AT136431B - Signallaterne. - Google Patents

Signallaterne.

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AT136431B
AT136431B AT136431DA AT136431B AT 136431 B AT136431 B AT 136431B AT 136431D A AT136431D A AT 136431DA AT 136431 B AT136431 B AT 136431B
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Pintsch Julius Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Durch das D. R. P. Nr.   555949   der gleichen Erfindern ist eine Laterne bekanntgeworden, die mit einer Gasflasche zu einer Einheit verbunden und gegebenenfalls aufziehbar ist und bei der als Betriebsstoff Propan oder propanreiches Gas dient. In der Patentschrift wird   ausführlieh   dargelegt, dass erst durch die Verwendung der genannten Gase der Bau aufziehbarer Signallaternen mit langer Brenndauer praktisch ermöglicht wurde. 



   In dem Patent ist eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens beschrieben worden, die darin bestand, dass die Gasflasche in der Laterne selbst untergebracht wurde. Wenn eine solche Laterne bei aufziehbaren Eisenbahnsignalen verwendet wird, ist die Laterne an einem Schlitten befestigt, der in einer Führung gleitet. Bei   Eisenbahnsignalanlagel1   und   ähnlichen   Vorrichtungen kommt es nun häufig vor, dass an diesem Schlitten nicht nur eine Laterne, sondern zwei oder mehrere   Laternen   befestigt sind. 



  Es ist dann zweckmässig, die aufziehbar Laterne so auszugestalten, dass die zugehörige Gasflasche nicht in der Laterne unmittelbar angeordnet, sondern an dem aufziehbaren Signalschlitten befestigt wird, der als Träger der Laterne dient. Die Laterne oder eine Mehrzahl von Laternen wird mit der am Schlitten befestigten Gasflasche starr zu einer Einheit verbunden, was in einfacher Weise möglich ist, da die ganze Einrichtung durch den Schlitten gehoben und gesenkt wird. Wie bereits in dem oben genannten Patent hervorgehoben ist, ist bei einer solchen Anordnung jede Schlauchleitung oder bewegliche Rohrverbindung vermieden. Die Anordnung ist durch die gleiche Stabilität ausgezeichnet, wie sie bei der beschriebenen   Ausführungsform   hervorgehoben wurde.

   Die Vorteile treten aber noch vielmehr in Erscheinung, da die Anbringung der Gasflasche auf dem Schlitten weitere günstige Wirkungen besitzt. Wenn man die Gasflasche in das Innere der Laterne verlegt, ist man an einen vergleichsweise geringen Rauminhalt gebunden, insbesondere dann, wenn bei niedrigen Signalen eine Beschränkung durch das Normalprofil der Bahn gegeben ist. Das Normalprofil beansprucht in solchen Fällen den Raum dicht unter der Laterne und gestattet die Anbringung einer   grösseren   Gasflasche nicht. Der Aufzugschlitten liegt jedoch in der Ebene senkrecht dazu, in welcher eine   Profilbeschränkung   nicht vorhanden ist. Infolgedessen ist bei Anbringung der Flasche und der Laterne auf dem Aufzugschlitten eine grössere   Ausdehnungsmöglichkeit   vorhanden. 



  Man kann somit in der Ausnutzung des Raumes soweit gehen, als sich mit   der Tragfähigkeit   der Einrichtung und Forderung nach ihrer leichten Bedienbarkeit vereinbaren lässt. 



   Ferner gestattet die vorgeschlagene Anordnung, eine gemeinsame Gasflasche für zwei oder mehrere Laternen einzubauen, die an demselben   Aufzugsehlitten   befestigt sind. Man kann einen gemeinsamen Druckregler anwenden und spart dadurch nicht nur an dem Gewicht der Gasflaschen, sondern auch an Rohrleitungen und Hilfsapparaten, beispielsweise Druckreglern. Dadurch erzielt man eine weitere Ge-   wichtsersparnis,   die wieder der vermehrten Kapazität zugute kommt. Die Laterne kann dadurch mit einer grösseren Menge von Propan oder   propanreichem   Gas   versellen werden, wodurch   ihre Brenndauer eine weitere Erhöhung erfährt. 



   In der Zeichnung ist eine Anordnung wiedergegeben, die ein Eisenbahnvorsignal darstellt, bei welchem auf dem Aufzugschlitten zwei gegeneinander versetzte Laternen angebracht sind. Der Schlitten 2 trägt die Gasflasche   1,   welche durch die Leitungen 5 Über den Druckregler J in starrer Verbindung mit   den Laternen d   steht und dadurch mit denselben zu einer Einheit verbunden ist.   Die ganze Einrichtung     i < t aufziehbar.   Als Betriebsstoff wird Propan verwendet, das sieh in der   Flasche 7 befindet.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Laterne, insbesondere für Signalanlagen, die mit Propan oder einem propanreiehen Gas betrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasflasche unmittelbar an dem aufziehbaren Schlitten befestigt ist, der als Laternenträger dient, und mit den Leuchtkörpern starr verbunden ist.
    2. Laterne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schlitten gleichzeitig der Druckregler montiert ist, von welchem das Gas zu den Brennern geht. EMI2.1
AT136431D 1932-10-19 1932-12-01 Signallaterne. AT136431B (de)

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