AT125015B - Glasgleichrichter. - Google Patents

Glasgleichrichter.

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AT125015B
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piston
glass
rectifier
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cantilevered
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Elin Ag Elek Ind Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Glasgleichrichter. 



   Der Einbau des Glaskolbens in die meist schaltkastenartig aufgebaute Gleichriehterapparatur weist insbesondere bei Glaskolben für grössere Leistungen namhafte Schwierigkeiten auf, wenn der Einbau in der bekannten Weise so erfolgt, dass der Kolben ausserhalb des Gleichrichterschrankes in ein der Kolbenfassung angepasstes Eisengestell eingespannt und dann zusammen mit diesem in den Gleichrichterschrank hineingehängt wird. Namentlich bei tiefen Kasten stellt das Einbringen des in den Kolbenträger einmontierten Kolbens grosse Anforderungen an die Geschicklichkeit des Monteurs, welcher hiebei den schweren Kolbenträger mit   vorgestreckten   Armen und vorgebeugtem Oberkörper in die Kolbenkabine einbringen muss. 



   Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten werden neuerdings bei grösseren Gleichrichtern die Kolbenträger auf ausziehbaren oder ausschwenkbaren Gestell gelagert, auf welchen der Kolbenträger samt dem Glaskolben aus der Kolbenkabine herausgezogen werden kann und auf diese Weise der Einbau des Glasgefässes ausserhalb des Kastens vorgenommen wird. 



   Bei einer andern gelegentlich angewendeten Konstruktion ist ein eigener würfelartige Rahmen vorgesehen, in welchen der Glaskolben ebenfalls ausserhalb der Apparatur federnd eingehängt und dann komplett mit dem Rahmen, welcher bereits die Zuleitungen zu den Anoden enthält, in die Gleichrichterapparatur eingeschoben wird. 



   Diese Vorrichtungen haben den gemeinsamen Nachteil, dass sie eine wesentliche Komplikation im konstruktiven Aufbau bedingen, was in erster Linie die Kosten der Apparatur heraufsetzt ; in dem ersten Fall müssen nämlich Fahrschiene über einen grösseren Teil der Tiefe des Gleichrichterkastens vorgesehen werden und ausserdem noch Vorkehrungen gegen das Ecken getroffen werden ; in dem zweiten
Fall ergibt sich vor allem durch den zum Teil doppelten Eisenbau der Apparatur eine nicht unwesentliche
Gewichtszunahme derselben abgesehen davon, dass das Hantieren mit einem häufig mehr als 1 m3 grossen
Eisenrahmen nicht sehr einfach ist. 



   Es können nun erfindungsgemäss die Vorteile eines unbehinderten Einbaues des Glaskolbens in die Apparatur, dadurch, dass der Kolben ausserhalb des eigentlichen Gleiehrichterschrankes in den Kolbenträger eingesetzt und dann zwangsläufig geführt, ohne Gefährdung desselben in die Kolbenkabine eingebracht wird, ohne alle zusätzlichen Einrichtungen, wie Fahrschiene, Rahmen usw., ausgenutzt werden, wenn man bei der bereits bekannten fliegenden Aufhängung der Kolben-wobei der Kolbenhälter an einem Ende einer horizontalen Welle befestigt ist-die Möglichkeit einer axialen Verschiebung der Welle in ihren Lagern schafft. Eine derartige Anordnung ist in der beiliegenden Zeichnung angegeben.

   Es bedeutet darin K den die Gleichrichterapparatur enthaltenden Kasten, T den Kolbenhalter für die fliegende Lagerung mit der horizontalen Welle h, die in   Liund L gelagert   ist, und G den eingespannten Gleichrichterkolben in der betriebsmässigen Lage. Erfindungsgemäss ist nun die Welle h in ihren Lagern Li und La verschiebbar, und es lässt sieh durch geeignete Bemessung der Welle und der Lager ohne weiteres erzielen, dass der Kolben in einer vorgeschobenen Stellung, z. B. T', wie es eben zur unbehinderten Montage notwendig ist, freitragend gehalten wird. Dazu ist lediglich die Welle   h   um das entsprechende   Stück   1 länger zu halten.

   Eine Kontrolle der auftretenden mechanischen Beanspruchung zeigt, dass selbst bei grossen Kolben kaum eine grössere Welle notwendig ist, als es aus rein konstruktiven   Rücksichten   erforderlich ist. 



   Es liegt im Sinne der vorliegenden Erfindung, dass die horizontale Befestigung des Kolbenhalters unter Umständen auch durch ein horizontales Konstruktionselement mit nicht kreisförmigem Quer-   schnitt erfolgen kann, was dann der Fall sein wird, wenn Kolben eingebaut sind, welche ohne Kippen gezündet werden können,   

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Bei der praktischen Ausführung erweist es sich als notwendig, zur Montage des Kolbens den vorgezogenen Kolbenträger fixieren zu können, um ein Ausweichen des Kolbenhalters nach rückwärts oder nach der Seite zu verhindern, was durch Blockieren der Welle erreicht werden kann. 



   Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Möglichkeit, den Kolbenhalter selbst so einfach auszubilden, dass der Glaskolben in normaler Lage in denselben eingebracht werden kann. Insbesondere empfiehlt es sieh, den oberen Ring zweiteilig zu machen, weil dann das Einsetzen des Kolbens besonders einfach ist. Nach Schliessen des aufgeklappten Ringes ist der Kolben bereits fertig eingespannt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Glasgleichrichter   mit einem fliegend gelagerten Kolbenhalter, dadurch gekennzeichnet, dass das ohnehin vorhandene horizontale Konstruktionselement des Kolbenhalters, welches die Verbindung zwischen Kolbenhalter und Eisenkonstruktion bildet, in seiner Lagerung axial verschiebbar ausgebildet wird, derart, dass der zur ungehinderten Montage nach vorne verschobene Kolben in dieser Stellung ohne zusätzliche Einrichtung freitragend gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Quecksilberdampf-Glasgleichrichter mit fliegend gelagertem Glaskolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das horizontale Konstruktionselement kreisrunden Querschnitt besitzt und gleich- zeitig zur Übertragung der Kippbewegung zum Zünden verwendet wird.
    3. Quecksilberdampf-Glasgleichrichter mit fliegend gelagertem Glaskolben nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Fixierung gegen weitere axiale oder Drehbewegungen.
    4. Quecksilberdampf-Glasgleichrichter mit fliegend gelagertem Glaskolben nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenträger derart ausgebildet ist, dass er ein Einsetzen des Kolbens in aufrechter Stellung gestattet. EMI2.1
AT125015D 1930-05-28 1930-05-28 Glasgleichrichter. AT125015B (de)

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