AT136813B - Elektrische Glimmlichtlampe, insbesondere für Reklame- und Signalzwecke. - Google Patents

Elektrische Glimmlichtlampe, insbesondere für Reklame- und Signalzwecke.

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AT136813B
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Sajweli Dobrusskin
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Sajweli Dobrusskin
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine insbesondere für Reklame-und Signalzweeke bestimmte und geeignete elektrische Glimmlichtlampe, deren Glimmschicht bzw. deren Glimmschiehten beim Betrieb der Lampe mit der Stromart und Betriebsspannung, für welche die Lampe bestimmt ist, in regelmässig oder unregelmässig wahrnehmbare, z. B. in kreisende Bewegung versetzt wird. 



   Bei der weiteren Erforschung der   Konstruktions-und   Betriebsbedingungen für die sichere Einleitung und Erhaltung des auch jetzt noch nicht vollständig bezüglich seiner physikalischen Grundlagen erforschten neuen Glimmlampeneffektes ist der Erfindung gemäss festgestellt worden, dass es dabei wesentlich ist, die beiden Elektroden mit möglichst geringem,   gleichmässigem,   z. B. durch eine dünne Glimmerzwischenlage gesicherten Abstand zueinander anzuordnen und mit möglichst nahe zur Mitte verlegten Stromzuführungen zu versehen sowie möglichst auch alle sonstigen Hindernisse, insbesondere für ein ununterbrochenes Kreisen der Glimmschicht um mindestens eine der beiden Elektroden herum, auszuschliessen bzw. zu beseitigen. 



   Einige Ausführungsarten von Glimmlichtlampen, die nach der Erfindung hergestellt sind, veranschaulicht die Zeichnung. Es zeigen : Fig. 1 eine Glimmlichtlampe der neuen Art im Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie   A-B   der Fig. 1, Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht einer Elektrodenausbildung, Fig. 4 und 5 Teilschnitte durch zwei gegenüber Fig. 1 etwas abgeänderte Elektrodengestaltungen. 



   Gemäss Fig. 1 ist das Rohr b im Innern der z. B.   Klarglas- oder auch Buntglasbirne (l,   am unteren Ende mit dieser Birne zusammengeschmolzen und enthält ein Glasröhrchen   c,   durch welches hindurch der Zuleitungsdraht d geführt ist. Dieser   Zuleitungsdraht d   ist mit seinem unteren Ende am Mittelkontakt t der Lampe und mit seinem oberen Ende an einem   Metallstäbchen     d1   angeschlossen, welches in der Kuppe   b1   des Glasrohres b eingeschmolzen ist und an seinem oberen Gewindeende zwischen zwei Gewindescheibehen einstellbar und feststellbar die   glockenförmig   gestaltete Elektrode   m, z.   B. aus Eisen mit polierter oder gegebenenfalls oxydierter Oberfläche oder auch aus hochglanzpoliertem Aluminium od. dgl., trägt.

   



   Der Stromzuleitungsdraht g, dessen eines Ende zum Schraubkontakt   h   der Lampe geführt ist, läuft ausserhalb des Glasröhrehens c durch das Glasrohr b und ist oben und bei fertig montierter Elektroden- 
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 oder angeschweisst. Dabei ermöglicht die Aussparung q (Fig. 3), welche durch das Ausstanzen und Aufwärtsbiegen der Kontaktzunge o1 entstanden ist, das Aufschieben der   Scheiben elektrode 0   auf das Glasrohr b und über dessen Schmelzansatz   b2   hinweg. Die Scheibenelektrode o liegt unter Zwischenschaltung 
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 rohres b unten auf und ist von der Glockenelektrode m durch eine zweckmässig ebenfalls aus Glimmer bestehende Isolierscheibe p, deren Rand die Glockenelektrode m überragt, elektrisch getrennt. 



   Fm das Aufstecken zu ermöglichen, sind die Isolierscheiben   p   sowie   ri,   mit inneren Randaussparungen versehen, welche den Einsehmelzeinsatz b2 des Glasrohres b hindurchlassen. Zur Abdeckung aller dieser inneren Randaussparungen, insbesondere zur Abdeckung des   Elektrodenaussehnittes   q der 

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 Seheibenelektrode o und damit   zur Vermeidung von Störungen   in der gewollten Funktion der Lampe bzw. deren Glimmschicht, werden die Glimmerscheiben    i,) s   bzw. mindestens eine dieser Scheiben derart gegeneinander und gegenüber der Aussparung   q   der Elektrode o verdreht, dass sich ihre inneren Randaussparungen   S1, S2 (Fig.   2) nicht mehr mit der Elektrodenaussparung q decken. 



   Es ist in vielen Fällen zweckmässig bzw. auch zur Erzielung der   gewünschten   Bewegung der Glimmschicht notwendig, der Glimmlichtlampe bzw. mindestens einer ihrer Elektroden einen hohen Widerstand vorzuschalten, wobei dieser Widerstand von einer der Elektrodenzuleitungen im Innern der Lampe gebildet oder, wie in der Zuleitung g bei i angedeutet, in eine dieser Zuleitungen eingeschaltet sein kann. 



