AT137126B - Verfahren zur Herstellung von Reißverschlüssen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Reißverschlüssen.

Info

Publication number
AT137126B
AT137126B AT137126DA AT137126B AT 137126 B AT137126 B AT 137126B AT 137126D A AT137126D A AT 137126DA AT 137126 B AT137126 B AT 137126B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
strip
press
fastening
mold
ribs
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Lightning Fasteners Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lightning Fasteners Ltd filed Critical Lightning Fasteners Ltd
Application granted granted Critical
Publication of AT137126B publication Critical patent/AT137126B/de

Links

Landscapes

  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen   (Sehieberversehlüssen)   jener Art, bei welchen zwei biegsame Streifen mittels zweier Sätze miteinander in Eingriff gebrachter Befestigungsglieder, die mit einem auf beiden Gliedersätzen bewegten Schieber zusammenwirken, in und ausser Eingriff gebracht werden. 



   Bisher wurden die Befestigungsglieder solcher Reissverschlüsse aus Metall erzeugt. Zur Erzielung eines ansehnlichen Äusseren und einer leichten Betätigung des Verschlusses musste man zur Herstellung der Befestigungsglieder nichtrostende Legierungen, z. B. eine Kupfer-Nickel-Legierung, verwenden. Alle diese Legierungen sind teuer und obwohl man erkannt hat, dass der Ersatz der nichtrostenden Legierungen durch niehtmetallische Stoffe zu Ersparnissen und andern Vorteilen führen würde, wurden bisher die technischen Schwierigkeiten eines solchen Ersatzes als unüberwindlich angesehen. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, die Befestigungsglieder aus Kunstharz in der Weise herzustellen, 
 EMI1.1 
 des Stoffstreifens geformt hat. Gemäss diesem Vorschlag wurde das Harz unmittelbar auf den Streifen als fertiges Glied aufgegossen, wobei man entweder einzelne Glieder erzeugt oder eine Reihe solcher Glieder durch einen nachträglich zu entfernenden fortlaufenden Streifen zu einem Satz verbunden hat. Die praktische Durchführung dieses Verfahrens stösst aber auf erhebliche Schwierigkeiten. Die einzelnen Hohlräume der Form sind so klein und ihre Form ist so verworren, dass sie durch Teilchen von Fremdstoffen leicht verstopft werden, und es kommt oft vor, dass das Harz nicht zu allen Teilen der Form gelangt. 



  Auch die Reinigung der Form von dem an ihren Wänden etwa haften gebliebenen Harz ist nicht leicht. Demzufolge ist ein bedeutender Teil der erzeugten Reissverschlüsse   schadhaft,   indem ein oder mehrere Befestigungsglieder unvollständig sind oder aus der Reihe gänzlich fehlen, woraus sich ein wesentlicher Materialverlust ergibt. 



   Die Erfindung hat ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Gegenstande, mittels welchen Reissverschlüsse der oben angegebenen Art aus nichtmetallischen Stoffen, beispielsweise aus Harz, billig und schnell ohne Materialverlust hergestellt werden können. 



   Gemäss der Erfindung wird ein fortlaufender Stab oder ein Satz kleiner gesonderter Stäbe oder Blöcke aus niehtmetallischem, plastischem Material, wie Harz, auf die Kante des Stossstreifens aufgegossen oder aufgeformt, worauf in einem besonderen Verfahrensschritt der Stab oder die Stäbe zu einer Reihe von Befestigungsgliedern gepresst werden. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Ausführung des erfindunggemässen Verfahrens. 



   Fig. 1 ist die schaubildliche Darstellung eines Tragstreifens in der ersten Verfahrensstufe. Fig. 2 zeigt die Presse zur Durchführung des zweiten Verfahrensschrittes in einer schaubildlichen Schnittansicht. Fig. 3 ist eine Draufsicht der Presse, während Fig. 4 ein Schnitt der Presse nach der Linie A-B der Fig. 2 ist. In Fig. 5 ist ein Stück eines fertigen Befestigungsstreifens in Seitenansicht dargestellt, während Fig. 6 ein Stück eines aus der Presse kommenden Befestigungsstreifens in Vorderansicht darstellt. 



   Der Tragstreifen 1 (Fig. 1) wird in eine (nicht dargestellte, einfache zweiteilige Form gebracht) und die berechnete Menge des pulverförmigen oder plastischen Formgutes (diese Menge ist im wesentlichen gleich der für den fertigen Verschluss erforderlichen Menge) wird in den Hohlraum der Form gefüllt. 



