegung unterworfen. An den beiden Enden 

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 (Fig. 3) einer oberen, tangential zur Schwingungsbahn der Weblade verlaufenden Fläche der Lade sind die Schützenkästen 11 und 12 angeordnet, die in Schlittenführungen quer zur Lade beweglich sind.

   Die Schützenkästen werden unter Vermittlung eines Zwischengelenk 13 durch eine Schubstange 14 verstellt, die einen Nocken   M'trägt   und in entgegengesetzten Richtungen wahlweise durch einen von zwei Schwinghebeln 15 und 16 bewegt wird, die unter der Einwirkung von Zugfedern   17, 18   stehen, von denen die 
 EMI3.1 
 eine der Bindung des zu erzeugenden Gewebes entsprechende, ständig sich drehende Kurvenscheibe 19 erreicht, die den Schwinghebel M abwechselnd freigibt und festhält. Dieser Schwinghebel bewegt die Schubstange 14 durch Anlage an den Nocken   14',   wogegen der andere   Schwinghebel je   mit der Schubstange in zwangläufiger Gelenkverbindung steht. 



   Wenn der Schwinghebel 15 von der Kurvenscheibe freigegeben ist, werden die Schützenkästen durch die Feder 17 gegen einen hinteren Anschlag 10'der Lade gedrückt, wobei der vordere Schützenkasten 11 in die Arbeitsstellung gelangt. Bei der Vorwärtsschwingung der Lade hebt der Nocken 14' den Schwinghebel15 auf die Kurvenfläche   19'der Scheibe 19, wodurch   die stärkere Feder 17 ausgeschaltet wird, so sass die schwächere Feder 18 in Wirkung tritt. Die Feder 18 zieht nun unter Vermittlung 
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 werden die Schützenkästen durch den Nocken 14'festgehalten, so dass am Ende der   Vorwärtssehwingung   der Lade die an ihr vorgesehene Schlittenfläche für die Schützenkästen sich allein bis unter den Rutenapparat 20 bewegt, während der hintere Schützenkasten 12 sich in der Arbeitsstellung befindet.

   Es ist hiebei wesentlich, dass die Schützenkästen sich in der Vorwärtsrichtung weniger weit gegen den Rutenapparat bewegen, als es der Schwingungsbahn der Lade entspricht, da sonst eine Steuerbewegung der   Schützenkästen   wegen des im Wege stehenden Rutenapparates nicht möglich wäre. Ferner ist es wesentlich, dass die Schützenkästen in entgegengesetzten Richtungen federnd an der Weblade in Stellung gehalten werden, so dass bei einer Hemmung, z. B. beim Steckenbleiben eines Schützen zwischen Lade und Schützenkasten, ein Bruch nicht eintreten kann. 



   Fig. 4 und 5 veranschaulichen eine Einrichtung, durch welche die Weblade bei ausbleibendem Einlauf des Schützens in den jeweils in der Arbeitsstellung sich befindenden   Schützenkasten   gesperrt wird. An der Stelze der Weblade ist der Drehzapfen 21 einer Sperrklinke gelagert, die sich gegen einen federnden Prellbock 22 anzulegen vermag. Von dem Drehzapfen gehen zwei Hebel 23 und 24 aus, die nach rückwärts geführt sind. An den Schützenkästen 11 und 12 sind Zungen 25 und 26 gelagert, die unter Vermittlung von Tasterhebeln 27 und 28 auf die Hebel   23   und 24 einwirken. Bei ausbleibendem Einlauf des Schützens in den jeweils in der Arbeitsstellung sich befindenden Sehützenkasten erfolgt die Sperrung der Lade nur unter Vermittlung derjenigen Fühlervorrichtung, die zu dem in der Arbeits- 
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 kastens nicht in Wirkung tritt. 



