AT136336B - Anordnung zur Herabsetzung des Störspiegels bei Eingangskreisen von Fernsehsende-Verstärkern. - Google Patents

Anordnung zur Herabsetzung des Störspiegels bei Eingangskreisen von Fernsehsende-Verstärkern.

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AT136336B
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  Anordnung zur Herabsetzung des   Störspiegels   bei Eingangskreisen von   Fernsehsende-VerstärkerH.   



   Bei den bisher üblichen Fernsehsystemen wird zur Umwandlung der bei der Abtastung des Bildes entstehenden Lichtimpulse in elektrische Impulse eine lichtelektrische Zelle verwendet, deren Stromschwankungen einem Verstärker zugeführt werden. Bei verhältnismässig grober Rasterung des zu übertragenden Bildes sind die der Photozelle zugeführten Lichtimpulse so stark, dass die entsprechenden Strom-bzw. Spannungsschwankungen um einige Potenzen über dem Störspiegel liegen, d. h. über den 
 EMI1.1 
 die damit verbundene Kapazitätsänderung usw. hervorgerufen werden. 



   Geht man nun zu höheren Bildpunktzahlen über, so ist es zur Erzielung genügend starker, weit über dem Störspiegel liegender und der Photozelle zugeführter Lichtimpulse nötig, die Dimensionen der Zerlegereinrichtungen stark zu vergrössern. Man wird also beispielsweise Nipkowscheiben und Spiegelräder von sehr grossem Durchmesser verwenden müssen. Während bei der Übertragung geringer Bildpunktzahlen (z. B. 2000 Bildpunkte) die Störungen, welche durch mechanische und akustische Er-   schütterungen   hervorgerufen werden, nicht sehr ins Gewicht fielen, spielen dieselben bei höheren Bildpunktzahlen (z.

   B. 10-20. 000) eine ausserordentlich grosse Rolle, weil dann die   Zerlegereinriehtungen,   die notwendigerweise in der Nähe der Photozelle angeordnet werden müssen, derartige   Umfangsgeschwin-   digkeiten besitzen, dass die dabei auftretenden Geräusche akustische Störeffekte auf die Photozelle und die ersten Röhren des Verstärkers hervorbringen. Aus diesen Gründen könnte man die Photozelle und die ersten Verstärkerröhren so aufbauen bzw. einkapseln, dass akustische Störungen möglichst von denselben ferngehalten werden, beispielsweise dadurch, dass man federnde Röhrensockel verwendet oder dass man die Röhren und die Photozelle zwischen Stahlfedern oder sonstigen elastischen   Bändern,   z. B. aus Gummi, aufhängt.

   Die Behälter, in welchen sich die Photozelle und die Röhren befinden, können auch durch dampfende Zwischenlagen, wie Filz usw., geschützt werden. Alle diese Mittel führen jedoch nicht immer zum Ziel und sind in ihrer Wirkung unvollkommen. 



   Erfindungsgemäss soll daher so vorgegangen werden, dass nicht, wie oben beschrieben, Photozelle und Verstärker, sondern die Störquelle selbst, also die Bildzerlegereinrichtung, gekapselt wird. Dieselbe wird daher zweckmässig in einem Behälter mit möglichst schalldichten Wandungen untergebracht werden. Andere Mittel, wie z. B. die elastische Aufhängung, dürften bei dem Gewicht einer   Bildzerlegereinrichtung   kaum in Frage kommen. Die schalldichte Kapselung kann bedeutend verbessert werden, wenn man die Bildzerlegereinrichtung in einem luftverdünnten Raum   laufen   lässt, da auf diese Weise eine akustisch ideal isolierende Zwischenschicht geschaffen wird. 



   An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass eine ähnliche Anordnung bereits vorgeschlagen wurde. 



  Sie beschränkt sich jedoch darauf, die Luftreibung von Bildzusammensetzorganen soweit herabzusetzen, dass dieselben allein durch die vom Empfänger gelieferten Synchronisierimpulse in Gang gehalten werden können. Diese Anordnung hat mit dem vorliegenden Erfindungsgegenstand nichts zu tun, da auf der Sendeseite, auf welche sich der Erfindungsgegenstand beschränkt, derartige Gesichtspunkte, wie die Herabsetzung der   Antriebs-bzw. Synehronisierenergie,   keine Rolle spielen. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt. 



   Der Synchronmotor 1 treibt eine Bildzerlegerscheibe 2. Diese   Bildzerlegescheibe   ist in einem allseitig geschlossenen,   lultleer   gemachten   Gehäuse J angeordnet,   wobei auch die   Achsendurchiührung   

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 des Synchronmotors vakuumsicher ausgeführt ist. Die von dem abzubildenden Gegenstand (Szene, Film   usw.)   ausgehenden Lichtstrahlen werden mittels der Optik 4 auf der Zerlegerscheibe 2 abgebildet. 



  Zu diesem Zweck ist das Gehäuse 3 mit lichtdurchlässigen Fenstern 5 versehen. Das von der Zerlegerscheibe durchgelassene Licht gelangt auf die Photozelle 6. Die entstehenden Photozellenströme werden in bekannter Weise im Verstärker 7 verstärkt und dann der Sendeanlage zugeführt. 



   Zur Vermeidung jeglicher störender   Geräuschbeeinflussungen   ist der Motor 1 auf einer schalldämpfenden Unterlage   8,   z. B. aus Gummi, angeordnet. Die Photozelle sowie die Verstärkeranordnung sind in einem schalldichten Gehäuse 9 untergebracht, dessen Wände beispielsweise aus Filz mit Bleizwischenlage bestehen und ein   lichtdurchlässiges   Fenster 10 enthalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 stärkern, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildzerlegereinrichtung in einem schalldichten Raum angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Schallisolation ein luftverdünnter Raum verwendet wird. EMI2.2
AT136336D 1931-11-25 1932-11-08 Anordnung zur Herabsetzung des Störspiegels bei Eingangskreisen von Fernsehsende-Verstärkern. AT136336B (de)

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