   Um den   gewünschten   Effekt der Glimmschichtbewegung beim Betriebe der Lampe zu erzielen bzw. zu sichern, hat sich der geringe und überall gleichmässige Elektrodenabstand, der durch den beschriebenen Elektrodenaufbau erzielt worden ist und eine Dimensionierung der Teile sowie eine solche Druckbemessung der Edelgasfüllung der Glimmlichtlampe in Anpassung an die jeweiligen Betriebsstromverhältnisse bewährt, bei welcher die Glimmschicht, die sich um die Glockenelektrode m herum bildet, etwa nur bis an den äusseren Rand der Glimmerscheibe p zwischen den beiden Elektroden, keinesfalls aber über den Aussenrand der Scheibenelektrode o ragt. 



   Bei der Elektrodenausbildung nach Fig. 4 ist die   Scheibenelektrode 0   mit einem aufwärts gebogenen Rande   02   versehen. 



   Bei der Elektrodenausbildung nach Fig. 5 ist die Glockenelektrode m mit einem kleinen Randflansch   Ki   ausgerüstet, und der Rand   03   der Scheibenelektrode o ist mit einem kleinen Ringraumabstand von dem Rand des Flansches   m,   nach oben um die Glimmerscheibe p   herumgebördelt.   



   Abmessungen und konstruktive Einzelheiten der beschriebenen Anordnungen können im Rahmen der vorliegenden Erfindung geeignet verschieden und von den Darstellungen abweichend sein. 



   So können z. B. auch die Elektroden selbst abweichend gestaltet sein, beispielsweise beide Elektroden können für gewisse Zwecke auch scheibenförmig,   schalenförmig   oder ähnlich ausgebildet werden. 



   Bei geeigneter Dimensionierung od. dgl. können Glimmlichtlampen mit dem nach der Erfindung zu erzielenden Effekt beweglicher Glimmschichten bzw. mindestens einer bewegliehen Glimmsehieht sowohl für   Wechselstrom- als auch für Gleichstrombetrieb   verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Glimmlichtlampe, insbesondere für Reklame-und Signalzwecke, deren Glimmschicht bzw. deren Glimmschichten beim Betrieb der Lampe in wahrnehmbare, regelmässige oder unreelmässige, z. B. in kreisende Bewegung gesetzt wird bzw. gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Elektroden (m, o) mit geringem gleichmässigem, z. B. durch Zwischenschaltung einer Glimmerscheibe (p) gesicherten Abstand voneinander getrennt und mit möglichst nahe zur Mitte verlegten Stromzuführungen (d, g) versehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Glimmlichtlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Elektroden (o) den äusseren Rand der andern Elektrode (in) etwa um die Dicke der beim Betrieb sieh bildenden Glimmschicht überragt.
    3. Elektrische Glimmlichtlampe nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenzuführungen (d, g) isoliert gegeneinander durch ein als Elektrodenträger dienendes Glasrohr (b) hindurchgeführt sind und dass die Zuleitung (g) zu der einen der beiden Elektroden (o) seitlich durch dieses Rohr (b), zweckmässig gasdicht, nach aussen herausgeführt und möglichst nahe am inneren Rande dieser Elektrode (o) angeschlossen ist.
    4. Elektrische Glimmlichtlampe nach Anspruch 1 bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Elektroden (o) mit einer inneren Randaussparung (q) versehen ist.
    5. Elektrische Glimmlichtlampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Bildung der inneren Randaussparung (q) für die eine der beiden Elektroden (o) sich ergebende, zweckmässig aufwärts gebogene Stanzzunge (01) zum Anschluss für den Zuleitungsdraht (g) dient.
    6. Elektrische Glimmlichtlampe nach Anspruch 1 bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekenn- zeichnet, dass etwa vorhandene innere Randaussparungen (q) z. B. an einer der beiden Elektroden (0) EMI2.1 Verdrehen dieser Glimmerscheiben gegeneinander und gegen die Randaussparung (q) der Elektrode zur Abdeckung gebracht werden.
    7. Elektrische Glimmlichtlampe nach Anspruch 1 bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die eine der beiden Elektroden (o) scheibenförmig gestaltet ist und gegebenenfalls mit einem aufgebogenen (02) oder in Höhe des Randes (mu) der andern Elektrode umgebördelten (o,) Rand versehen ist.
    8. Elektrische Glimmlichtlampe nach Anspruch 1 bzw. den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der beiden Elektroden (m) glockenförmig gestaltet ist, und bei der fertig montierten Elektrodenanordnung den Elektrodenanschluss zur andern Elektrodp (0) umschliesst.
AT136813D 1931-12-18 1932-12-16 Elektrische Glimmlichtlampe, insbesondere für Reklame- und Signalzwecke. AT136813B (de)

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