   Fig. 6 veranschaulicht die Steuerung des den Schlag des Schlägers auf den Schützen übertragenden Pickers, der gemäss der Erfindung auch den einlaufenden Schützen auffängt. In seiner Arbeitsstellung befindet sich der Picker 29 in einer fest mit der Weblade verbundenen Führung 30. Der Picker wird durch einen Hebel 31 mittels einer Kurvenführung 32 gesteuert ; durch diese Steuerung wird der Picker, nachdem er den Schützen aufgefangen hat, aus dem betreffenden Schützenkasten herausbewegt. Nach dem Kastenwechsel wird der Picker durch die Steuerung gegen den zu schlagenden Schützen gedrückt, so dass beim Schlag kein Zwischenraum zwischen dem Picker und dem   Schützen   besteht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ruten-Kettenflorgewebe mit verschiedenartigen Schussfäden, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl im Obergewebe als auch im Untergewebe oder nur in einem von beiden verschiedenartige Schüsse, u. zw. Schüsse verschiedenen Stoffes, verschiedener Spinnart und verschiedener Garnstärke, in beliebiger   Wechselfolge   angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Ruten-Kettenflorgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der überschuss oder ein Teil der Oberschüsse aus weichen Fäden besteht.
    3. Gewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Ruten-Kettenflorgewebe, bei dem die Florkette (a) jeweils unter einen über der Grundkette (b) liegenden Schussfaden (überschuss t) und unter einen unter der Grundkette (b) liegenden Schuss (Unterschuss g) und schliesslich über einen zweiten Faden des Oberschusses geführt ist und bei dem jeweils drei Schussfäden durch zwei ein Bindefach bildende Bindekettenfäden (c und d) eingebunden sind (beim Vorhandensein von je zwei korrespon- EMI3.4 schuss (g) bzw. die Unterschüsse (g und h) einheitlich oder teilweise und in beliebiger Folge diinner oder stärker oder sonst von anderer Art sind als die überschüsse bzw.
    der überschuss. <Desc/Clms Page number 4>
    4. Gewebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Ruten-Kettenflorgewebe, bei dem die Florkette (a) jeweils unter einen unter der Grundkette (b) liegenden Schuss (Unter- EMI4.1 (beim Vorhandensein von je zwei korrespondierenden Ober- und Unterschüssen liegen, je nachdem die betreffenden vier Schussfäden in zwei bzw. in nur einem Bindefach eingebunden sind, ein und drei oder zwei und zwei oder drei und ein bzw. vier Fäden in jedem Bindefach), die Schüsse in der Weise gewählt werden, dass der Oberschuss (e) bzw. die überschüsse (e und f) einheitlich oder teilweise und in willkürlicher Anordnung dünner oder stärker oder sonst von anderer Art sind, als der Unterschuss (g) bzw.
    die EMI4.2 teilweise und in beliebiger Folge dünner oder stärker oder sonst von anderer Art sind als die Oberschüsse bzw. der Oberschuss.
    5. Einrichtung zum mehrschützigen Weben von Ruten-Kettenflorgeweben, insbesondere zur Herstellung des Gewebes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schützenwechsel ausschliesslich durch Triebfedern (17, 18) bewirkt wird, die in den zwischen ihren Arbeitsphasen liegenden zeitlichen Zwischenräumen durch den Webstuhlantrieb geschaltet bzw. gespannt werden.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schützenkästen in den Arbeitsstellungen gegen den einen oder den ändern mehrerer an der Weblade (10) vorgesehener Anschläge (10' und 10") anliegen.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schützenkästen (11 und 12) durch in verschiedenen Richtungen wirkende Zugfedern (17 und 18) von verschiedener Stärke in der Weise beweglich sind, dass die Wirkung der stärkeren Feder (17) oder der stärkeren Federn zeitweise durch drehbare oder in anderer Weise einer Steuerbewegung unterworfene Widerlager (19) ausgeschaltet wird.
    8. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der wechsel- EMI4.3 Zunge (25 oder 26) und einem Fühlerhebel (27 oder 28) bestehende Fühlervorrichtung angeschlossen ist, die auf an der Weblade festgelagerte Sperrklinkenhebel (23 und 24) wirkt, derart, dass die Lade bei ausbleibendem Einlauf des Schützens in den jeweils in der Arbeitsstellung sich befindenden Schützenkasten, u. zw. nur unter Vermittlung der diesem Schützenkasten zugehörigen Fühlervorrichtung, gesperrt wird. EMI4.4 Schlägers auf den Schützen übertragende Picker (29) auch den einlaufenden Schützen federnd auffängt, worauf der Pieker durch eine Kurvensteuerung od. dgl. aus dem betreffenden Schützenkasten heraus- EMI4.5
AT137160D 1931-05-23 1932-05-20 Ruten-Kettenflorgewebe und Einrichtung zu dessen Herstellung. AT137160B (de)

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