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Durch das D. R. P. Nr. 555949 der gleichen Erfindern ist eine Laterne bekanntgeworden, die mit einer Gasflasche zu einer Einheit verbunden und gegebenenfalls aufziehbar ist und bei der als Betriebsstoff Propan oder propanreiches Gas dient. In der Patentschrift wird ausführlieh dargelegt, dass erst durch die Verwendung der genannten Gase der Bau aufziehbarer Signallaternen mit langer Brenndauer praktisch ermöglicht wurde.
In dem Patent ist eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens beschrieben worden, die darin bestand, dass die Gasflasche in der Laterne selbst untergebracht wurde. Wenn eine solche Laterne bei aufziehbaren Eisenbahnsignalen verwendet wird, ist die Laterne an einem Schlitten befestigt, der in einer Führung gleitet. Bei Eisenbahnsignalanlagel1 und ähnlichen Vorrichtungen kommt es nun häufig vor, dass an diesem Schlitten nicht nur eine Laterne, sondern zwei oder mehrere Laternen befestigt sind.
Es ist dann zweckmässig, die aufziehbar Laterne so auszugestalten, dass die zugehörige Gasflasche nicht in der Laterne unmittelbar angeordnet, sondern an dem aufziehbaren Signalschlitten befestigt wird, der als Träger der Laterne dient. Die Laterne oder eine Mehrzahl von Laternen wird mit der am Schlitten befestigten Gasflasche starr zu einer Einheit verbunden, was in einfacher Weise möglich ist, da die ganze Einrichtung durch den Schlitten gehoben und gesenkt wird. Wie bereits in dem oben genannten Patent hervorgehoben ist, ist bei einer solchen Anordnung jede Schlauchleitung oder bewegliche Rohrverbindung vermieden. Die Anordnung ist durch die gleiche Stabilität ausgezeichnet, wie sie bei der beschriebenen Ausführungsform hervorgehoben wurde.
Die Vorteile treten aber noch vielmehr in Erscheinung, da die Anbringung der Gasflasche auf dem Schlitten weitere günstige Wirkungen besitzt. Wenn man die Gasflasche in das Innere der Laterne verlegt, ist man an einen vergleichsweise geringen Rauminhalt gebunden, insbesondere dann, wenn bei niedrigen Signalen eine Beschränkung durch das Normalprofil der Bahn gegeben ist. Das Normalprofil beansprucht in solchen Fällen den Raum dicht unter der Laterne und gestattet die Anbringung einer grösseren Gasflasche nicht. Der Aufzugschlitten liegt jedoch in der Ebene senkrecht dazu, in welcher eine Profilbeschränkung nicht vorhanden ist. Infolgedessen ist bei Anbringung der Flasche und der Laterne auf dem Aufzugschlitten eine grössere Ausdehnungsmöglichkeit vorhanden.
Man kann somit in der Ausnutzung des Raumes soweit gehen, als sich mit der Tragfähigkeit der Einrichtung und Forderung nach ihrer leichten Bedienbarkeit vereinbaren lässt.
Ferner gestattet die vorgeschlagene Anordnung, eine gemeinsame Gasflasche für zwei oder mehrere Laternen einzubauen, die an demselben Aufzugsehlitten befestigt sind. Man kann einen gemeinsamen Druckregler anwenden und spart dadurch nicht nur an dem Gewicht der Gasflaschen, sondern auch an Rohrleitungen und Hilfsapparaten, beispielsweise Druckreglern. Dadurch erzielt man eine weitere Ge- wichtsersparnis, die wieder der vermehrten Kapazität zugute kommt. Die Laterne kann dadurch mit einer grösseren Menge von Propan oder propanreichem Gas versellen werden, wodurch ihre Brenndauer eine weitere Erhöhung erfährt.
In der Zeichnung ist eine Anordnung wiedergegeben, die ein Eisenbahnvorsignal darstellt, bei welchem auf dem Aufzugschlitten zwei gegeneinander versetzte Laternen angebracht sind. Der Schlitten 2 trägt die Gasflasche 1, welche durch die Leitungen 5 Über den Druckregler J in starrer Verbindung mit den Laternen d steht und dadurch mit denselben zu einer Einheit verbunden ist. Die ganze Einrichtung i < t aufziehbar. Als Betriebsstoff wird Propan verwendet, das sieh in der Flasche 7 befindet.