  Der Streifen wird derart in der Form untergebracht, dass eine seiner Kanten in den Formhohlraum hinein- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 worauf es geformt wird, so dass es in der Gestalt eines Stabes 2 fest an der Kante des Streifens   1   sitzt. Der Stab wird dann durch   Abkühlung   der Form verfestigt, worauf die Form geöffnet und der fertige 
 EMI2.2 
 streifen angebracht und es ist für die nächste Verfahrensstufe bereit. 



   Die Stufe besteht darin, dass das Gut, falls notwendig, unter Erwärmung in die Form der Befestigungsglieder 15 (Fig. 5 und 6) gestaltet und in den endgültigen festen und glatten Zustand gebracht wird. Dazu wird die in Fig. 2 dargestellte Presse verwendet. An dem   U-förmigen   Körper 3 ist eine feste Backe 6 und eine einstellbare Backe 7 angebracht. Der Streifen   1   wird zwischen diese Backen eingesetzt und diese werden durch ausserhalb der Form angeordnete (nicht dargestellte) Mittel einander genähert, um den Streifen fest in die Form einzuspannen. Das bildsame Material   2   erstreckt sich über den oberen Teil der Backen 6 und 7. Besonders gestaltete Pressbacken 8 und 9 werden gegen das Material 2 gedrückt, um es in die Form der Befestigungsglieder zu quetschen.

   Am oberen Teil der Presse ist ein rahmenförmiger Deckel 4 angeordnet, der durch Schrauben 5 festgehalten wird. Durch die Öffnung des Rahmens kann der Arbeiter beobachten, ob die Streifen sich in der richtigen Lage befinden, bevor die den Streifen festhaltenden und pressenden Backen geschlossen werden. Eine beliebige Anzahl der in Fig. 1 dargestellten Streifen kann vereinigt und in der Richtung der Pfeile a und D in Fig. 3 von der einen Seite zur andern durch die Presse geführt werden. 



   Der unmittelbar über dem Werkstück liegende Teil der   Pressbacken   ist   zickzackförmig   gestaltet, und diese Teile passen genau ineinander, so dass, wenn das Gut einem Druck unterworfen wird, kein Material austreten kann. Die Hohlräume 11 und 12 sind mittels der Rohre 13 und 14 mit einer hydraulischen Presse verbunden. Wenn der hydraulische Pressdruck aufhört, werden die Pressbacken 8 und 9 durch (nicht dargestellte) Federn voneinander entfernt. In Fig. 2 sind die   Pressbacken   geschlossen und in Fig. 3 geöffnet und der Streifen 2 in pressfertigem Zustand dargestellt. Die Presse kann elektrisch oder durch Dampf geheizt werden, und bei gewissen plastichen Materialien kann es zweckmässig sein, eine Wasserkühlung vorzusehen, um innerhalb eines gewissen Zeitraumes viel Arbeit leisten zu können. 



   Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Presse und zeigt die Form   der Pressbacken.   Das Gut wird in einzelne Abschnitte gequetscht, wobei jeder Abschnitt je ein Befestigungsglied 15 bildet. Der fertige Befestigungsstreifen ist in den Fig. 5 und 6 dargestellt, wobei bemerkt werden kann, dass das Gut vom Streifen in 
 EMI2.3 
 Aufreehterhaltung der Biegsamkeit die grösstmögliche Materialmenge mit dem Streifen in Verbindung steht. Demzufolge ist der Befestigungsstreifen fester, als wenn die Glieder 15 mit dem Streifen bloss auf einer Oberfläche   verbunden wären, welche   dem Querschnitt des Baekenteils eines jeden Gliedes entsprechen würde. Wenn der Befestigungsstreifen von der Presse entfernt wird, ist er nicht biegsam, indem eine gewisse Menge Material 17 in das Gewebe zwischen je zwei Befestigungsgliedern eingedrungen ist.

   Die Biegsamkeit kann aber leicht erzielt werden, wenn man den Befestigungsstreifen zwischen einer Reihe von Biegerollen hindurchführt oder wenn man eine Anzahl von Streifen in einer Trommel rollen lässt. Letzteres Verfahren ist vorteilhafter, da die durch den   Materialüberschuss   gebildeten kleinen Grate als Staub oder Flocken entfernt werden. Zur Entfernung des Staubes kann ein Luftstrom durch die Trommel geführt werden. Es sei bemerkt, dass die Rippen und Ausnehmungen der Backenteile der Befestigungsglieder 15 von der einen Seite der Glieder bis zu der andern Seite reichen, so dass unter   gewissen Umständen   die Glieder das Bestreben zeigen, sich seitlich voneinander zu entfernen, wenn der Verschluss geschlossen ist.

   Dieser Nachteil kann dadurch behoben werden, dass die Rippen und Ausnehmungen an den entgegengesetzten Seiten jedes Gliedes in entgegengesetzter Richtung ein wenig 
 EMI2.4 
 werden müssen oder die Befestigungsglieder einer weiteren Gestaltung unterworfen werden, um die Rippen und Nuten so   abzuändern, dass   sie den   üblichen   Vorsprüngen und Ausnehmungen der Metallverschlüsse   ähnlich   sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung   von Reissverschlüssen, dadurch gekennzeichnet,   dass auf die Kante eines Gewebestreifens aus einem bildsamen, nichtmetallischen Material, beispielsweise'Harz, ein fortlaufender Stab oder eine Reihe gesonderter kleiner Stäbe oder Blöcke aufgegossen oder aufgeformt wird, worauf der Stab oder die Stäbe in einer gesonderten Verfahrensstufe in die Form von Befestigunggliedern gepresst werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Verfahrensstufe das EMI2.5 Beeinträchtigung der Biegsamkeit des Streifens eine maximale Materialmenge mit dem Streifen in Be- rührung zu halten.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in der zweiten Verfahrensstufe benutzte Presse so gestaltet ist, dass die Rippen und Nuten an den entgegengesetzten Seiten jedes Befestigungsgliedes in entgegengesetzten Richtungen etwas abgeschrägt sind. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsglieder einem weiteren Formungsvorgang unterworfen werden, um die Rippen und Nuten so abzuändern, dass sie den üblichen Vorsprüngen und Ausnehmungen der Metallverschlüsse ähnlich sind. EMI3.1
AT137126D 1933-04-18 1933-04-18 Verfahren zur Herstellung von Reißverschlüssen. AT137126B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT137126T 1933-04-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT137126B true AT137126B (de) 1934-04-10

Family

ID=3639554

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT137126D AT137126B (de) 1933-04-18 1933-04-18 Verfahren zur Herstellung von Reißverschlüssen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT137126B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2304341A1 (de) Reissverschluss und verfahren zu seiner herstellung
DE3132249C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spritzgießen eines fortlaufenden mäanderförmigen Kuppelgliederstreifens aus Kunststoff für Reißverschlüsse
DE2118012B2 (de) Verdeckter reissverschluss mit oberen anschlaggliedern und verfahren und vorrichtung zur herstellung derselben
AT137126B (de) Verfahren zur Herstellung von Reißverschlüssen.
DE1947345A1 (de) Verfahren zur Herstellung und zum Befestigen von Begrenzungsteilen von Reissverschluessen und Maschine zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE874738C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Reissverschluessen
DE1902611A1 (de) Hochfrequenz-Widerstandsschweissverfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formprodukten
DE2532876A1 (de) Flexibles endloses formensystem
DE10302382A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Elektroden für Bleiakkumulatoren
DE2948617A1 (de) Verfahren zur herstellung von reissverschluss-kuppelgliedern
DE583922C (de) Verfahren zur Herstellung von Reissverschluessen
DE1627667A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Seilrollen,Laufrollen,Riemenscheiben,Kauschen u.dgl.
DE449421C (de) Schieber fuer Schiebeverschluesse und Verfahren zu seiner Herstellung
DE308899C (de)
AT144569B (de) Verfahren zum Kaltziehen von einseitig offenen Großraumbehältern, insbesondere Wannen, aus einem Blechstück in mehreren Ziehstufen und Vorrichtung hiezu.
DE388154C (de) Abdichtfilterdeckel fuer OElpressen
AT112939B (de) Verfahren zur Herstellung von Scharnierverbindungen an Rahmen für Zigarettentaschen u. dgl.
AT147570B (de) Verfahren zur Herstellung von Verschlußstreifen für Reißverschlüsse.
DE667711C (de) Verfahren zum ununterbrochenen Giessen von Verbundmetallstreifen
DE2306721C3 (de) Verfahren zum Herstellen des Leistenkörpers von Fallernadelleisten
AT94128B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Turbinenschaufeln mit Fuß.
AT125389B (de) Verfahren zur Herstellung von Reißverschlüssen.
DE840383C (de) Reissverschluss und Verfahren zu seiner Herstellung
DE813584C (de) Zweiteilige Spritzgiessform
DE608952C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Reissverschlussbaendern durch Aufgiessen der Kupplungsteilchen auf das Tragband